"Praxishandbuch Veeam Backup & Replication 12" und "Content Creation mit KI"
Veröffentlicht in Ausgabe 11/2023 - RUBRIKEN
Ein Großteil der Unternehmens-IT basiert inzwischen auf virtuellen Maschinen. Dabei müssen in derartigen Umgebungen ebenso Backups stattfinden wie in physischen – gerade in Zeiten grassierender Ransomware-Angriffe. Veeam hat sich im Laufe der Jahre zu einem etablierten Standardprodukt gemausert, wenn es um die Sicherung und Wiederherstellung virtueller Umgebungen geht. Nicht minder ein Standardwerk hierzu ist das "Praxishandbuch Veeam Backup & Replication 12", inzwischen in der dritten Auflage erhältlich. Und da das Thema Backup an sich schon kein einfaches ist, steigt der Autor neben einem Überblick über die Funktionen von Veeam mit den verschiedenen Sicherungskonzepten ein – Vollbackups, inkrementelle Backups, differenzielle Backups, reverse incremental Backups, synthetische Vollbackups und so weiter.
In der 2022 vorgestellten Version 12 der Software hat Veeam einen Fokus auf die Themen Cloud, Enterprise und Sicherheit gelegt. Zum Thema Cloud beleuchtet Göpel das eigenständige Produkt "Veeam Backup for Microsoft 365" samt dessen Administration. Für große Umgebungen ebenfalls interessant ist der Enterprise Manager, auf den der Autor in Kapitel 12 einen Blick wirft. Über dieses optionale Werkzeug lassen sich bei mehreren Backup-&-Replication-Servern Jobs sowie deren Status zentral verwalten. Und um die Sicherheit von Backups zu verbessern, stellt der Autor in Kapitel 4 den Umgang mit Immutable Repositories vor – also unveränderlichen Datenablagen.
Fazit
Veeam arbeitet beständig an seinem Backup- und Recovery-Produkt "Backup & Replication" und ist inzwischen im 12. Release angelangt. Dabei legt das Unternehmen nun einen größeren Fokus auf Clouddaten wie auch Sicherheit in Form unveränderlicher Datenspeicher. Für Admins, die Veeam im Alltag verwenden, hat Ralph Göpel alles Wissenswerte auf etwas mehr als 230 Seiten zusammengefasst. So sind in der dritten Auflage auch die Neuerungen von v12 eingeflossen, ein kurzer Überblick über ebendiese wäre allerdings als Einstieg hilfreich gewesen.
Ein Großteil der Unternehmens-IT basiert inzwischen auf virtuellen Maschinen. Dabei müssen in derartigen Umgebungen ebenso Backups stattfinden wie in physischen – gerade in Zeiten grassierender Ransomware-Angriffe. Veeam hat sich im Laufe der Jahre zu einem etablierten Standardprodukt gemausert, wenn es um die Sicherung und Wiederherstellung virtueller Umgebungen geht. Nicht minder ein Standardwerk hierzu ist das "Praxishandbuch Veeam Backup & Replication 12", inzwischen in der dritten Auflage erhältlich. Und da das Thema Backup an sich schon kein einfaches ist, steigt der Autor neben einem Überblick über die Funktionen von Veeam mit den verschiedenen Sicherungskonzepten ein – Vollbackups, inkrementelle Backups, differenzielle Backups, reverse incremental Backups, synthetische Vollbackups und so weiter.
In der 2022 vorgestellten Version 12 der Software hat Veeam einen Fokus auf die Themen Cloud, Enterprise und Sicherheit gelegt. Zum Thema Cloud beleuchtet Göpel das eigenständige Produkt "Veeam Backup for Microsoft 365" samt dessen Administration. Für große Umgebungen ebenfalls interessant ist der Enterprise Manager, auf den der Autor in Kapitel 12 einen Blick wirft. Über dieses optionale Werkzeug lassen sich bei mehreren Backup-&-Replication-Servern Jobs sowie deren Status zentral verwalten. Und um die Sicherheit von Backups zu verbessern, stellt der Autor in Kapitel 4 den Umgang mit Immutable Repositories vor – also unveränderlichen Datenablagen.
Fazit
Veeam arbeitet beständig an seinem Backup- und Recovery-Produkt "Backup & Replication" und ist inzwischen im 12. Release angelangt. Dabei legt das Unternehmen nun einen größeren Fokus auf Clouddaten wie auch Sicherheit in Form unveränderlicher Datenspeicher. Für Admins, die Veeam im Alltag verwenden, hat Ralph Göpel alles Wissenswerte auf etwas mehr als 230 Seiten zusammengefasst. So sind in der dritten Auflage auch die Neuerungen von v12 eingeflossen, ein kurzer Überblick über ebendiese wäre allerdings als Einstieg hilfreich gewesen.
Daniel Richey
Titel
Praxishandbuch Veeam Backup & Replication 12
Autor
Ralph Göpel
Verlag
O'Reilly
Preis
39,90 Euro
ISBN
978-3-96009-230-8
Wissensarbeiter fühlten sich bislang relativ sicher, was ihren Arbeitsplatz angeht – leisten sie doch geistig-kreative Arbeit, die sich nicht ohne Weiteres durch Technologie ersetzen lässt. Dann präsentierte OpenAI der Öffentlichkeit seine KI namens "ChatGPT", die die Welt im Sturm eroberte. Zwar ist der erste große Hype abgeflaut. Doch es bleibt die Gewissheit, dass künstliche Intelligenz unser aller Leben in absehbarer Zeit massiv verändern wird.
Ein hiervon betroffener Berufszweig sind Content Creator. Schreiberlinge, Filmemacher, Künstler, Kreative. Wie sie die zahlreichen KI-Modelle für ihre Zwecke nutzen können, zeigen Andreas Berens und Carsten Bolk in ihrem Buch "Content Creation mit KI". Die Leser erhalten dabei einen umfassenden Überblick über die erstaunlich zahlreichen verschiedenen KIs, die Texte erstellen, Bilder malen, Musik und andere Audioinhalte produzieren oder auch Videos erstellen. Denn bei ChatGPT hört die faszinierende Welt der künstlichen Intelligenz längst nicht auf. Und es ist fundiertes Wissen, das die Autoren vermitteln. Sie zeigen die Funktionsweise der verschiedenen Modelle auf, erläutern deren Vor- und Nachteile und führen in den Umgang mit ihnen ein.
Doch bei allem Enthusiasmus, der beim Stöbern aufkommt, müssen Content Creator auch die rechtlichen Aspekte im Blick behalten, auf die die Autoren gegen Ende ihres rund 300-seitigen Werks eingehen. So ist die Urheberrechtsfrage etwa noch nicht wirklich geklärt – insbesondere, wenn die KI-Firmen massenweise urheberrechtlich geschütztes Material für das Training ihrer digitalen Schützlinge abgegriffen haben, was sich auf den damit erzeugten Inhalt auswirken kann. Hier liegen derzeit wohl eher die Fallstricke als bei der Frage, ob eine KI in absehbarer Zeit den eigenen Job überflüssig macht.
Fazit
Inzwischen hat sich ein reges Ökosystem aus zahlreichen spezialisierten KI-Modellen gebildet. Andreas Berens und Carsten Bolk betrachten das Feld aus dem Blickwinkel von Content Creators und welche KIs für sie als Werkzeug interessant sind. Aufgrund der Mühe, die sich die Autoren dabei gemacht haben, ist ihr Werk eine definitive Empfehlung.