ADMIN

2026

01

2025-12-29T12:00:00

Infrastruktur und Rechenzentrum

PRAXIS

052

Tipps, Tricks und Tools

Tipps

Tricks

Tools

Tipps, Tricks und Tools

für den IT-Administrator

Redaktion IT-Administrator

Veröffentlicht in Ausgabe 01/2026 - PRAXIS

In jeder Ausgabe präsentiert Ihnen IT-Administrator Tipps, Tricks und Tools zu den aktuellen Betriebssystemen und Produkten, die in vielen Unternehmen im Einsatz sind. Wenn Sie einen tollen Tipp auf Lager haben, zögern Sie nicht und schicken Sie ihn per E-Mail an tipps@it-administrator.de.

Wir nutzen in unserem Unternehmen Paessler PRTG Network Monitor für die Überwachung unserer IT-Infrastruktur. Nun möchten wir die gesammelten Monitoringdaten auch in andere Systeme überführen oder automatisierte Workflows basierend auf bestimmten Ereignissen erstellen. Ich habe gehört, dass PRTG eine API bietet, aber ich bin mir nicht sicher, wie ich diese einrichten und effektiv verwenden kann. Wie starte ich am besten mit der PRTG-API und welche Möglichkeiten bietet sie?
Mit dem PRTG-API können Sie Überwachungsdaten abrufen und Objekte in PRTG manipulieren. Es ermöglicht die Integration von PRTG in andere Systeme und die Automatisierung von Workflows. Das PRTG-API basiert auf einfachen HTTP-Anfragen, die über GET-Methoden ausgeführt werden. Die Antworten erhalten Sie wahlweise im XML-, JSON- oder CSV-Format, wobei XML empfohlen wird. Für jede API-Anfrage müssen Sie sich authentifizieren, und die Daten in den GET-Parametern müssen UTF-8- und URL-kodiert sein.
Für die Authentifizierung beim PRTG-API haben Sie zwei Möglichkeiten. Einmal per API-Key, was auch die vom Hersteller empfohlene Variante ist. Gehen Sie zu "Setup / Account Settings / My Account" und wechseln Sie zum Tab "API Keys". Klicken Sie auf "Add API Key" und vergeben Sie einen Namen und eine Beschreibung. Wählen Sie die entsprechende Zugriffsebene (Read, Acknowledge, Write oder Full access). Alternativ ist eine Authentifizierung per Benutzername und Passhash möglich. Gehen Sie dazu zu "Setup / Account Settings / My Account". Klicken Sie auf "Show passhash", um den Passhash für die API-Authentifizierung anzuzeigen.
Monitoring
Wir nutzen in unserem Unternehmen Paessler PRTG Network Monitor für die Überwachung unserer IT-Infrastruktur. Nun möchten wir die gesammelten Monitoringdaten auch in andere Systeme überführen oder automatisierte Workflows basierend auf bestimmten Ereignissen erstellen. Ich habe gehört, dass PRTG eine API bietet, aber ich bin mir nicht sicher, wie ich diese einrichten und effektiv verwenden kann. Wie starte ich am besten mit der PRTG-API und welche Möglichkeiten bietet sie?
Mit dem PRTG-API können Sie Überwachungsdaten abrufen und Objekte in PRTG manipulieren. Es ermöglicht die Integration von PRTG in andere Systeme und die Automatisierung von Workflows. Das PRTG-API basiert auf einfachen HTTP-Anfragen, die über GET-Methoden ausgeführt werden. Die Antworten erhalten Sie wahlweise im XML-, JSON- oder CSV-Format, wobei XML empfohlen wird. Für jede API-Anfrage müssen Sie sich authentifizieren, und die Daten in den GET-Parametern müssen UTF-8- und URL-kodiert sein.
Für die Authentifizierung beim PRTG-API haben Sie zwei Möglichkeiten. Einmal per API-Key, was auch die vom Hersteller empfohlene Variante ist. Gehen Sie zu "Setup / Account Settings / My Account" und wechseln Sie zum Tab "API Keys". Klicken Sie auf "Add API Key" und vergeben Sie einen Namen und eine Beschreibung. Wählen Sie die entsprechende Zugriffsebene (Read, Acknowledge, Write oder Full access). Alternativ ist eine Authentifizierung per Benutzername und Passhash möglich. Gehen Sie dazu zu "Setup / Account Settings / My Account". Klicken Sie auf "Show passhash", um den Passhash für die API-Authentifizierung anzuzeigen.
Nun können Sie sich daran machen, API-Anfragen zu stellen. Die grundlegende Struktur einer API-Anfrage sieht so aus:
https://<Ihr-PRTG-Server>/api/ <funktion.format>?<parameter1= wert1>&<parameter2=wert2>
Den Systemstatus können Sie beispielsweise mit:
https://Ihr-PRTG-Server/api/getstatus.xml?id=0&username=prtgadmin& passhash=1234567890
oder mit:
https://Ihr-PRTG-Server/api/getstatus.xml?id=0&apitoken=1234567890
abrufen. An Sensordaten kommen Sie beispielsweise mit diesem Befehl:
https://Ihr-PRTG-Server/api/table. xml?content=sensors&columns=sensor,device,group,status,message
Das Filtern von Sensoren nach Status funktioniert mit:
https://Ihr-PRTG-Server/api/table. json?content=sensors&columns= sensor,device&filter_status=5
In diesem Beispiel zeigt "Filter_status=5" alle Sensoren im Fehlerzustand.
Praktische Anwendungsfälle für die Nutzung des PRTG-API gibt es viele. So können Sie damit beispielsweise aktuelle Sensordaten in einem eigenen Dash- board oder einem Business-Intelligence-Werkzeug darstellen. Auch automatisierte Reaktionen auf Ereignisse stellen kein Problem dar: Erzeugen Sie dazu einfach ein Skript, das regelmäßig den Status kritischer Sensoren abfragt und bei Problemen automatisch Maßnahmen einleitet, wie das Neustarten eines Diensts oder das Erstellen eines Tickets im Helpdesk-System. Nützlich ist das API weiterhin bei der Berichterstattung und Datenanalyse: Exportieren Sie hierzu historische Daten für bestimmte Zeiträume, um sie dann in Excel oder anderen Analysetools auszuwerten.
Nicht zuletzt fallen auch Massenoperationen leichter. Führen Sie etwa Änderungen an mehreren Objekten gleichzeitig durch, wie das Pausieren aller Sensoren eines bestimmten Typs während eines Wartungsfensters.
Das PRTG-API antwortet mit HTTP-Statuscodes, die den Erfolg oder Misserfolg einer Anfrage anzeigen:
- 200 OK: Die Anfrage wurde erfolgreich bearbeitet.
- 302 Found: Die Anfrage endete erf- olgreich und ein neues Objekt wurde erstellt.
- 400 Bad Request: Die Anfrage konnte nicht erfolgreich bearbeitet werden.
- 401 Unauthorized: Die Authentifizierungsdaten wurden nicht akzeptiert.
Die API-Antworten enthalten ein "<version>"-Feld mit der PRTG-Version. Achten Sie darauf, dass Ihre Skripte mit der installierten PRTG-Version kompatibel sind, da sich API-Konventionen oder Parameter zwischen Versionen ändern können. Für detaillierte Informationen und Beispiele zum PRTG-API lohnt sich unter dem Link https://helpdesk.paessler.com/en/support/solutions/articles/76000041685-how-can-i-use-the-prtg-application-programming-interface-api ein Blick in die Knowledge Base.
(Paessler/ln)
Für weitere Tipps und Tricks rund um das Thema Monitoring mit PRTG bietet Paessler unter [Link-Code: https://www.youtube.com/c/PRTGNetworkMonitorByPAESSLER?utm_source=itadministrator&utm_medium=referral&utm_campaign=tipps] auch einen YouTube-Kanal mit Tutorials an.
Cloud
In unserem Unternehmen nutzen wir die Clouddienste von AWS und müssen regelmäßig für Testumgebungen unsere Datenbanken kopieren. Bisher haben wir Amazon-EBS-Snapshots erstellt und eine Wiederherstellung als neue Volumes durchgeführt. Die verzögerte Verfügbarkeit durch diesen mehrstufigen Ablauf bremst jedoch unsere Entwicklungszyklen aus. Wie können wir Kopien schneller bereitstellen?
Die Kopien produktiver Datenbestände stellen IT-Abteilungen immer wieder vor Herausforderungen. Der klassische Weg über EBS-Snapshots und deren Wiederherstellung aus Amazon S3 funktioniert zwar, verursacht jedoch operativen Mehraufwand durch mehrere Prozessschritte. Auf die oftmals wichtigen Daten lässt sich dann nur verzögert zugreifen. Amazon EBS Volume Clones bietet eine Lösung für die schnellere Bereitstellung von Volume-Kopien.
Mit einem API-Aufruf oder Klick in der Konsole lassen sich Point-in-Time-Kopien von EBS-Volumes innerhalb derselben Availability Zone erstellen. Mit einem API-Aufruf oder Klick in der Konsole lassen sich Point-in-Time-Kopien von EBS-Volumes innerhalb derselben Availability Zone erstellen. Die kopierten Snapshots stehen innerhalb von Sekunden mit Single-Digit-Millisekunden-Latenz bereit. Die Funktion empfiehlt sich für Szenarien mit schnellem Zugriff auf Produktionsdaten – etwa für temporäre Datenbank-Kopien oder die von Ihnen erwähnten Testumgebungen.
Öffnen Sie zunächst die AWS Management Console und navigieren Sie zu "EC2 / Elastic Block Store / Volumes. Wählen Sie das Volume aus, das Sie kopieren möchten. Beachten Sie, dass sich derzeit nur verschlüsselte Volumes kopieren lassen. Wählen Sie im "Actions"-Menü die Option "Copy Volume". Im folgenden Dialog können Sie die Parameter des Ziel-Volumes anpassen. Starten Sie den Kopiervorgang mit einem Klick. Alternativ nutzen Sie das AWS-CLI mit dem copy-volumes-Befehl, um den Prozess zu automatisieren. Dabei geben Sie die Source-Volume-ID, die gewünschte Größe und den Volume-Typ als Parameter an. Das kopierte Volume wird innerhalb von Sekunden verfügbar und kann sofort an eine EC2-Instanz angehängt werden.
Beachten Sie, dass Sie für applikationskonsistente Kopien die I/O-Operationen vor dem Kopiervorgang pausieren sollten. Bei PostgreSQL-Datenbanken nutzen Sie dazu die Funktionen "pg_start_backup" und "pg_stop_backup". Unter Linux mit XFS verwenden Sie den xfs_freeze-Befehl, um den Dateisystem-Zugriff temporär zu suspendieren. Im Idealfall implementieren Sie zudem Governance-Regeln, um nicht mehr benötigte Volume-Kopien zu identifizieren und zu löschen.
Amazon EBS Volume Clones vereinfacht die Bereitstellung von Datenkopien erheblich und beschleunigt Entwicklungsprozesse. Die Snapshots sind sofort verfügbar, ohne dass mehrstufige Verfahren notwendig sind. Das reduziert den operativen Aufwand und ermöglicht agiles Arbeiten in Test- und Entwicklungsumgebungen. Weitere Hinweise zum Thema finden Sie unter https://aws.amazon.com/de/blogs/aws/introducing-amazon-ebs-volume-clones-create-instant-copies-of-your-ebs-volumes/.
(AWS/ln)
Support
Mobile Device Management ist ein wichtiger Bestandteil unserer IT-Sicherheitsstrategie. Wie können wir das Patchmanagement-Feature in LogMeIn Resolve am besten einsetzen, um einen lückenlosen Schutz all unserer Managed Devices sicherzustellen?
Mit dem LogMeIn Resolve Patchmanagement-Feature können Sie ganz einfach die Geräte Ihrer Organisation einsehen und administrieren sowie den Prozess des Patchmanagements für Ihre Windows- und macOS-Devices automatisieren.
Um Updates manuell zu verwalten, gehen Sie auf der linken Seite im Resolve-Dashboard zuerst auf "Geräte". Anschließend wählen Sie auf der Seite "Geräte" oben im Abschnitt "Fokusansicht / Update-Details" und dann "Verfügbare Updates" aus. In dieser Ansicht erscheinen alle Ihre gemanagten Geräte zusammen mit den jeweils verfügbaren Updates. So können Sie die Geräte identifizieren, bei denen ausstehende Patches und Updates den größten Einfluss haben. Mit einem Klick auf die aufgeführten Devices starten Sie die manuelle Installation der Patches.
Um diesen Prozess zu automatisierten, müssen Sie zunächst die Installationsregeln konfigurieren. Klicken Sie dazu erst auf "Management", dann auf "Patches" und schließlich auf "Installationseinstellungen". Legen Sie unter "Regel-Typ" fest, ob Sie alle verfügbaren Patches oder eine individuelle Auswahl an Updates bestimmter Hersteller oder Produkte installieren wollen. Mit einer "Include"- Regel limitieren Sie die automatisch installierten Patches auf die in der Regel festgelegten Hersteller und Produkte. Andere Updates werden dementsprechend nicht automatisch installiert. Das Gegenteil gilt für die "Exclude"-Regel, mit der Sie ausgewählte Hersteller und Produkte von der automatisierten Installation ausschließen.
Anschließend können Sie über die Zuteilung von Tags auswählen, welche Geräte die automatischen Patchinstallationen erhalten sollen. Wenn Sie keine Tags verteilen, wird die Einstellung für alle Ihre Geräte übernommen. Unter "Verzögerte Installation" bestimmen Sie außerdem, wie viel Zeit zwischen dem Erscheinen des Updates und der automatischen Installation vergehen soll.
Wenn Sie nach der Installation feststellen, dass ein Update Probleme auf Ihren Geräten verursacht, können Sie dessen Bereitstellung blockieren. Gehen Sie dazu auf die "Management"- und danach auf die "Patches"-Seite. Wählen Sie anschließend den "Patches"-Reiter aus und öffnen Sie das Update, das Sie blockieren möchten. Über den Button "zur Blocklist hinzufügen" verhindern Sie dessen weitere Bereitstellung. Ihre verwalteten Geräte erhalten die Blocklist automatisch bei der nächsten Synchronisierung mit LogMeIn Resolve MDM. Sie können die Änderungen aber auch sofort anwenden, indem Sie auf der Geräteseite "Aktionen" und dann "jetzt synchronisieren" auswählen.
Wenn Sie weitere Hilfe benötigen, finden Sie zusätzliche Informationen zum Patch- und Updatemanagement unter dem Link https://support.logmein.com/resolve/help/working-with-patch-management-in-logmein-resolve.
Die Geräteübersicht in LogMeIn Resolve zeigt auf einen Blick, welche Windows- und macOS-Systeme ausstehende OS- und Anwendungsupdates haben.
(GoTo/ln)
Weitere Tipps rund um das Thema IT-Management finden Sie im Blog "Products in Practice" von GoTo unter http://www.goto.com/de/blog/products
ADMINISTRATOR IT-FORUM
Viele weitere Tipps & Tricks sowie konkrete Hilfe bei akuten Problemen bekommen Sie auch im Internet bei unserem exklusiven Foren-Partner administrator.de. Über 110.000 registrierte Benutzer tauschen dort in über 100 Kategorien ihre Erfahrungen aus und leisten Hilfestellung. So wie der IT-Administrator das praxisnahe Fachmagazin für Administratoren ist administrator.de die Internetplattform für alle System- und Netzwerkadministratoren.www.administrator.de
Tools
Eine Testumgebung für eine neue Software, eine aktualisierte Version eines Betriebssystems oder einen Clouddienst aufzubauen, ist in den meisten Fällen schnell erledigt. Doch bestimmte Szenarien für Tests verlangen nicht nur nach der Infrastruktur, sondern auch nach Daten. Nur bringt dies oft Hürden mit sich: Für eine neue Anwendung gibt es keine passenden Datensätze oder der Upload in einen Clouddienst verbietet sich aus regulatorischen Gründen. Dieses Dilemma adressiert die Software Azure Storage Demo Populator – zumindest für Tests in Microsoft Azure.
Das kostenlose Azure Storage Demo Populator (ASDP) füllt Azure-Storage-Konten automatisch mit Daten und simuliert Aktivitäten. Das Tool dient in erster Linie dazu, Test-, Trainings- oder Demoumgebungen realistischer zu gestalten, indem es kontinuierlich Daten in verschiedene Azure-Storage-Dienste schreibt. Dadurch lässt sich das Verhalten von Speicherkonten, Monitoringanwendungen oder Skalierungsszenarien besser nachvollziehen. Die typischen Einsatzgebiete liegen im Bereich von Demonstrationen, Schulungen und Tests. Möchten IT-Verantwortliche etwa ein Monitoringdashboard oder die Metriken eines Azure-Storage-Kontos präsentieren, wirkt ein leeres Konto wenig aussagekräftig. ASDP erzeugt automatisch Datenaktivität – beispielsweise durch das Anlegen von Blobs, Tabellenzeilen, Warteschlangennachrichten oder Dateifreigaben – und simuliert so eine produktionsähnliche Umgebung.
Funktional verbindet sich die Software über Connection Strings mit einem oder mehreren Azure-Storage-Konten und legt dort zufällig benannte Container, Tabellen, Queues oder File Shares an. Diese Ressourcen füllt das Tool anschließend mit zufälligen Inhalten, wodurch eine kontinuierliche Schreib- und Leseaktivität entsteht. Das Programm lässt sich so konfigurieren, dass es endlos läuft (bis es manuell beendet wird) und es bietet verschiedene Geschwindigkeitsprofile, um die Frequenz der erzeugten Transaktionen zu steuern – etwa "slow", "medium" oder "fastest".
Doch da wir uns hier ja in Azure bewegen, ist der Hinweis nötig, dass die großen Mengen an Daten und Transaktionen, die ASDP erzeugt, entsprechende Gebühren verursachen oder zu einer Drosselung des Kontos führen können. Zudem sollten Admins die in der Konfiguration hinterlegten Verbindungsschlüssel stets sicher aufbewahren, da sie vollen Zugriff auf das jeweilige Storage-Konto ermöglichen.
Über die PowerShell gesteuert, füllt Azure Storage Demo Populator Cloudumgebungen mit Testdaten.
(jp)
Link: https://github.com/Zimmergren/azure-storage-demo-populator/?ref=zimmergren.net&WT.mc_id=tozimmergren&utm_campaign=zimmergren&utm_medium=blog&utm_source=zimmergren
In der vielschichtigen IT von heute müssen Admins nicht nur zahlreiche Server, Clients, Dienste und andere Geräte verwalten, sondern auch ihr persönliches Wissen. Gewiss, vieles davon muss im Gedächtnis verankert sein, um im Fall der Fälle schnell reagieren zu können. Gleichzeitig gibt es rund um die eigene IT aber auch zahlreiche Informationen zu beispielsweise Lizenzen, Dokumentationen, Handbüchern oder auch Schulungsmaterialen. Für derlei Know-how-Sammlungen finden sich zahlreiche Dienstprogramme, um diese sinnvoll zu ordnen. Doch Zotero geht einen Schritt weiter – es hilft aktiv bei der Recherche.
Zotero ist Open-Source-Software für macOS, Windows, Linux, iOS und Android zur Literaturverwaltung und Wissensorganisation. Sie unterstützt Anwender dabei, Quellen wie Bücher, Artikel, Webseiten, PDFs und andere Dokumente zu sammeln, zu organisieren, zu zitieren und mit anderen zu teilen. Zotero fungiert dabei als persönliche Bibliothek, in der sämtliche Materialien an einem zentralen Ort gespeichert und mit Notizen, Tags oder Anhängen angereichert werden können. Über Browsererweiterungen kann das Programm automatisch bibliografische Informationen aus Datenbanken, Bibliothekskatalogen oder Webseiten erfassen. So lassen sich etwa Artikel, Buchkapitel oder Webseiten mit einem Klick übernehmen, inklusive Metadaten wie Autor, Titel oder Erscheinungsjahr. Diese Daten werden anschließend lokal oder in der Zotero-Cloud gespeichert und lassen sich in Sammlungen und Unterordnern strukturieren.
Darüber hinaus bietet das Werkzeug leistungsstarke Funktionen zur Organisation und Recherche: Der Admin ist in der Lage, Einträge mit Schlagwörtern zu versehen, Anmerkungen hinzufügen und Dateien wie PDFs direkt in der Bibliothek abzulegen. Eine Volltextsuche ermöglicht das schnelle Auffinden gespeicherter Dokumente oder Textstellen, und die Integration in gängige Textverarbeitungsprogramme wie Microsoft Word, LibreOffice oder Google Docs erlaubt ein komfortables Einfügen und Formatieren von Inhalten.
Ein weiterer zentraler Aspekt ist die Kollaboration. Zotero ermöglicht das Erstellen gemeinsamer Gruppenbibliotheken, in denen Teams gemeinsam an einer Informationssammlung arbeiten können. Das Tool arbeitet sowohl offline als auch online: Die lokale Anwendung läuft auf Windows, macOS und Linux, während die Cloudsynchronisation eine Sicherung und den Zugriff über mehrere Geräte ermöglicht.
Auch wenn das GUI auf den ersten Blick verwirrend erscheint, bringt Zotero doch Ordnung in Wissenssammlungen.
(jp)
Link: https://www.zotero.org/
Selbst mit modernster Hardware benötigen gewisse Prozesse am Rechner ihre Zeit, um erledigt zu werden. Will der Admin nun nicht für den gesamten Zeitraum davorsitzen – vielleicht weil der Job erst weit nach Feierabend abgeschlossen sein wird – und dennoch sicherstellen, dass der PC anschließend herunterfährt, hilft Windows AutoClose.
Das kostenlose AutoClose beendet laufende Programme oder Prozesse automatisch und erlaubt zudem, anschließend bestimmte Systemaktionen auszuführen. Sein Hauptzweck besteht darin, Routineaufgaben zu automatisieren und Computerressourcen effizienter zu verwalten. Dadurch eignet es sich besonders für Situationen, in denen ein PC nicht dauerhaft eingeschaltet bleiben soll, etwa nach Abschluss einer langen Aufgabe wie einem Download, einer Datensicherung oder einem Rendering-Prozess. So erlaubt das Tool, Systeme nach Arbeitsende automatisch herunterzufahren oder Benutzer abzumelden, was Energie spart und die Systemsicherheit erhöht. Besonders praktisch ist die Möglichkeit, AutoClose so zu konfigurieren, dass es Programme schließt, wenn keine Maus- oder Tastatureingabe mehr erfolgt.
Für diese Aufgabe bietet das Werkzeug eine Reihe nützlicher Steuerungsoptionen: Es lassen sich Zeitpläne festlegen, um Programme entweder zu einer bestimmten Uhrzeit oder nach Ablauf eines definierten Zeitraums automatisch zu schließen. Im Anschluss sind verschiedene Aktionen möglich, wie etwa das Herunterfahren oder Neustarten des Computers, das Abmelden des Benutzers, das Aktivieren des Ruhezustands oder das Ausschalten des Monitors. Auch versteckte Prozesse im Hintergrund können mit dem Tool beendet werden, wodurch es sich von einfachen Task-Managern abhebt. Darüber hinaus unterstützt AutoClose mehrere gleichzeitig geplante Aufgaben, diese sind allerdings in der freien Variante in ihrer Anzahl begrenzt.
AutoClose steuert, wann welche Anwendung beendet werden soll.
(jp)
Link: https://autoclose.net/