In jeder Ausgabe präsentiert Ihnen IT-Administrator Tipps, Tricks und Tools zu den aktuellen Betriebssystemen und Produkten, die in vielen Unternehmen im Einsatz sind. Wenn Sie einen tollen Tipp auf Lager haben, zögern Sie nicht und schicken Sie ihn per E-Mail an tipps@it-administrator.de.
Unser Unternehmen nutzt Paessler PRTG für das Monitoring unserer IT-Infrastruktur an mehreren Standorten. Bisher arbeiten wir mit einem zentralen Werkzeug, in dem alle Daten zusammenlaufen. Nun möchten wir für die IT-Teams an den verschiedenen Niederlassungen spezifische Dashboards erstellen, die einen schnellen Überblick über die lokale Infrastruktur ermöglichen. Wie können wir mit PRTG ortsspezifische Dashboards erstellen und den Zugriff darauf optimal gestalten?
Mit den Dashboards in PRTG (auch Maps genannt) erzeugen Sie genau solche standortspezifischen Übersichten. Die lokalen IT-Teams erhalten eine kompakte Darstellung ihrer Infrastruktur. Gleichzeitig behalten Sie zentral die Kontrolle und können übergreifende Informationen effizient verwalten. Zunächst sollten Sie Ihre Monitoringarchitektur standortorientiert mit Remote Probes aufbauen. Diese eignen sich ideal für verteilte Umgebungen und verursachen keine weiteren Lizenzkosten. Sie ermöglichen Messungen direkt am jeweiligen Standort. Das reduziert die Netzwerklast und sorgt für stabilere und genauere Überwachungsdaten. Installieren Sie für jede Betriebsstätte eine eigene Remote Probe und verbinden Sie diese mit Ihrer zentralen PRTG-Instanz. Ordnen Sie anschließend die Geräte der jeweiligen Niederlassung der passenden Probe zu. Ergänzend können Sie Unterstrukturen innerhalb der Probe anlegen, zum Beispiel für Netzwerk, Server oder Anwendungen. Dadurch bleibt das Monitoring klar strukturiert und übersichtlich.
Nun erstellen Sie für jeden Standort ein maßgeschneidertes Dashboard. Öffnen Sie dazu den Bereich "Maps" und wählen Sie "Neue Map hinzufügen". Vergeben Sie einen eindeutigen und standortspezifischen Namen, zum Beispiel "Dashboard Standort Berlin". Fügen Sie nun im Map-Designer passende Elemente hinzu. Starten Sie mit einem "Map Status"-Element für den Gesamtstatus der Remote Probe. Danach können Sie Übersichten zu kritischen Komponenten wie Hauptswitches, zentralen Servern oder Internet-Uplinks integrieren. Ergänzen Sie noch Bandbreiten-Diagramme der WAN-Verbindungen zwischen den Standorten. Platzieren Sie standortspezifische Alarme und Statusmeldungen und binden Sie Verfügbarkeitsstatistiken wichtiger Systeme ein. Nutzen Sie dabei ein Standortbild oder einen Gebäudeplan als Hintergrund, um die Orientierung zu verbessern. Für besondere Bereiche wie Produktion oder Rechenzentrum können Sie Sensoren für Temperatur, Luftfeuchtigkeit oder USV besonders hervorheben.
Monitoring
Unser Unternehmen nutzt Paessler PRTG für das Monitoring unserer IT-Infrastruktur an mehreren Standorten. Bisher arbeiten wir mit einem zentralen Werkzeug, in dem alle Daten zusammenlaufen. Nun möchten wir für die IT-Teams an den verschiedenen Niederlassungen spezifische Dashboards erstellen, die einen schnellen Überblick über die lokale Infrastruktur ermöglichen. Wie können wir mit PRTG ortsspezifische Dashboards erstellen und den Zugriff darauf optimal gestalten?
Mit den Dashboards in PRTG (auch Maps genannt) erzeugen Sie genau solche standortspezifischen Übersichten. Die lokalen IT-Teams erhalten eine kompakte Darstellung ihrer Infrastruktur. Gleichzeitig behalten Sie zentral die Kontrolle und können übergreifende Informationen effizient verwalten. Zunächst sollten Sie Ihre Monitoringarchitektur standortorientiert mit Remote Probes aufbauen. Diese eignen sich ideal für verteilte Umgebungen und verursachen keine weiteren Lizenzkosten. Sie ermöglichen Messungen direkt am jeweiligen Standort. Das reduziert die Netzwerklast und sorgt für stabilere und genauere Überwachungsdaten. Installieren Sie für jede Betriebsstätte eine eigene Remote Probe und verbinden Sie diese mit Ihrer zentralen PRTG-Instanz. Ordnen Sie anschließend die Geräte der jeweiligen Niederlassung der passenden Probe zu. Ergänzend können Sie Unterstrukturen innerhalb der Probe anlegen, zum Beispiel für Netzwerk, Server oder Anwendungen. Dadurch bleibt das Monitoring klar strukturiert und übersichtlich.
Nun erstellen Sie für jeden Standort ein maßgeschneidertes Dashboard. Öffnen Sie dazu den Bereich "Maps" und wählen Sie "Neue Map hinzufügen". Vergeben Sie einen eindeutigen und standortspezifischen Namen, zum Beispiel "Dashboard Standort Berlin". Fügen Sie nun im Map-Designer passende Elemente hinzu. Starten Sie mit einem "Map Status"-Element für den Gesamtstatus der Remote Probe. Danach können Sie Übersichten zu kritischen Komponenten wie Hauptswitches, zentralen Servern oder Internet-Uplinks integrieren. Ergänzen Sie noch Bandbreiten-Diagramme der WAN-Verbindungen zwischen den Standorten. Platzieren Sie standortspezifische Alarme und Statusmeldungen und binden Sie Verfügbarkeitsstatistiken wichtiger Systeme ein. Nutzen Sie dabei ein Standortbild oder einen Gebäudeplan als Hintergrund, um die Orientierung zu verbessern. Für besondere Bereiche wie Produktion oder Rechenzentrum können Sie Sensoren für Temperatur, Luftfeuchtigkeit oder USV besonders hervorheben.
Für die optimale Nutzung der Dashboards richten Sie jetzt noch eine passende Zugriffssteuerung ein: Legen Sie unter "Setup / Systemverwaltung / Benutzergruppen" für jeden Standort eine eigene Gruppe an. Vergeben Sie dann standortbezogene Rechte. Lokale IT-Teams benötigen in der Regel "Lesen/Schreiben" für ihre Niederlassungen, jedoch "nur Lesen" für andere Bereiche. Setzen Sie in den Eigenschaften der Maps die gewünschten Zugriffsrechte fest.
Zusätzlich bietet PRTG die Möglichkeit, öffentliche Links zu erstellen. Das ist besonders nützlich für große Displays in Technikräumen oder im Büro des IT-Teams. Öffnen Sie dazu die Eigenschaften der Map. Aktivieren Sie unter "Öffentlicher Zugriff" die Option "Diese Map ist öffentlich zugänglich". Nutzen Sie den generierten Link dann für Bildschirme vor Ort. Für eine übergeordnete Darstellung vieler Standorte erstellen Sie hingegen eine zentrale Übersichts-Map. Legen Sie eine neue Map mit einer geografischen Karte als Hintergrund an und platzieren Sie für jede Betriebsstätte ein Status-Icon. Verlinken Sie diese Icons mit den jeweiligen standortspezifischen Dashboards. So erhalten Sie eine geografisch strukturierte Gesamtübersicht mit schneller Navigation zu einzelnen Standorten. Das ist ideal für zentrales IT-Management und für schnelle Reaktionen im Störungsfall. Weitere Informationen zum Map-Designer finden Sie in der PRTG-Dokumentation unter dem Link: it-a.eu/q3pe1.
Mit standortspezifischen PRTG-Dashboards behalten lokale IT-Teams den Überblick über ihre Infrastruktur. Gleichzeitig hat das zentrale Management alle Niederlassungen im Blick.
Mit der Remote-Execution-Funktion in LogMeIn Resolve lassen wir automatisierte Skripte auf mehreren Computern ohne Benutzerinteraktion laufen und überwachen und verwalten diese. Wie kann künstliche Intelligenz diese Prozesse noch effizienter gestalten?
In LogMeIn Resolve steht Ihnen der "Microsoft Azure Open AI Service" zur Verfügung, um Sie bei der Skripterstellung zu unterstützen und so den Prozess der Remote Execution effizienter zu gestalten. Dies ist besonders hilfreich für IT-Teammitglieder mit weniger technischer Erfahrung im Bereich Scripting: Resolve generiert für Sie Skripte, wenn Sie der KI in natürlicher Sprache mitteilen, was Sie erreichen möchten. Sie können beispielsweise schreiben: "Installiere Microsoft Outlook auf allen Geräten. Wenn Outlook bereits installiert ist, aktualisiere die Software auf die neueste Version." Resolve erstellt dann ein Skript, um diese Aufgabe auszuführen.
Um KI-generierte Skripte zu erzeugen und auszuführen, öffnen Sie in einem ersten Schritt das Geräte-Menü auf der linken Seite. Im nächsten Schritt klicken Sie unter "Remote Execution" auf "neuen Job erstellen". Nun wählen Sie die Plattform aus, auf der das automatisierte Skript ausgeführt werden soll. Unter "Skripting" haben Sie die Wahl zwischen PowerShell, Java Script, Python oder Shell Script Execution. Schreiben Sie nun einen Prompt in natürlicher Sprache, in dem Sie der Microsoft Azure Open AI mitteilen, was Sie mit dem Skript erreichen wollen. Achten Sie dabei auf präzise Formulierungen und überprüfen Sie die generierten Inhalte. Anschließend wählen Sie "Skript generieren" und "Weiter" aus.
Als Nächstes wählen Sie aus der Liste "Geräte" die Devices oder Device-Gruppen aus, die das Skript erhalten sollen. Beachten Sie, dass Gerätegruppen dynamisch sind: Wenn Sie ein Device zu einer Gruppe hinzufügen, wird es in alle geplanten Remote-Ausführungsaufträge für diese Gruppe aufgenommen. Ebenso wird ein Gerät, das aus einer Gruppe entfernt wird, von zukünftigen geplanten Aufträgen ausgeschlossen. Wenn Sie jedoch ein Gerät zu einer Gruppe hinzufügen, nachdem ein wiederkehrender Remote-Ausführungsauftrag bereits gestartet wurde, wird dieser Auftrag nicht auf dem neu hinzugefügten Gerät ausgeführt. Optional können Sie Ihre Geräteliste noch nach Verbindungsstatus, Zero-Trust-Status, BitLocker-Verschlüsselungstyp und Kategorien wie Labels und Mandanten filtern.
Geben Sie dem Job abschließend einen Namen, den Sie sich später leicht merken können und planen Sie die Ausführung gegebenenfalls bis zu einem Jahr im Voraus. Aktivieren Sie dazu die Option "Diesen Job planen" und legen Sie Datum und Uhrzeit für die Ausführung des Jobs fest. Geben Sie im Feld "Datum und Uhrzeit" entweder ein Datum ein oder klicken Sie auf das Kalendersymbol, um es aus einem Datumsauswahlfeld auszuwählen. Klicken Sie abschließend auf "ausführen". Als zusätzliche Prüfinstanz vor der Ausführung des KI-generierten Skripts können Sie den in LogMeIn Resolve integrierten KI-Assistenten, GoPilot, bitten, Ihnen zu erklären, was das Skript tut und Verbesserungsempfehlungen abzugeben. Darüber hinaus können Sie eine Sicherheitsprüfung des Skripts durchführen, um zu sehen, welche potenziellen Risiken Sie durch dessen Ausführung eingehen. Zusätzliche Informationen zur KI-unterstützten Skripterstellung finden Sie unter dem Link: it-a.eu/q3pe2.
In unserem Unternehmen entwickeln wir Webanwendungen in schnellen Release-Zyklen. Klassische Tools für Application-Sicherheits-Tests wie SAST- und DAST-Tools identifizieren Schwachstellen, verstehen aber nicht den Anwendungskontext. Das wachsende Backlog und der Druck durch Deadlines führen dazu, dass wir Code deployen, bevor Sicherheitsprüfungen abgeschlossen sind. Wie können wir die Validierung beschleunigen, ohne Kompromisse bei der Sicherheit machen zu müssen?
Traditionelle Sicherheitstools arbeiten eindimensional ohne Anwendungskontext. SAST-Tools untersuchen Code ohne Runtime-Kontext, DAST-Tools bewerten laufende Anwendungen ohne Application-Level-Verständnis. Manuelle Reviews und wochenlange Wartezeiten bei Penetration-Tests bringen erhebliche Verzögerungen mit sich. Zahlreiche Unternehmen aktualisieren daher Webanwendungen zwar jede Woche, testen aber oft deutlich seltener. Diese Diskrepanz führt zu verwundbarem Code.
AWS Security Agent adressiert diese Herausforderungen durch kontextbewusste, automatisierte Sicherheitstests. Er erfasst Anwendungsarchitektur, Code und Sicherheitsanforderungen ganzheitlich. Dabei entwickelt er individualisierte Angriffsszenarien basierend auf Architekturunterlagen und Quellcode, passt seine Vorgehensweise dynamisch an und identifiziert komplexe Schwachstellen, bevor die Anwendung produktiv geht.
AWS Security Agent bietet drei zentrale Funktionalitäten für kontinuierliche Security-Validierung während des gesamten Entwicklungszyklus:
- Designsicherheit: Bereits in der Planungsphase lassen sich Sicherheitsrisiken identifizieren, bevor Code geschrieben wird. Architekturdokumente und Produktspezifikationen werden gegen organisatorische Sicherheitsanforderungen geprüft und zeigen auf, wo Verbesserungen nötig sind. Anhand der Ergebnisse lässt sich erkennen, ob die Anforderungen erfüllt sind, Informationen fehlen oder nicht zutreffen.
- Codesicherheit: Die Integration in GitHub-Repositories ermöglicht automatisierte Analysen von Pull Requests auf Securityschwachstellen und Policy-Violations. Neben bekannten Schwachstellen wie SQL-Injection (OWASP Top Ten) werden auch organisatorische Sicherheitsanforderungen geprüft.
- Testing: Umfassende Sicherheitstests über 13 Risikokategorien werden ohne Wartezeiten durchgeführt, darunter Angriffe auf Authentifizierung und Zugriffsrechte. Der Agent identifiziert systematisch potenzielle Angriffspunkte und analysiert verfügbare Schnittstellen. Bei Bereitstellung von Quellcode und Schnittstellendokumentation entwickelt er tieferes Anwendungsverständnis für gezieltere Testfälle.
AWS Security Agent macht Sicherheitstests so zu einem proaktiven Prozess, indem er von der Planung bis zum Produktiveinsatz kontinuierlich und kontextbewusst prüft. So lassen sich Entwicklungsgeschwindigkeit und Sicherheit gleichermaßen optimieren.
(AWS/ln)
ADMINISTRATOR IT-FORUM
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Tools
In Zeiten von Cloud, Homeoffice oder allgemeiner gesagt hybrider IT, liegen die für tägliche Arbeit notwendigen Daten oft in den unterschiedlichsten Quellen. Statt auf Weboberflächen oder separate Sync-Clients angewiesen zu sein, lassen sich mit dem kostenlosen RaiDrive unterschiedliche Speicherziele direkt im Datei-Explorer als Laufwerksbuchstaben einbinden. Das ist vor allem in Umgebungen hilfreich, in denen Anwender oder Tools ohne Umwege auf Clouddaten zugreifen sollen, etwa bei gemischten Storage-Landschaften mit mehreren Anbietern oder wenn klassische Synchronisation aufgrund großer Datenmengen oder wechselnder Arbeitsplätze nicht praktikabel ist.
RaiDrive ist ein Windows-Client, der Cloudspeicher und Remote-Storage so ins System integriert, dass IT-Verantwortliche sie wie ein ganz normales lokales Laufwerk nutzen können. Technisch arbeitet RaiDrive als Mount-Schicht zwischen Windows und dem jeweiligen Speicherziel. Dateioperationen wie Öffnen, Speichern, Kopieren, Umbenennen oder Löschen laufen dabei aus Sicht des Betriebssystems wie normale Zugriffe auf ein Laufwerk ab, während RaiDrive die Kommunikation im Hintergrund über passende Protokolle oder Cloud-APIs abwickelt. Je nach Zielsystem verbindet sich das Werkzeug etwa per SFTP, WebDAV oder SMB oder nutzt die Schnittstellen bekannter Clouddienste wie Google Drive, OneDrive oder Dropbox. Die Daten werden dabei in der Regel nicht vollständig lokal vorgehalten, sondern bei Bedarf übertragen, was RaiDrive für typische "On-Demand"-Workflows prädestiniert und den Verwaltungsaufwand im Vergleich zu reinen Synchronisationslösungen reduziert.
Im Alltag punktet RaiDrive vor allem durch die enge Windows-Integration und das flexible Verbindungsmanagement. Mehrere Verbindungen lassen sich parallel betreiben und getrennt nach Konten oder Speicherzielen verwalten, was insbesondere für Administratoren mit mehreren Tenants oder unterschiedlichen Infrastruktur-Backends interessant ist. Gleichzeitig erleichtern Funktionen wie Auto-Reconnect den Betrieb in realen Netzwerksituationen, in denen Verbindungen nicht immer stabil bleiben. Durch Caching-Mechanismen, die je nach Backend greifen, lassen sich Latenzen teilweise abfedern, sodass der Zugriff auf entfernte Daten für viele Anwendungsfälle ausreichend performant bleibt. Unterm Strich ist RaiDrive damit ein pragmatisches Werkzeug, um Cloud- und Remotespeicher einheitlich wie Netzlaufwerke bereitzustellen und bestehende Windows-Workflows um flexible Storage-Anbindungen zu erweitern.
RaiDrive bindet Cloud- und Remotespeicher direkt als Laufwerke in den Windows-Explorer ein – von Google Drive über OneDrive bis SFTP, WebDAV oder S3.
Traditionell betriebene Windows-Dateiserver entwickeln sich Laufe der Zeit oft zu einem Sammelplatz aller Arten von Dateien, die Nutzer und Applikationen dort ablegen. Benötigt nun der IT-Verantwortliche einen strukturierten Überblick über die Dateiablagen, etwa für Dokumentation, Audits, Übergaben, Bestandsaufnahmen oder zur Vorbereitung von Bereinigungs- und Migrationsmaßnahmen ist guter Rat aufgrund der Unübersichtlichkeit im Verzeichnisdschungel oft teuer. Statt Verzeichnisse manuell zu inventarisieren oder per Skript auszuwerten, erstellt das kostenlose Directory List & Print auf Knopfdruck Listen ganzer Ordner oder kompletter Laufwerke inklusive Unterverzeichnissen, auch auf Netzlaufwerken.
Directory List & Print ist ein Windows-Werkzeug, das Verzeichnisstrukturen und Dateilisten schnell erfassen, übersichtlich darstellen und anschließend ausgeben kann – wahlweise als Ausdruck oder als Export für die Weiterverarbeitung. Die Software ist somit ein Directory-Scanner mit Fokus auf exportierbaren Ergebnislisten. Der Nutzer wählt einen Ordner oder ein Laufwerk aus, optional inklusive Unterordnern, und Directory List & Print erzeugt daraus eine strukturierte Dateiliste. Diese lässt sich nach Bedarf mit zusätzlichen Attributen anreichern, sortieren und für unterschiedliche Zwecke formatieren. Praktisch ist dabei, dass sich das Tool in den Windows Explorer integriert und damit direkt im Kontextmenü zur Verfügung steht, um die Inhalte eines ausgewählten Verzeichnisses ohne Umwege zu listen.
Für den produktiven Einsatz relevant sind vor allem die Ausgabe- und Exportfunktionen. Directory List & Print kann Dateilisten nicht nur drucken, sondern auch in Formate überführen, die sich in Office-Workflows weiterverwenden lassen, etwa für Excel-Tabellen oder Word-Dokumente. Außerdem sind je nach Ausgabeziel auch Formate wie PDF, HTML oder XML möglich. Das macht das Werkzeug besonders nützlich, wenn Sie Ergebnisse nicht nur einmalig prüfen, sondern als Bericht ablegen oder mit Kollegen teilen wollen. Leider bietet nur die kostenpflichtige Pro-Variante die Möglichkeit, Metadaten aus unterschiedlichen Dateitypen automatisiert auszulesen und in die Liste zu übernehmen.
Directory List & Print ermittelt selbst den Inhalt der unübersichtlichsten Fileserver.
Kommt die Geschäftsführung auf die Idee, dass die eigene Website eigentlich besser laufen könnte – sei es nun hinsichtlich tatsächlicher Geschwindigkeit, der Zugriffszahlen oder der Umsätze – passiert es gewiss nicht selten, dass dazu einfach mal die IT befragt wird. Dass diese sich vielfach eher mit dem Mailserver und dem überlasteten Storage beschäftigt, mag dann auf taube Ohren stoßen. Nimmt sich der IT-Verantwortliche dennoch der Angelegenheit an, stößt er schnell auf Begriffe wie Website-Performance, SEO oder Accessibility, die in seiner täglichen Arbeit keine Rolle spielen. Doch Hilfe naht in Form des freien SiteOne Crawler.
SiteOne Crawler ist ein plattformübergreifendes Werkzeug zur technischen Website-Analyse, das sich vor allem an IT-Profis richtet, die Webseiten strukturiert prüfen, dokumentieren oder für Qualitätssicherung und Audits aufbereiten wollen. Der Einsatzzweck geht dabei deutlich über klassisches "Link-Crawling" hinaus: SiteOne Crawler analysiert eine Website in der Tiefe und erstellt daraus aussagekräftige Reports, die Schwachstellen und Optimierungspotenzial unter anderem in den Bereichen Performance, Sicherheit, SEO, Accessibility und Best Practices sichtbar machen. Das Werkzeug eignet sich damit sowohl für den regelmäßigen technischen Check von Produktivsystemen als auch für Abnahmen, Relaunches, Regressionstests oder die Vorbereitung von Maßnahmen in Entwicklung und Betrieb.
SiteOne Crawler arbeitet als automatisierter Website-Crawler, der eine definierte Start-URL aufruft und anschließend alle erreichbaren Ressourcen systematisch erfasst. Dabei bleibt es nicht beim reinen Sammeln von URLs, sondern das Tool wertet die Inhalte und technischen Metadaten der gefundenen Dateien aus und ordnet sie in verschiedene Analysebereiche ein. Für den Betrieb stehen sowohl eine Desktop-Anwendung für Windows, mac-OS und Linux als auch eine CLI-Variante zur Verfügung, was SiteOne Crawler für IT-Prozesse und wiederholbare Checks in CI/CD-Umgebungen prädestiniert. In der Praxis gehört zu den zentralen Features die Kombination aus tiefem Crawling und mehreren Analysemodulen. SiteOne Crawler prüft unter anderem SEO-Aspekte, Accessibility-Kriterien sowie technische Best Practices, die sich direkt auf Stabilität, Bedienbarkeit und Wartbarkeit auswirken. Darüber hinaus analysiert das Werkzeug sicherheitsrelevante Punkte wie bestimmte HTTP-Header- und Cookie-Einstellungen und unterstützt damit die technische Einordnung grundlegender Hardening-Maßnahmen. Ebenfalls hilfreich ist die Content-Type-Analyse, die die Website nach Dateitypen wie HTML, CSS, JavaScript, Bildern, Fonts oder Dokumenten zusammenfasst und damit eine schnelle Übersicht über Umfang und Zusammensetzung der ausgelieferten Inhalte liefert. Als Mehrwert gegenüber vielen reinen Audit-Tools kommt hinzu, dass SiteOne Crawler nicht nur analysiert, sondern Websites auch exportieren kann. Das Werkzeug kann eine Offline-Version erzeugen, sodass sich die gecrawlten Seiten unabhängig vom Live-System lokal verfügbar machen, archivieren oder für Tests und Dokumentationszwecke weiterverwenden lassen.