Sich in der Buzzword-gefluteten IT, in der tausende Anbieter ständig neue oder verbesserte Technologien anpreisen, nicht von leeren Versprechen blenden zu lassen, gehört genauso zum Alltag von IT-Verantwortlichen wie das Deployment eines neuen Servers. Eine dieser Technologien sind Container – sie sind zwar nicht der allerletzte Hype in der Informationstechnologie, doch ihr Versprechen hat sich in vielen IT-Umgebungen nachhaltig bewahrheitet, sodass mehr und mehr Organisationen ihre Adaption in Angriff nehmen. Für sie sprechen neben der Skalierbarkeit auch der geringe Ressourcenbedarf. Beides Felder, in denen Container oft sogar VMs übertrumpfen.
Dies allerdings nur, wenn das Container-Management passt. An dieser Stelle treffen Admins unweigerlich auf Kubernetes, den Container-Orchestrierer, der einst unter den Fittichen von Google entstand. Und dessen Versprechen zu wiederstehen, fällt schwer: Kubernetes bietet die automatisierte Bereitstellung, Skalierung und Verwaltung von containerisierten Anwendungen. Es sorgt für hohe Ausfallsicherheit, indem es Anwendungen bei Fehlern wiederherstellt, effiziente Ressourcennutzung durch intelligentes Planen von Containern und erlaubt einfache Rollouts und Rollbacks für Softwareupdates. Außerdem gewährleistet es Plattformunabhängigkeit – lokal, in der Cloud oder hybrid. Wer möchte da nicht direkt "Install now" klicken?
Doch lassen Sie sich nicht blenden, denn trotz seines überwältigenden Erfolgs ist Kubernetes keinesfalls etwas für Jedermann. Denn tatsächlich führt der metaphorische Installationsklick direkt zum Erfolg und die Managementumgebung ist am Start. Doch dann beginnt erst die eigentliche Arbeit – von der Ressourcenverwaltung bis hin zum Eintauchen in das Kubernetes-Ökosystem. Letzteres ist äußerst umfangreich, was nur zeigt, dass ein Kubernetes out-of-the-box zahlreiche Fehlstellen aufweist. Doch zuvor ist die Frage zu klären, ob das eigene Unternehmen überhaupt groß genug ist, um von der Skalierbarkeit zu profitieren, oder ob nicht Docker Swarm die bessere Wahl wäre (Seite 87). Und schließlich ist da noch das große Thema "Sicherheit", zu dem unser Interview ab Seite 10 und der Test von Tetragon ab Seite 23 zahlreiche Einsichten liefern.
Sich in der Buzzword-gefluteten IT, in der tausende Anbieter ständig neue oder verbesserte Technologien anpreisen, nicht von leeren Versprechen blenden zu lassen, gehört genauso zum Alltag von IT-Verantwortlichen wie das Deployment eines neuen Servers. Eine dieser Technologien sind Container – sie sind zwar nicht der allerletzte Hype in der Informationstechnologie, doch ihr Versprechen hat sich in vielen IT-Umgebungen nachhaltig bewahrheitet, sodass mehr und mehr Organisationen ihre Adaption in Angriff nehmen. Für sie sprechen neben der Skalierbarkeit auch der geringe Ressourcenbedarf. Beides Felder, in denen Container oft sogar VMs übertrumpfen.
Dies allerdings nur, wenn das Container-Management passt. An dieser Stelle treffen Admins unweigerlich auf Kubernetes, den Container-Orchestrierer, der einst unter den Fittichen von Google entstand. Und dessen Versprechen zu wiederstehen, fällt schwer: Kubernetes bietet die automatisierte Bereitstellung, Skalierung und Verwaltung von containerisierten Anwendungen. Es sorgt für hohe Ausfallsicherheit, indem es Anwendungen bei Fehlern wiederherstellt, effiziente Ressourcennutzung durch intelligentes Planen von Containern und erlaubt einfache Rollouts und Rollbacks für Softwareupdates. Außerdem gewährleistet es Plattformunabhängigkeit – lokal, in der Cloud oder hybrid. Wer möchte da nicht direkt "Install now" klicken?
Doch lassen Sie sich nicht blenden, denn trotz seines überwältigenden Erfolgs ist Kubernetes keinesfalls etwas für Jedermann. Denn tatsächlich führt der metaphorische Installationsklick direkt zum Erfolg und die Managementumgebung ist am Start. Doch dann beginnt erst die eigentliche Arbeit – von der Ressourcenverwaltung bis hin zum Eintauchen in das Kubernetes-Ökosystem. Letzteres ist äußerst umfangreich, was nur zeigt, dass ein Kubernetes out-of-the-box zahlreiche Fehlstellen aufweist. Doch zuvor ist die Frage zu klären, ob das eigene Unternehmen überhaupt groß genug ist, um von der Skalierbarkeit zu profitieren, oder ob nicht Docker Swarm die bessere Wahl wäre (Seite 87). Und schließlich ist da noch das große Thema "Sicherheit", zu dem unser Interview ab Seite 10 und der Test von Tetragon ab Seite 23 zahlreiche Einsichten liefern.
Aber auch dieses bislang kritische Editorial sollte Sie nicht blenden: Wenn Kubernetes zur IT passt und von ausgebildeten Fachleuten betrieben wird, kann keine IT-Infrastrukturtechnologie dem Container-Manager das Wasser reichen. Seine Skalierbarkeit ist unübertroffen, Softwareupdates werden zum Kinderspiel und Anwendungen vollständig portabel. Bleiben Sie also informiert, unser Schwerpunkt liefert blendende Einsichten in Container – versprochen!