In jeder Ausgabe präsentiert Ihnen IT-Administrator Tipps, Tricks und Tools zu den aktuellen Betriebssystemen und Produkten, die in vielen Unternehmen im Einsatz sind. Wenn Sie einen tollen Tipp auf Lager haben, zögern Sie nicht und schicken Sie ihn per E-Mail an tipps@it-administrator.de.
Wir verwenden den AI Receptionist von GoTo Connect zur Unterstützung unserer Callcenter-Agenten, möchten aber seine Fähigkeit verbessern, bestimmte Anfragen und Fragen von Kunden zu bearbeiten. Gibt es eine Möglichkeit, den KI-Empfangsmitarbeiter zu schulen, wie er mit diesen Szenarien umgeht?
Der KI-Empfangsassistent von GoTo ist ein ständig verfügbarer intelligenter virtueller Assistent, der entwickelt wurde, um Anrufe zu verwalten, einfache Aufgaben im Contact Center zu automatisieren und einen schnelleren und besseren Kundenservice zu bieten. Der Empfangsassistent wurde anhand umfangreicher Sprachmodelle trainiert, um eine Vielzahl von Anfragen zu bearbeiten. Unternehmen können das generative KI-Tool jedoch mit Formularen zur Informationserfassung und Artikeln der Wissensdaten- bank verbessern. Auf diese Weise können Sie dem Rezeptionisten weitere Anweisungen zu bestimmten Themen erteilen und Anrufern ein besseres Self-Service-Erlebnis bieten.
Um den KI-Empfangsassistenten nutzen zu können, muss Ihnen die Rolle "Administrator" oder "Superadministrator" in GoTo Connect zugewiesen sein. Sobald dies geschehen ist, melden Sie sich bei der GoTo-Admin-Konsole an und wählen die Schaltfläche "Digital Workforce" in der linken Navigation aus. So gelangen Sie zu dem Menü, in dem Sie eine Sammlung von Wissensbasisartikeln oder Formularen zur Informationserfassung erstellen können. Wir empfehlen dringend, zunächst alle Knowledge-Base-Artikel und Formulare zur Informationserfassung anzulegen, bevor Sie die eigentliche Einrichtung des KI-Empfangsassistenten vornehmen. Gehen Sie wie folgt vor:
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Wir verwenden den AI Receptionist von GoTo Connect zur Unterstützung unserer Callcenter-Agenten, möchten aber seine Fähigkeit verbessern, bestimmte Anfragen und Fragen von Kunden zu bearbeiten. Gibt es eine Möglichkeit, den KI-Empfangsmitarbeiter zu schulen, wie er mit diesen Szenarien umgeht?
Der KI-Empfangsassistent von GoTo ist ein ständig verfügbarer intelligenter virtueller Assistent, der entwickelt wurde, um Anrufe zu verwalten, einfache Aufgaben im Contact Center zu automatisieren und einen schnelleren und besseren Kundenservice zu bieten. Der Empfangsassistent wurde anhand umfangreicher Sprachmodelle trainiert, um eine Vielzahl von Anfragen zu bearbeiten. Unternehmen können das generative KI-Tool jedoch mit Formularen zur Informationserfassung und Artikeln der Wissensdaten- bank verbessern. Auf diese Weise können Sie dem Rezeptionisten weitere Anweisungen zu bestimmten Themen erteilen und Anrufern ein besseres Self-Service-Erlebnis bieten.
Um den KI-Empfangsassistenten nutzen zu können, muss Ihnen die Rolle "Administrator" oder "Superadministrator" in GoTo Connect zugewiesen sein. Sobald dies geschehen ist, melden Sie sich bei der GoTo-Admin-Konsole an und wählen die Schaltfläche "Digital Workforce" in der linken Navigation aus. So gelangen Sie zu dem Menü, in dem Sie eine Sammlung von Wissensbasisartikeln oder Formularen zur Informationserfassung erstellen können. Wir empfehlen dringend, zunächst alle Knowledge-Base-Artikel und Formulare zur Informationserfassung anzulegen, bevor Sie die eigentliche Einrichtung des KI-Empfangsassistenten vornehmen. Gehen Sie wie folgt vor:
1. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Knowledge" und wählen Sie dann "+ Sammlung erstellen".
2. Fügen Sie einen Namen und eine Beschreibung für die Artikelsammlung der Wissensdatenbankartikel hinzu und klicken Sie auf "Erstellen auswählen".
3. Öffnen Sie die neu erzeugte Sammlung und wählen Sie dann "+ Neuer Artikel“
4. Fügen Sie in der Eingabemaske den Titel und den gewünschten Inhalt hinzu und speichern Sie ihn.
Wiederholen Sie diese Schritte, um weitere Artikel zu einer bestehenden Sammlung hinzuzufügen oder Sammlungen zu anderen Themen zu erstellen. Alternativ verwenden Sie den Button "Knowledge hinzufügen" oben rechts, um Artikel als TXT- oder PDF-Datei direkt hochzuladen. Die Artikel sollten kurz und leicht verständlich sein. Halten Sie Ihre Inhalte immer aktuell, damit der KI-Empfangsassistent stets die richtigen Informationen zu Rate ziehen kann.
Das Erzeugen eines Formulars zur Informationserfassung funktioniert dann wie folgt:
1. Wählen Sie "Info Capture" und dann "+ Formular erstellen".
2. Fügen Sie einen Namen und eine Beschreibung hinzu.
3. Verwenden Sie dann das Symbol "+", um Zeilen für jedes Element hinzuzufügen, das Sie in dem Formular erfassen möchten, zum Beispiel die E-Mail-Adresse oder die Telefonnummer eines Anrufers.
4. Geben Sie einen Namen und eine Beschreibung für jede Zeile ein und gehen Sie dann auf "Speichern".
Diese Formulare zur Informationserfassung ermöglichen es dem KI-Helfer, wichtige Daten von Kunden während ihrer Interaktion aufzunehmen und zu organisieren, um etwa bei der Terminplanung zu helfen. Als Letztes richten Sie den KI-Empfangsassistenten ein und konfigurieren die entsprechenden Optionen zur Verwendung der von Ihnen erstellten Materialien. Um noch mehr über die Konfiguration zu erfahren, nutzen Sie Link-Code: https://support.goto.com/connect/help/set-up-and-use-ai-receptionist?highlight=Receptionist.
In unserem Unternehmen haben wir immer wieder Probleme mit Netzwerkengpässen, besonders zu Stoßzeiten. Wir nutzen bereits PRTG für unser grundlegendes Monitoring, möchten aber genauer verstehen, welche Anwendungen die meiste Bandbreite verbrauchen. Wie können wir eine detaillierte Analyse unseres Netzwerktraffics durchführen, um Engpässe zu identifizieren und zu beheben?
Mit PRTG Network Monitor können Sie Ihren Netzwerktraffic mithilfe von Flow-Sensoren (NetFlow, jFlow, sFlow oder IPFIX) detailliert analysieren. Diese Protokolle liefern Ihnen präzise Informationen darüber, welche Anwendungen (und Geräte) die meiste Bandbreite verbrauchen. Für die Einrichtung gehen Sie wie folgt vor:
1. Stellen Sie sicher, dass Ihre Router und Switches Flow-Protokolle unterstützen und aktivieren Sie diese auf den entsprechenden Geräten.
2. Erstellen Sie in PRTG einen neuen Flow-Sensor für das zu überwachende Gerät. Wählen Sie dazu das Gerät in der Gerätebaum-Ansicht aus und klicken Sie auf "Sensor hinzufügen". Entscheiden Sie sich je nach unterstütztem Protokoll für "NetFlow V5/V9", "jFlow V5", "sFlow" oder "IPFIX" und konfigurieren Sie den entsprechenden Port.
3. Nach der Einrichtung zeigt der Sensor automatisch die Top-Talker (Quellen), Top-Verbindungen und Top-Protokolle an. Diese Informationen helfen Ihnen dabei, prominente Bandbreitenverbraucher zu identifizieren.
4. Für eine tiefergehende Analyse können Sie in den Sensoreinstellungen Filter definieren, um bestimmte IP-Adressen, Ports oder Protokolle gezielt einer Über-wachung zu unterziehen.
5. Nutzen Sie die historischen Daten, um Trends zu erkennen und Kapazitätsplanungen durchzuführen. Die Daten können Sie auch in anpassbaren Reports zusammenfassen.
Besonders nützlich ist die Möglichkeit, Schwellenwerte für bestimmte Trafficarten zu definieren. So können Sie sich beispielsweise automatisch benachrichtigen lassen, wenn der Video-Streaming-Traffic einen bestimmten Prozentsatz Ihrer Gesamtbandbreite überschreitet. Weitere Informationen zur Bandbreiten-Optimierung mit PRTG finden Sie im Paessler-Blog unter dem Link-Code https://blog.paessler.com/a-step-by-step-guide-figure-out-whos-hogging-your-bandwidth.
Mit den Flow-Sensoren von PRTG lassen sich Bandbreitenverbraucher im Netzwerk präzise identifizieren und visualisieren.
In unserem Unternehmen nutzen wir AWS Config Advanced Queries zur Abfrage von Ressourcenkonfigurationen und des Compliancestatus. Das Schreiben der SQL-basierten Abfragen wird mit der wachsenden Komplexität unserer AWS-Umgebung zunehmend zeitaufwändig. Außerdem erfordert es tiefes SQL-Wissen und ein Verständnis der zugrundeliegenden Ressourceneigenschaften und -beziehungen. Wie können wir die Abfrageerstellung vereinfachen?
AWS Config ermöglicht das kontinuierliche Aufzeichnen, Überwachen und Bewerten der Konfiguration von Ressourcen, um das Change-Management zu vereinfachen. Der Service bietet eine SQL-basierte API für Abfragen und kann Metadaten abrufen sowie den Compliancestatus identifizieren.
Die Funktion steht sowohl für einzelne Konten und Regionen als auch für Multi-Account- und regionenübergreifende Setups mit "AWS Config Configuration Aggregators" zur Verfügung. Mit einer wachsenden Größe und höherer Komplexität einer Umgebung wird das Schreiben von SQL-Anweisungen jedoch immer anspruchsvoller.
Mit der im Dienst integrierten natürlichen Sprachabfrage von AWS Config, die generative künstliche Intelligenz nutzt, können IT-Teams nutzerfreundlich und effizienter arbeiten. Sie ermöglicht es, Ressourcen von AWS, Konfigurationen oder den Compliancestatus mittels einfacher Befehle oder Queries abzufragen. Die Herangehensweise reduziert die Notwendigkeit, SQL zu erlernen oder die zugrundeliegenden Konfigurationen zu verstehen. Somit vereinfacht die natürliche Sprachgenerierung erheblich die Erstellung komplexer Abfragen für Compliancebewertungen und die operationelle Fehlersuche. Gehen Sie dazu wie folgt vor:
1. Navigieren Sie in der AWS-Konsole zu "AWS Config" und wählen Sie "Advanced queries" im linken Navigationsbereich aus. Stellen Sie sicher, dass AWS Config in mindestens zwei Regionen eingerichtet ist und ein "AWS Config Aggregator" für Ihr Konto verfügbar ist.
2. Wählen Sie "New query" aus und ändern Sie den "Query Scope" zu Ihrem Aggregator. Geben Sie im "Natural Language Query Processor" "List volumes" ein und klicken Sie auf "Generate".
3. Verwenden Sie im Natural Language Query Processor die folgende Abfrage: List EBS volumes. show volume ID, AZ, resource type and encryption status. Bestätigen Sie die Eingabe mit "Generate".
4. Klicken Sie auf "Populate to editor" und führen Sie die Abfrage im Editor aus.
5. Testen Sie eine spezifischere Abfrage mit der Eingabe List encrypted EBS volumes. show volume ID, AZ, resource type and encryption status
Die natürliche Sprachabfrage in AWS Config vereinfacht erheblich die Erstellung komplexer SQL-Abfragen für Compliancebewertungen und operative Troubleshooting-Prozesse. Wie bei anderen generativen KI-Anwendungen kann die Optimierung der Eingaben mehrere Versuche erfordern. Weitere Hinweise zu diesem Thema finden Sie unter dem Link-Code https://aws.amazon.com/de/blogs/database/configure-cross-account-amazon-s3-as-a-source-or-target-for-aws-dms/.
(AWS/ln)
Hardware
Im Gerätemanager unserer Windows-Server werden MegaRAID-96XX-RAID-Controller oft nicht mit dem korrekten Namen angezeigt. Wie können wir dieses Problem beheben?
Wenn der von Ihnen genannte RAID-Controller nach der Installation von Windows fälschlicherweise etwa als "Broadcom Fusion-MPT 24GSAS/PCIe Secure SAS40xx/SAS41xx Speichercontroller" angezeigt wird, liegt das am Fehlen aktueller Treiber. Damit der Controller korrekt erkannt wird, müssen Sie den richtigen Treiber installieren, den Sie zum Beispiel unter dem Link-Code p8pe4 herunterladen. Zur Installation des Treibers extrahieren Sie zunächst das heruntergeladene Paket. Sobald die Datei entpackt wurde, lässt sich der Treiber über den Geräte-Manager installieren. Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste auf den entsprechenden Controller und wählen Sie "Treiber aktualisieren". Wählen Sie im nun erscheinenden Menü die Option "Auf dem Computer nach Treibern suchen" und klicken Sie auf die entpackte Datei. Der Treiber wird nun automatisch installiert. Nach Abschluss des Vorgangs erfolgt eine Bestätigung über die erfolgreiche Installation. Nachdem die Installation abgeschlossen wurde, sollte der Controller im Geräte-Manager nun mit der richtigen Bezeichnung zu finden sein.
Viele weitere Tipps & Tricks sowie konkrete Hilfe bei akuten Problemen bekommen Sie auch im Internet bei unserem exklusiven Foren-Partner administrator.de. Über 110.000 registrierte Benutzer tauschen dort in über 100 Kategorien ihre Erfahrungen aus und leisten Hilfestellung. So wie der IT-Administrator das praxisnahe Fachmagazin für Administratoren ist administrator.de die Internetplattform für alle System- und Netzwerkadministratoren.www.administrator.de
Tools
Auch im Zeitalter von Microservices, Multi-Cloud und KI finden sich Admins in Situationen wieder, in denen Windows-Treiber Rechner oder einzelne Komponenten lahmlegen. Dies beruht oft auf Konflikten zwischen den Treibern oder auch einem überladenen Driver Store – dem zentralen Lager der kleinen Dienstprogramme. IT-Verantwortliche, unter deren Regie Umgebungen mit oft wechselnder Hardware oder häufigen Treiberupdates stehen, sollten daher das kostenlose DriverStoreExplorer in ihren Werkzeugkasten aufnehmen.
DriverStoreExplorer ist ein kleines, leistungsstarkes Windows-Dienstprogramm, das es ermöglicht, installierte Treiberpakete im Windows-Treiberspeicher (Driver Store) zu verwalten. Seine zentrale Funktion besteht darin, eine vollständige Liste aller im System gespeicherten Treiberpakete anzuzeigen. Dabei bietet das Tool die Möglichkeit, veraltete oder doppelt vorhandene Treiber aufzuspüren und sicher zu entfernen – ein Vorgang, der mit Windows-Bordmitteln nicht sonderlich einfach ist. Über das DriverStoreExplorer-GUI lassen sich Treiber gezielt auswählen und löschen. Mit Administratorrechten gestartet, kann die Software an dieser Stelle auch systemkritische Komponenten verwalten. Die Anwendung ist portabel, benötigt keine Installation und ist damit auch gut für den Einsatz auf Notfallsystemen geeignet.
Glänzen kann DriverStoreExplorer mit Übersichtlichkeit und Benutzerfreundlichkeit. Die Darstellung der Treiberpakete erfolgt in einer gut strukturierten Tabelle mit Informationen wie Treiberversion, Datum, Anbieter und Gerätename. Über Kontrollkästchen lassen sich mehrere Einträge gleichzeitig auswählen und in einem Vorgang entfernen. Zudem unterstützt das Tool die digitale Treibersignatur-Überprüfung und warnt, wenn es unsignierte oder potenziell unsichere Pakete erkennt. Doch im Umgang mit dem Werkzeug ist Vorsicht geboten: Bei unsachgemäßer Nutzung – insbesondere beim Entfernen systemkritischer Treiber – können Stabilitätsprobleme unter Windows auftreten. Auch bietet das Tool keine automatische Analyse, ob ein Treiber tatsächlich obsolet oder noch in Benutzung ist, diese Entscheidung liegt in der Verantwortung des Nutzers.
Mit DriverStoreExplorer ermitteln Admins schnell und übersichtlich alle unter Windows vorhandenen Treiberdateien.
Insbesondere in KMU sind IT-Verantwortliche oft für viele unterschiedliche Bereiche zuständig – vom First-Level-Support bis in die Untiefen des Backend. Um unter solchen Bedingungen alles am Laufen zu halten, bedarf es nicht nur fachlichem Know-how, sondern auch einer guten Organisation der Arbeit. Für die Strukturierung der eigenen Aufgaben und der kleinen Teams, für die ein kommerzielles Projektmanagementwerkzeug viel zu kostenintensiv wäre, steht mit Super Productivity ein freies, hilfreiches Werkzeug zur Verfügung.
Super Productivity ist eine Open-Source-Produktivitätsanwendung, die Aufgabenverwaltung, Zeiterfassung und Projektorganisation in einer modernen, plattformübergreifenden Oberfläche vereint. Sie erlaubt insbesondere, Arbeit effizient zu strukturieren, Zeiten nachzuverfolgen und tägliche Aufgaben besser zu priorisieren. Die Software ist für Win-dows, macOS, Linux sowie als WebApp verfügbar. Das zentrale Feature ist das integrierte Aufgabenmanagement. Nutzer sind hierüber in der Lage, Aufgaben in frei konfigurierbaren Projekten und Unterprojekten zu organisieren, mit Prioritäten zu versehen, Deadlines zu setzen und Notizen oder Checklisten hinzuzufügen. Besonders nützlich ist die tägliche Planungsfunktion: Der IT-Verantwortliche generiert dabei seinen Tagesplan aus bestehenden Aufgaben und bearbeitet sie dann Schritt für Schritt. Zusätzlich bietet die Software eine integrierte Zeiterfassung, die die für jede Aufgabe aufgewendete Zeit automatisch oder manuell erfasst. Diese Daten lassen sich anschlie- ßend in Form von Berichten exportieren oder analysieren – ideal für Nachweise oder Rechnungen.
Super Productivity bietet darüber hinaus eine Integration mit gängigen Entwicklertools und Ticketsystemen wie Jira, GitHub oder GitLab. Über die API-Schnittstellen lassen sich Issues oder Pull Requests direkt importieren und mit der Zeiterfassung verbinden. So entsteht ein nahtloser Workflow zwischen Code-Repository und Aufgabenplanung. Weitere Funktionen wie das Pomodoro-Timer-Feature, ein eingebauter Wissensbereich (für Notizen und Dokumentation), Offline-Fähigkeit sowie ein optional verschlüsselter Cloudsync (Ende-zu-Ende) runden das Tool ab. Zudem arbeitet Super Productivity vollständig lokal, was ideal ist für sensible Projekte oder DSGVO-konforme Umgebungen. Dank plattformübergreifender Verfügbarkeit und Offline-Funktionalität ist die Nutzung sehr flexibel möglich.
Was steht heute an? Mit Super Productivity planen und priorisieren Admins ihr Tageswerk komfortabel.
Es ist das Netzwerk! So populär diese Aussage im Umfeld des IT-Troubleshooting auch sein mag, zutreffend ist sie dennoch nicht immer. Haben Linux-Admins den Verdacht, dass es am Storage liegen könnte, ist Iotop ein äußerst nützliches Werkzeug zur I/O-Überwachung auf Prozessebene. Es bietet präzise, unmittelbare Einblicke in das Verhalten des Dateisystems, hilft bei der schnellen Diagnose von Performanceproblemen und ist somit ein wichtiges Hilfsmittel zur kurzfristigen Leistungsanalyse und Fehlerbehebung.
Iotop ist ein spezialisiertes Open-Source-Werkzeug für Linux, das die Ein- und Ausgabeaktivitäten (I/O) von Prozessen in Echtzeit überwacht. Es funktioniert ähnlich wie das bekannte Tool top, richtet seinen Fokus jedoch nicht auf CPU- oder RAM-Auslastung, sondern ausschließlich auf Festplatten- und Blockgeräte-Zugriffe. Damit ermöglicht es Administratoren, genau zu sehen, welche Prozesse das Speichersystem gerade wie stark beanspruchen. Zentral ist dabei die Anzeige der aktuellen I/O-Aktivität pro Prozess – sowohl für Lese- als auch Schreibzugriffe, dargestellt in KByte/s. Im GUI finden sich für jeden aktiven Prozess die Prozess-ID, der Benutzer, der Name, die aktuelle I/O-Last sowie die I/O-Priorität. Optional lassen sich nur Prozesse anzeigen, die tatsächlich I/O verursachen. Darüber hinaus bietet Iotop einen Batch-Modus, der die Ausgabe in Skripten oder zur Protokollierung ohne Benutzerinteraktion nutzbar macht.
Fällt ein Rechner oder Server durch hohe I/O-Latenzen auf, identifiziert Iotop "I/O-Hogs", also Prozesse, die übermäßig viel auf das Dateisystem zugreifen. Besonders in Serverumgebungen ohne grafische Oberfläche, bei datenintensiven Anwendungen wie Datenbanken, Backupsystemen oder bei kontinuierlichem Log-Handling, ist Iotop ein unverzichtbares Analysewerkzeug. Auch in Notfallsituationen, in denen ein System plötzlich träge reagiert, kann das Tool wertvolle Hinweise darauf geben, welcher Prozess das I/O-Subsystem blockiert. Ein großer Vorteil von Iotop ist seine Einfachheit: Es benötigt keine Konfiguration, ist leichtgewichtig und sofort nach der Installation einsatzbereit. Die klare Struktur der Anzeige macht die Software auch für weniger erfahrene Admins schnell verständlich. Da sie vollständig im Terminal läuft, eignet sie sich hervorragend für den Einsatz auf Remoteservern. Allerding erfordert die Software Root-Rechte zur Ausführung. Zudem sollte der IT-Verantwortliche vor Augen haben, dass das Tool seine besten Dienste in Notfällen leistet, denn längerfristige historische Analysen sind damit nicht möglich.