Skripte umweht traditionell der Nimbus, dass nur Programmierer richtig mit ihnen umgehen können. Doch für den Einsatz der PowerShell auf Windows-Systemen bieten Editoren eine Arbeitsumgebung, die diese Hürden absenkt. PowerShell Studio 2020 ist eine Entwicklungsplattform
mit Skript-Editor und -Debugger sowie GUI-Designer. Wir haben die Software getestet und waren positiv von den vielen Einstellmöglichkeiten überrascht, die allerdings etwas Einarbeitungszeit benötigen.
Für die meisten IT-Profis dürfte es keine Frage sein, dass sie bei ihrer täglichen Arbeit auch Skripte einsetzen. War das in früheren Zeiten eine absolute Domäne der Unix-/Linux-Systeme und ihrer diversen Shell-Interpreter, hat Microsoft in den letzten Jahren deutlich aufgeholt. PowerShell ist als moderne Scripting-Sprache inzwischen gut etabliert und gerade auf den Serversystemen der Windows-Welt kommt sie in vielen Fällen bereits standardmäßig für Konfigurations- und Überwachungsaufgaben zum Einsatz.
Unter Scripting-Puristen gilt dabei natürlich die Maßgabe, dass nur die Arbeit direkt auf der Kommandozeile die wahre Art und Weise ist, um solche Aufgaben zu erledigen. Aber Windows-Administratoren sind das Arbeiten mit einer GUI gewohnt und bevorzugen häufig diesen Weg. Zudem müssen sich auch die hartgesottensten Entwickler eingestehen, dass die Unterstützung durch Editoren mit Features wie Syntaxhervorhebung die Arbeit erleichtern kann. Microsoft trägt dieser Tatsache durchaus Rechnung, indem der Hersteller seine Betriebssysteme standardmäßig mit einer Entwicklungsumgebung für die PowerShell ausliefert, die als ISE – Integrated Scripting Environment – bekannt ist. Daneben existiert zudem eine ganze Reihe an Entwicklungsumgebungen und reinen Editoren für die PowerShell. Dazu gehört auch die Software PowerShell Studio 2020 des US-amerikanischen Unternehmens Sapien.
Testversion mit Einschränkungen
Die in Kalifornien beheimatete Firma Sapien konzentriert sich nach eigenen Angaben darauf, die administrativen Arbeiten auf und mit Windows-Systemen zu erleichtern. Neben Werkzeugen für das Scripting bietet das Unternehmen auch Software für die Arbeit mit XML, Datenbanken und entsprechende Trainings an. Genau wie alle anderen seiner Tools stellt der Hersteller auch das PowerShell Studio für 45 Tage zum kostenlosen Test bereit. Laut Webseite lässt sich mit der Testversion uneingeschränkt arbeiten.
Für die meisten IT-Profis dürfte es keine Frage sein, dass sie bei ihrer täglichen Arbeit auch Skripte einsetzen. War das in früheren Zeiten eine absolute Domäne der Unix-/Linux-Systeme und ihrer diversen Shell-Interpreter, hat Microsoft in den letzten Jahren deutlich aufgeholt. PowerShell ist als moderne Scripting-Sprache inzwischen gut etabliert und gerade auf den Serversystemen der Windows-Welt kommt sie in vielen Fällen bereits standardmäßig für Konfigurations- und Überwachungsaufgaben zum Einsatz.
Unter Scripting-Puristen gilt dabei natürlich die Maßgabe, dass nur die Arbeit direkt auf der Kommandozeile die wahre Art und Weise ist, um solche Aufgaben zu erledigen. Aber Windows-Administratoren sind das Arbeiten mit einer GUI gewohnt und bevorzugen häufig diesen Weg. Zudem müssen sich auch die hartgesottensten Entwickler eingestehen, dass die Unterstützung durch Editoren mit Features wie Syntaxhervorhebung die Arbeit erleichtern kann. Microsoft trägt dieser Tatsache durchaus Rechnung, indem der Hersteller seine Betriebssysteme standardmäßig mit einer Entwicklungsumgebung für die PowerShell ausliefert, die als ISE – Integrated Scripting Environment – bekannt ist. Daneben existiert zudem eine ganze Reihe an Entwicklungsumgebungen und reinen Editoren für die PowerShell. Dazu gehört auch die Software PowerShell Studio 2020 des US-amerikanischen Unternehmens Sapien.
Testversion mit Einschränkungen
Die in Kalifornien beheimatete Firma Sapien konzentriert sich nach eigenen Angaben darauf, die administrativen Arbeiten auf und mit Windows-Systemen zu erleichtern. Neben Werkzeugen für das Scripting bietet das Unternehmen auch Software für die Arbeit mit XML, Datenbanken und entsprechende Trainings an. Genau wie alle anderen seiner Tools stellt der Hersteller auch das PowerShell Studio für 45 Tage zum kostenlosen Test bereit. Laut Webseite lässt sich mit der Testversion uneingeschränkt arbeiten.
Das Herunterladen der etwa 400 MByte großen EXE-Datei funktionierte dann auch tadellos. Dabei steht mit dem aktuellen Release 2020 (nach Redaktionsschluss hat Sapien mit PowerShell Studio 2021 ein Minor-Update veröffentlicht) nur noch eine 64-Bit-Version der Software zur Verfügung. Der Anbieter weist darauf hin, dass die bisher verfügbare 32-Bit-Version nur noch registrierten Nutzern zur Verfügung steht. Die zum Redaktionsschluss aktuelle Version 5.7.182 unterstützt laut Hersteller sowohl 32- als auch 64-Bit-Windows-Systeme, was die Firma etwas übertrieben als "Multi-Plattform-Support" bezeichnet. Bei einer solchen Bezeichnung würden wir dann auch eine Unterstützung der PowerShell auf Linux-Systemen erwarten, aber die Sapien-Tools stehen alle ausschließlich für Windows bereit.
Nach dem Start des Installationsassistenten prüft PowerShell Studio, ob ausreichend Speicherplatz (es sind zunächst nur 64 MByte notwendig) vorhanden ist. Danach überprüft der Installer, ob benötigte Softwarebibliotheken wie die Visual-C++-Bibliotheken für Visual Studio in der 64- und 32-Bit-Ausprägung oder das .NET-Framework in der Version 4.8 vorhanden sind, und lädt sie gegebenenfalls herunter. Auch ScriptMerge von Sapien, eine eigenständige Anwendung zum Vergleich von Dateien und Verzeichnissen, steht neben anderen Tools zur Verfügung und lässt sich auf dem Zielsystem installieren. Gut gefallen hat uns, dass der Benutzer an dieser Stelle durch das Setzen eines Hakens selbst entscheiden kann, was auf sein System gelangt. Hatte die Webseite allerdings noch den Eindruck erweckt, dass wir nun direkt zum Einsatz der Software schreiten könnten, ohne etwa irgendwelche Daten preiszugeben, erwartete das Programm beim ersten Start einen sogenannten Trial-Key von uns. Diesen erhielten wir, indem wir uns – mit allerdings nur sehr wenigen Daten – auf der Sapien-Seite ein Konto anlegten.
Ivanti Neurons for Healing
Produkt
Entwicklungsumgebung für Windows PowerShell inklusive Skript-Editor mit Syntaxeinfärbung, GUI-Designer und Remote Debugging.
Die Software kostet auf der Herstellerwebseite 399 US-Dollar. Dafür erhält der Benutzer den Standardsupport durch die Sapien-Community und ein Jahr lang freie Updates für Service Builds und neue Hauptversionen des Produkts. Danach kann er die Software zwar weiternutzen, erhält aber keine Updates mehr. Sapien bietet für diese Fälle vergünstigte Update-Versionen an. In Deutschland ist das Produkt unter anderem bei Kessler Software für 329 Euro erhältlich. Dieser Anbieter stellt auch Verlängerungen in Form von Subskriptionen für jeweils ein Jahr bereit.
Systemvoraussetzungen
PowerShell Studio 2020 lässt sich auf Windows Server 2012, 2012R2, 2016 und 2019 sowie unter Windows 8/8.1 oder Windows 10 einsetzen. Der Anbieter gibt als minimale Voraussetzung 256 MByte freien Speicherplatz und 2 GByte RAM an. Weiterhin müssen das .NET-Framework in Version 4.8 und Visual Studio 2015 – 2019 Runtime installiert sein. Wer die PowerShell in Version 7 einsetzen will, benötigt zusätzlich NET-Core-3.1-Desktop.
Nicht nachvollziehen konnten wir allerdings, warum die Software sofort monierte, dass wir sie auf einem virtualisierten System (in unserem Fall auf einem Windows 10 und später einem Windows Server 2019 unter VMware Workstation) betreiben würden und dass wir dazu einen speziellen Schlüssel generieren müssten. Das funktionierte dann auch ohne weitere Probleme und, wie versprochen, ließ sich die Software mit diesem Schlüssel auf zwei Systemen aktivieren. Der Sinn der Verwendung eines speziellen Schlüssels beim Einsatz in einer virtualisierten Umgebung blieb für uns aber weiterhin im Dunklen. Ein weiterer wichtiger Hinweis zu diesem Schlüssel ist dann noch im PDF-Manual der Software zu finden: Der Schlüssel, der vom Unternehmen online gespeichert ist, wird nicht deaktiviert, wenn der Nutzer die Software deinstalliert. Möchte ein Anwender den Schlüssel weiterhin verwenden – weil er beispielsweise auf ein anderes System wechselt –, muss er den Schlüssel deaktivieren. Diese Option steht in der Oberfläche von PowerShell Studio in der rechten oberen Ecke via "Activation Information" zur Verfügung.
Eine weitere Einschränkung besteht darin, dass sich bei der als vollständig angekündigten Testversion beim Einsatz des Oberflächendesigners nur fünf der Controls hinzufügen lassen, während Container, Label und die sogenannten "Child Controls" nicht eingeschränkt sind. Zudem meldete die Software noch, dass der mitgelieferte Script Explorer einige experimentelle Features beinhalten würde (ohne diese näher auszuführen), die ab dem 31. März 2021 nicht mehr funktionieren würden.
Bild 1: Die Software bietet zahlreiche Einstellungen. In den PowerShell-Settings lässt sich die Ausführungsrichtlinie – execution policy – für Skripte konfigurieren.
Überwältigende Anzahl an Features und Einstellungen
Beim Starten zeigt PowerShell Studio stets eine Seite mit Links zu Sapien-Informationen sowie entsprechenden Social-Media-Einträgen an. Diese lassen sich aber in den Einstellungen deaktivieren. Wie bei vielen amerikanischen Produkten üblich, steht auch PowerShell Studio ausschließlich in englischer Sprache zur Verfügung. Insgesamt ist der erste Eindruck der Oberfläche nur mit "überwältigend" zu beschreiben: Die Software bietet dem Benutzer so viele Einstellmöglichkeiten und Menüs an, dass die Orientierung zunächst schwerfällt. Der Eindruck entsteht, dass es sich hier um ein typisches Entwicklerwerkzeug handelt, in das der Hersteller möglichst viele Optionen hineingelegt hat. Ohne Frage hilft es dann, sich zunächst einen Überblick zu verschaffen und die Oberfläche entsprechend einzustellen. So änderten wir zunächst die GUI mittels der zur Verfügung stehenden Skins von der standardmäßigen dunklen Oberfläche – ein Trend, der im Moment fast alle Betriebssysteme und Anwendungen erfasst hat – auf eine GUI im Stil "Office 2019 colorfull". Leicht war diese Einstellung, die wir zunächst in den allgemeinen "Settings" suchten, allerdings nicht zu finden. Erst wer auf den kleinen, blauen Kreis in der rechten oberen Ecke des Programms klickt, bekommt die entsprechende Auswahl angezeigt. Die gesamte Oberfläche setzt die sogenannten Ribbons ein, die beispielsweise auch in Microsoft Office zum Einsatz kommen und sich ein- und ausblenden lassen.
Bild 2: PowerShell-Skripte bearbeiten oder erstellen: Der Benutzer kann die grundlegenden Einstellungen von Skripten anpassen, wie zum Beispiel das Einrücken oder automatisches Einfügen von geschweiften Klammern.
Wie es bei dieser Art der Oberflächen üblich ist, bietet die Software am oberen Rand den Einsprung in die verschiedenen Menüs. So findet der Benutzer unter der ersten Registerkarte "File" wie erwartet die Funktionen zum Öffnen und Speichern von Dateien, Anlegen neuer Dateien oder Projekte sowie die Einstellungen für PowerShell Studio. Der Reiter "Home" führt wieder auf die Ansicht des Menübands zurück. Hier finden sich dann Einträge, um den Ablauf eines Skripts (Run) zu starten oder Tests und den Debugger aufzurufen. Über den Tab "Designer" kann der Benutzer auf die Windows-Forms und GUI-Tools zugreifen, die er zum Erstellen von PowerShell-Skripts mit einfachen Windows-Oberflächen benötigt. Sehr gut gefiel uns dabei das Hilfe-PDF, das wir direkt aus diesem Menü heraus aufrufen konnten und eine Übersicht über die verschiedenen Windows-Forms bietet. Zwar hatten wir auch über das Toolbox-Panel Zugriff auf alle Forms-Elemente, aber die Übersicht mit kurzen Erläuterungen war an dieser Stelle sehr hilfreich.
Unter dem Deploy-Tab finden sich unter anderem Werkzeuge, um aus Skripts ausführbare EXE-Dateien oder auch MSI-Installer zu erstellen sowie weitere Deploy-Prozeduren. Das Tools-Menü vereint neben Links zu externen Programmen auch die Bereiche Syntax-Check und Dateivergleich. Wer den Zugang beziehungsweise die direkte Source-Code-Kontrolle via Git einsetzen will, kann das an dieser Stelle ebenfalls konfigurieren. Zugriff auf die diversen Hilfen bietet der Reiter "Help" und unter "View" kann der Administrator die verschiedenen Ansichtsoptionen für die einzelnen Bereiche und Fenster der Software einstellen. Wobei gerade die Möglichkeiten für die Einstellungen der verschiedenen Fenster und Panels der Software im Bereich "PowerShell/Options" etwas umfangreicher sind.
Flexibles Scripting
Ein zentraler Teil einer derartigen Entwicklungsumgebung ist ohne Frage der Editor für den Source-Code. Sehr praktisch in PowerShell Studio ist, dass der Nutzer bei den Optionen für den Editor beispielsweise auch die Art und Weise einstellen kann, in der Skripte aufgebaut werden: So kann er beispielsweise automatisches Einrücken ebenso konfigurieren wie, bei Bedarf, das automatische Einfügen der geschweiften Klammern. Hilfreich erschien uns unter anderem auch die Möglichkeit des sogenannten "Code Foldings". Dadurch ließen sich bestimmte Abschnitte des Codes (regions) einklappen – was gerade bei größeren Skripte die Übersicht deutlich erhöht. Der Editor legt automatisch solche "regions" beispielsweise für deklarierte Funktionen und Skriptblöcke an. Schon beim Eintippen überprüft der Editor den Source-Code und markiert Fehler mit einem roten Ausrufezeichen am linken Rand. Ähnlich gut strukturiert und informiert wurden wir durch den Debugger der Software geführt.
PowerShell Studio unterstützt auch die neue PowerShell-Version 7. Da Windows diese jedoch noch nicht standardmäßig ausliefert, muss der Benutzer sie von der Release-Seite auf GitHub herunterladen und auf dem Windows-System installieren. Die Studio-Software erkennt die neue PowerShell-Version nach einem Neustart, wenn sie im Standardpfad installiert wurde. Danach besteht im Home-Tab die Möglichkeit, eine separate PowerShell-7-Konsole aus der Anwendung heraus aufzurufen. Uns gelang leider nicht, das Konsolenfenster von PowerShell Studio so zu konfigurieren, dass auch dort die Shell zu sehen ist – es zeigte nur die Standardversion 5.1 der PowerShell an. Auch in der Dokumentation von Sapien fanden wir keine Hinweise auf die direkte Einbindung des Konsolenfensters. Es ist allerdings anzunehmen, dass Sapien diese Integration bald nachliefert, da das Unternehmen bereits im Mai letzten Jahres auf dem hauseigenen Blog die Unterstützung von PowerShell 7 im Script Packager und Debugger angekündigt hat.
Die Funktionsvielfalt der verschiedenen integrierten Tools ist sehr umfangreich und würde den Rahmen des Beitrags sprengen. Wir raten Entwicklern und Administratoren, die sich einen Überblick darüber verschaffen wollen, einen Blick in das englischsprachige Handbuch "PowerShell Studio Help Manual" zu werfen. Die dort aufgeführten Beispiele und Erläuterungen bieten einen guten Einstieg. Wir haben eine Reihe davon getestet und waren angenehm davon überrascht, dass sie in der Regel genauso funktionierten, wie dort beschrieben. Auch wenn das etwas seltsam klingen mag – können wir das leider nur allzu selten von den Handbüchern und Beschreibungen der diversen Anwendungen in unseren Tests mit gutem Gewissen behaupten.
Fazit
Wer PowerShell-Skripte in vollem Umfang einsetzen will, findet mit PowerShell Studio 2020 eine Software, die fast alle Eventualitäten abdeckt. Dadurch bietet das Programm aber auch so viele Möglichkeiten, Einstellungen und Menüs, dass die Orientierung Einsteigern zunächst schwerfallen mag. Die Oberfläche bietet das unserer Meinung nach typische Bild eines Entwicklerwerkzeugs: viele Einstellmöglichkeiten in einer großen Anzahl von Menüs. Damit ist auch die Zielgruppe ziemlich genau definiert. PowerShell Studio ist sicher kein Tool für den Einsteiger, der erstmals oder nur gelegentlich in die Funktionen der PowerShell hineinschnuppern möchte. Es ist eine Software für den professionell arbeitenden Entwickler und/oder Administrator, der im Rahmen seiner Tätigkeit die entsprechenden Skripte auch mit kompletter Windows-Oberfläche entwickeln und einsetzen will.
So urteilt IT-Administrator
Bewertung
Konfigurationsmöglichkeiten
8
Oberfläche und Bedienbarkeit
6
Hilfe und Dokumentation
8
Erstellen von GUIs
8
Integration von Programmen
6
Die Details unserer Testmethodik finden Sie unter www.it-administrator.de/testmethodik
Dieses Produkt eignet sich
optimal
für Entwickler, die Erfahrung in der Entwicklung von PowerShell-Skripten besitzen und Programme rund um Windows-Dienste und mit GUI entwickeln wollen.
bedingt
für PowerShell-Skripte, die plattformübergreifend beispielsweise auf Linux-Systemen zum Einsatz kommen sollen.
nicht
für Benutzer, die bisher noch wenig Erfahrung mit komplexeren Entwicklungsumgebungen haben..