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2021

03

2021-03-01T12:00:00

IT-Automatisierung

RUBRIKEN

102

Bücher

Buchbesprechung März

Shell-Programmierung und Die APP

Veröffentlicht in Ausgabe 03/2021 - RUBRIKEN

Smart Homes sind eine feine Sache: Bequem steuern die Bewohner vielfältige Funktionen über ihr Smartphone oder per Sprachsteuerung und auch aus der Ferne sehen sie beispielsweise, wer vor der Tür steht oder ob sie versehentlich das Licht angelassen haben. Die Sicherheit spielt dabei wie so oft für die Nutzer eine untergeordnete Rolle. Auch der Hamburger Arzt Hendrik Zemmer erfreut sich eines Smart Homes und blickt gemeinsam mit seiner Verlobten Linda auf eine verheißungsvolle Zukunft, als er eines Abends zu einem Notfall ins Krankenhaus gerufen wird. Bei seiner Rückkehr am frühen Morgen findet Hendrik ein verlassenes Haus vor, von seiner Verlobten fehlt jede Spur. Es gibt keinerlei Einbruchspuren und im Haus sieht alles aus wie gewohnt. Lediglich ein Koffer fehlt, weshalb die Polizei davon ausgeht, dass Linda freiwillig das Weite gesucht hat. Eine Suchaktion kommt für sie nicht in Frage – Hendrik ist auf sich allein gestellt und bringt mit einer Vermisstenanzeige auf Facebook einen gewaltigen Stein ins Rollen.
Als auf den Post hin eine ehemalige Polizeipraktikantin und Psychologiestudentin bei Hendrik vor der Tür steht, um ihm bei seiner Suche zu helfen, hat sie sofort das Smart-Home-System im Verdacht, beim Verschwinden seiner Verlobten eine Rolle zu spielen. Sie bittet Hendrik, das System abzuschalten, bevor sie ihr weiteres Vorgehen überlegen. Doch das lässt es nur scheinbar mit sich geschehen. Und immer mehr Hinweise tauchen auf, dass Hendrik nicht der einzige Smart-Home-Nutzer in Hamburg ist, dessen Partner auf unerklärliche Weise verschwunden ist. Jemand treibt ein perfides Spiel mit den Bewohnern, an dessen Ende der Tot der Entführten steht.
Fazit
Schlecht gesicherte IoT-Devices sind längst Alltag und Arno Strobel nimmt die Technik für eine düstere Geschichte zum Anlass. Der Leser fiebert mit Hendrik bei der – teils konstruiert wirkenden – Suche nach Linda mit, und die Uhr tickt. Dabei treiben die Angreifer ihr Unwesen in Hendriks Smart Home, jedoch ohne die Leser an allzu vielen technischen Details teilhaben zu lassen.
Smart Homes sind eine feine Sache: Bequem steuern die Bewohner vielfältige Funktionen über ihr Smartphone oder per Sprachsteuerung und auch aus der Ferne sehen sie beispielsweise, wer vor der Tür steht oder ob sie versehentlich das Licht angelassen haben. Die Sicherheit spielt dabei wie so oft für die Nutzer eine untergeordnete Rolle. Auch der Hamburger Arzt Hendrik Zemmer erfreut sich eines Smart Homes und blickt gemeinsam mit seiner Verlobten Linda auf eine verheißungsvolle Zukunft, als er eines Abends zu einem Notfall ins Krankenhaus gerufen wird. Bei seiner Rückkehr am frühen Morgen findet Hendrik ein verlassenes Haus vor, von seiner Verlobten fehlt jede Spur. Es gibt keinerlei Einbruchspuren und im Haus sieht alles aus wie gewohnt. Lediglich ein Koffer fehlt, weshalb die Polizei davon ausgeht, dass Linda freiwillig das Weite gesucht hat. Eine Suchaktion kommt für sie nicht in Frage – Hendrik ist auf sich allein gestellt und bringt mit einer Vermisstenanzeige auf Facebook einen gewaltigen Stein ins Rollen.
Als auf den Post hin eine ehemalige Polizeipraktikantin und Psychologiestudentin bei Hendrik vor der Tür steht, um ihm bei seiner Suche zu helfen, hat sie sofort das Smart-Home-System im Verdacht, beim Verschwinden seiner Verlobten eine Rolle zu spielen. Sie bittet Hendrik, das System abzuschalten, bevor sie ihr weiteres Vorgehen überlegen. Doch das lässt es nur scheinbar mit sich geschehen. Und immer mehr Hinweise tauchen auf, dass Hendrik nicht der einzige Smart-Home-Nutzer in Hamburg ist, dessen Partner auf unerklärliche Weise verschwunden ist. Jemand treibt ein perfides Spiel mit den Bewohnern, an dessen Ende der Tot der Entführten steht.
Fazit
Schlecht gesicherte IoT-Devices sind längst Alltag und Arno Strobel nimmt die Technik für eine düstere Geschichte zum Anlass. Der Leser fiebert mit Hendrik bei der – teils konstruiert wirkenden – Suche nach Linda mit, und die Uhr tickt. Dabei treiben die Angreifer ihr Unwesen in Hendriks Smart Home, jedoch ohne die Leser an allzu vielen technischen Details teilhaben zu lassen.
Daniel Richey
Titel               Die APPAutor             Arno StrobelVerlag           Verlag FischerPreis              15,99 EuroISBN             978-3-596-70355-5
Für Einsteiger, insbesondere aus der Win­dows-Welt, bedeutet die Linux-typische Arbeit auf der Kommandozeile eine Umgewöhnung. Nicht nur, dass sie sich überhaupt deutlich häufiger auf der Befehlszeile bewegen, auch die Kommandos an sich sind völlig andere. Hinzu kommt, dass unter Linux/UNIX im Shell-Bereich verschiedene Alternativen zur Verfügung stehen, die sich in Bedienung und Umfang unterscheiden. Wie Shell-Kommandos aufgebaut sind und zu zielführenden Ergebnissen führen, zeigen Stefan Kania und Jürgen Wolf in ihrem Werk "Shell-Programmierung" auf mehr als 800 Seiten.
So sollen die Leser lernen, regelmäßige Aufgaben über Skripte zu automatisieren, und das so weit, dass sie auf zusätzliche Programmiersprachen wie Python gänzlich verzichten können. In der inzwischen 6. Auflage des Buchs beleuchten die Autoren nun auch zsh als Alternative zur Bash und haben dafür die nicht mehr relevante Bourne-Shell bsh aus dem Programm genommen. Korn-Shell, Z-Shell und Bash sind dann auch die Varianten, die die Autoren in ihrem Buch verwenden. In Sachen Schwierigkeitsgrad möchten Kania und Wolf dabei einen Mittelweg einschlagen und sowohl Anfäger abholen als auch erfahrene Leser nicht langweilen. Platz genug, um beiden Seiten gerecht zu werden, steht jedenfalls zur Verfügung.
Nach einer Einführung in den grundlegenden Befehlsaufbau machen sich die Autoren in Kapitel 2 an das Thema Variablen, gefolgt von Parametern und Argumenten in Kapitel 3. Auch Kontrollstrukturen und Funktionen dürfen nicht fehlen, ebenso wenig das Debugging. Reguläre Ausdrücke, grep, der Stream-Editor sed und die awk-Programmierung runden die Inhalte ab, bevor eine ausführliche Linux/UNIX-Kommandoreferenz folgt. Schlussendlich geben die Autoren noch hilfreiche Praxistipps und beleuchten im abschließenden Kapitel 16 die Frage, wie sich Skripte mit Benutzeroberflächen ausstatten lassen.
Fazit
Scripting ist kein Hexenwerk und erleichtert das Leben eines IT-Profis deutlich. Wie sich dies unter Linux und UNIX bewerkstelligen lässt, zeigen Stefan Kania und Jürgen Wolf eindrücklich und Schritt für Schritt in ihrem Buch.
Daniel Richey
Titel               Shell-ProgrammierungAutoren         Stefan Kania und Jürgen WolfVerlag           Rheinwerk ComputingPreis              44,90 EuroISBN             978-3-836-26346-7