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2022

07

2022-06-29T12:00:00

Mobiles Arbeiten

EDITORIAL

003

Editorial

Mobil bis der Musk kommt!

Vorwort zur Ausgabe

Redaktion IT-Administrator

Veröffentlicht in Ausgabe 07/2022 - EDITORIAL

Kaum haben sich Berufstätige an die schöne neue Home-Office-Welt und mobiles Arbeiten gewöhnt, da ist das alles auch schon wieder vorbei. Und zwar auf Anweisung von ganz, ganz oben: Elon Musk, der Erfinder der elektrischen Seifenkiste, dessen Firma so toll ist, dass ich den US-Entrepreneur einfach mal für sich selbst sprechen lasse: "Tesla has and will create and actually manufacture the most exciting and meaningfull products of any company on Earth." Bravo! Besser hätte ich es nicht sagen können, und während ich diese Zeilen schreibe, habe ich gerade nochmal ein halbes Monatsgehalt in den Erwerb von 25 Tesla-Aktien gesteckt.
Der Visionär des Jahrtausends hat nun kürzlich mitgeteilt, dass er zumindest leitende Angestellte für *wenigstens* 40 Stunden im Büro sehen will. Wer das nicht möchte, kann gehen. Denn die meisten im Home Office tun ja ohnehin nur so, als würden sie arbeiten. Von allen, die also nicht schleunigst am On-Premises-Schreibtisch auftauchen, geht Musk davon aus, dass sie gekündigt haben. Ausnahmen sind vom Weltraumpionier persönlich zu genehmigen. Das finde ich absolut konsequent. Denn wer wie Tesla schon keine PR-Abteilung mehr hat (Presse eh doof), braucht auch keine HR-Abteilung (Personal eh faul). Da können die Aktienkurse ja nur ins All schießen – genial, der Mann!
Fairerweise muss ich zugeben, dass auch andere Konzerne zumindest teilweise so weitsichtig sind wie der (wahrscheinlich) künftige Twitter-Besitzer: So ist beispielsweise auch für Apple die persönliche Zusammenarbeit im Büro essenziell für die Unternehmenskultur. Das sah das träge Angestelltenpack leider anders und die Mac-Macher mussten von der Anwesenheitspflicht für zumindest drei Tage pro Woche erst einmal wieder abrücken. Wegen Corona und so. Nur gut, dass sich Musk nicht so von seinen Untergebenen pardon Mitinnovatoren auf der Nase herumtanzen lässt.
Kaum haben sich Berufstätige an die schöne neue Home-Office-Welt und mobiles Arbeiten gewöhnt, da ist das alles auch schon wieder vorbei. Und zwar auf Anweisung von ganz, ganz oben: Elon Musk, der Erfinder der elektrischen Seifenkiste, dessen Firma so toll ist, dass ich den US-Entrepreneur einfach mal für sich selbst sprechen lasse: "Tesla has and will create and actually manufacture the most exciting and meaningfull products of any company on Earth." Bravo! Besser hätte ich es nicht sagen können, und während ich diese Zeilen schreibe, habe ich gerade nochmal ein halbes Monatsgehalt in den Erwerb von 25 Tesla-Aktien gesteckt.
Der Visionär des Jahrtausends hat nun kürzlich mitgeteilt, dass er zumindest leitende Angestellte für *wenigstens* 40 Stunden im Büro sehen will. Wer das nicht möchte, kann gehen. Denn die meisten im Home Office tun ja ohnehin nur so, als würden sie arbeiten. Von allen, die also nicht schleunigst am On-Premises-Schreibtisch auftauchen, geht Musk davon aus, dass sie gekündigt haben. Ausnahmen sind vom Weltraumpionier persönlich zu genehmigen. Das finde ich absolut konsequent. Denn wer wie Tesla schon keine PR-Abteilung mehr hat (Presse eh doof), braucht auch keine HR-Abteilung (Personal eh faul). Da können die Aktienkurse ja nur ins All schießen – genial, der Mann!
Fairerweise muss ich zugeben, dass auch andere Konzerne zumindest teilweise so weitsichtig sind wie der (wahrscheinlich) künftige Twitter-Besitzer: So ist beispielsweise auch für Apple die persönliche Zusammenarbeit im Büro essenziell für die Unternehmenskultur. Das sah das träge Angestelltenpack leider anders und die Mac-Macher mussten von der Anwesenheitspflicht für zumindest drei Tage pro Woche erst einmal wieder abrücken. Wegen Corona und so. Nur gut, dass sich Musk nicht so von seinen Untergebenen pardon Mitinnovatoren auf der Nase herumtanzen lässt.
Da Home Office und mobiles Arbeiten in Europa zumindest momentan unsinnigerweise noch erlaubt sind, haben wir in dieser Ausgabe widerwillig einige Tipps gesammelt, die dem IT-Administrator das Verwalten seiner nomadischen Kollegen einfacher machen sollen. Bitte beachten Sie allerdings, dass Sie unser Heft in Zukunft nur noch lesen dürfen, wenn Sie wie der Tesla-Guru in der Fabrik beziehungsweise IT-Abteilung ihren Lebensmittelpunkt haben. Die Nachweispflicht liegt bei Ihnen.
Einen *mindestens* 160-Arbeitsstunden-Juli wünscht
Lars Nitsch
Redakteur und Textchef