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2026-03-29T12:00:00

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März

Redaktion IT-Administrator

Veröffentlicht in Ausgabe 04/2026 - AKTUELL

In den News finden Sie monatlich von unseren Redakteuren ausgewählte Nachrichten, aktuelle Meldungen und Produktneuheiten zu Themen des professionellen IT-Betriebs.

Schlau telefonieren
Unified-Communications-Anbieter STARFACE hat Version 10 seiner Plattform vorgestellt. STARFACE 10 und STARFACE Hub sollen KI gestützte Funktionen wie Transkription, smarte IVR und die intelligente iQueue schnell und zuverlässig bereitstellen. Diese Funktionen versprechen Teams, Anrufe effizienter zu bearbeiten, Informationen automatisch vorzubereiten und Arbeitsabläufe zu vereinfachen. Das Warteschleifenmodul iQueue wurde um einen smarten Bot erweitert, der Anrufe vorqualifiziert. Die erwähnten KI-Features sind ausschließlich für STARFACE-Cloudkunden zunächst kostenfrei verfügbar. Die Grundlage für die Bereitstellung dieser Funktionalitäten bildet STARFACE Hub. Über diese servicebasierte, auf datenintensive Workloads ausgelegte Cloudplattform will der Hersteller künftig unterschiedliche Dienste bereitstellen. Dazu zählen auch weitere KI-gestützte Funktionen, auf die STARFACE-10-Anwender gezielt zugreifen können.
Da mit der Zahl der Cloud- und KI-Dienste auch die Sicherheitsanforderungen steigen, erhalten Nutzer und Administratoren ausschließlich über das OAuth-Authentifizierungsverfahren Zugang zum STARFACE Hub. Die Authentifizierung in den STARFACE Apps und auf dem Server erfolgt in der Regel über externe Identity Provider wie Entra, Microsoft oder Google, über STARFACE Hub oder einen eigenen Keycloak – wenn gewünscht stets mit Multifaktor-Authentifizierung und Single Sign-on. Die Admin-Oberfläche wurde ebenfalls technisch und visuell überarbeitet – etwa mit Blick auf Systemstatus, Rufnummernverwaltung, Auswertungen, Sicherheitsfunktionen und erweiterten Einstellungen. Zudem soll eine neue, detaillierte Übersicht über alle eingesetzten App-Versionen und Telefon-Firmwarestände einen Überblick in heterogenen Umgebungen liefern.
(jp)
Souveränitätscheck online
Mit dem Digital Sovereignty Readiness Assessment Tool von Red Hat steht Unternehmen ein Onlinewerkzeug bereit, das anhand eines strukturierten Fragenkatalogs den Reifegrad digitaler Souveränität ermittelt. Bewertet wird, wie viel Kontrolle ein Unternehmen über seine digitalen Assets tatsächlich besitzt – konkret: ob Systeme ohne externe Hilfe gewartet und wiederhergestellt werden können, ob Audits unabhängig durchführbar sind, wie stark Vendor Lock-ins bestehen und wie flexibel sich Cloudumgebungen regional bereitstellen lassen. Aus der Analyse resultiert eine Einstufung in vier Reifegrade sowie eine Roadmap mit konkreten Verbesserungsschritten. Red Hat hat das Tool übrigens als Open Source veröffentlicht, sodass die zugrundeliegenden Berechnungen transparent nachvollziehbar und bei Bedarf anpassbar sind – eine in dem Zusammenhang logische Konsequenz, wenn das Ziel digitale Unabhängigkeit lautet.
(dr)
Strukturelle Cloudrisiken
Deutsche Unternehmen überdenken ihre Cloud- und End-User-Computing-Strategien grundlegend. Das zeigen die Ergebnisse der 2026 State of Cloud Computing Survey von Parallels. Während im vergangenen Jahr vor allem Kosten und Komplexität im Fokus standen, rücken 2026 strukturelle Risiken stärker in den Vordergrund – allen voran die Angst vor Anbieterabhängigkeit. Laut Umfrage befürchten 94 Prozent der deutschen IT-Verantwortlichen, sich langfristig zu stark an einen einzelnen Anbieter für cloudbasierte Clientinfrastrukturen zu binden. Jeder vierte Teilnehmer (26 Prozent) äußert dabei eine starke, 68 Prozent eine zumindest deutliche Sorge. Besonders kritisch bewertet werden unklare Produktroadmaps, mangelnde Planbarkeit sowie die Frage, wie tragfähig Supportmodelle in Zukunft noch sind.
Auch beim Thema Künstliche Intelligenz zeigt sich ein realistischerer Blick. Deutsche Unternehmen erwarten von KI vor allem konkrete Entlastung im Betrieb – nicht zusätzliche Komplexität. Die wichtigsten Einsatzszenarien sind dabei automatisierte Fehler- und Problemerkennung, auto-matische Updates und Patches für Anwendungen und Reduktion des administrativen Aufwands im Tagesgeschäft. Gleichzeitig ist die Zahlungsbereitschaft begrenzt: Nur knapp ein Drittel der deutschen IT-Entscheider ist bereit, für KI-Funktionen einen Aufpreis zu zahlen.
(jp)
Schlau telefonieren
Unified-Communications-Anbieter STARFACE hat Version 10 seiner Plattform vorgestellt. STARFACE 10 und STARFACE Hub sollen KI gestützte Funktionen wie Transkription, smarte IVR und die intelligente iQueue schnell und zuverlässig bereitstellen. Diese Funktionen versprechen Teams, Anrufe effizienter zu bearbeiten, Informationen automatisch vorzubereiten und Arbeitsabläufe zu vereinfachen. Das Warteschleifenmodul iQueue wurde um einen smarten Bot erweitert, der Anrufe vorqualifiziert. Die erwähnten KI-Features sind ausschließlich für STARFACE-Cloudkunden zunächst kostenfrei verfügbar. Die Grundlage für die Bereitstellung dieser Funktionalitäten bildet STARFACE Hub. Über diese servicebasierte, auf datenintensive Workloads ausgelegte Cloudplattform will der Hersteller künftig unterschiedliche Dienste bereitstellen. Dazu zählen auch weitere KI-gestützte Funktionen, auf die STARFACE-10-Anwender gezielt zugreifen können.
Da mit der Zahl der Cloud- und KI-Dienste auch die Sicherheitsanforderungen steigen, erhalten Nutzer und Administratoren ausschließlich über das OAuth-Authentifizierungsverfahren Zugang zum STARFACE Hub. Die Authentifizierung in den STARFACE Apps und auf dem Server erfolgt in der Regel über externe Identity Provider wie Entra, Microsoft oder Google, über STARFACE Hub oder einen eigenen Keycloak – wenn gewünscht stets mit Multifaktor-Authentifizierung und Single Sign-on. Die Admin-Oberfläche wurde ebenfalls technisch und visuell überarbeitet – etwa mit Blick auf Systemstatus, Rufnummernverwaltung, Auswertungen, Sicherheitsfunktionen und erweiterten Einstellungen. Zudem soll eine neue, detaillierte Übersicht über alle eingesetzten App-Versionen und Telefon-Firmwarestände einen Überblick in heterogenen Umgebungen liefern.
(jp)
Starface: www.starface.com
Souveränitätscheck online
Mit dem Digital Sovereignty Readiness Assessment Tool von Red Hat steht Unternehmen ein Onlinewerkzeug bereit, das anhand eines strukturierten Fragenkatalogs den Reifegrad digitaler Souveränität ermittelt. Bewertet wird, wie viel Kontrolle ein Unternehmen über seine digitalen Assets tatsächlich besitzt – konkret: ob Systeme ohne externe Hilfe gewartet und wiederhergestellt werden können, ob Audits unabhängig durchführbar sind, wie stark Vendor Lock-ins bestehen und wie flexibel sich Cloudumgebungen regional bereitstellen lassen. Aus der Analyse resultiert eine Einstufung in vier Reifegrade sowie eine Roadmap mit konkreten Verbesserungsschritten. Red Hat hat das Tool übrigens als Open Source veröffentlicht, sodass die zugrundeliegenden Berechnungen transparent nachvollziehbar und bei Bedarf anpassbar sind – eine in dem Zusammenhang logische Konsequenz, wenn das Ziel digitale Unabhängigkeit lautet.
(dr)
Red Hat: www.redhat.com
Strukturelle Cloudrisiken
Deutsche Unternehmen überdenken ihre Cloud- und End-User-Computing-Strategien grundlegend. Das zeigen die Ergebnisse der 2026 State of Cloud Computing Survey von Parallels. Während im vergangenen Jahr vor allem Kosten und Komplexität im Fokus standen, rücken 2026 strukturelle Risiken stärker in den Vordergrund – allen voran die Angst vor Anbieterabhängigkeit. Laut Umfrage befürchten 94 Prozent der deutschen IT-Verantwortlichen, sich langfristig zu stark an einen einzelnen Anbieter für cloudbasierte Clientinfrastrukturen zu binden. Jeder vierte Teilnehmer (26 Prozent) äußert dabei eine starke, 68 Prozent eine zumindest deutliche Sorge. Besonders kritisch bewertet werden unklare Produktroadmaps, mangelnde Planbarkeit sowie die Frage, wie tragfähig Supportmodelle in Zukunft noch sind.
Auch beim Thema Künstliche Intelligenz zeigt sich ein realistischerer Blick. Deutsche Unternehmen erwarten von KI vor allem konkrete Entlastung im Betrieb – nicht zusätzliche Komplexität. Die wichtigsten Einsatzszenarien sind dabei automatisierte Fehler- und Problemerkennung, auto-matische Updates und Patches für Anwendungen und Reduktion des administrativen Aufwands im Tagesgeschäft. Gleichzeitig ist die Zahlungsbereitschaft begrenzt: Nur knapp ein Drittel der deutschen IT-Entscheider ist bereit, für KI-Funktionen einen Aufpreis zu zahlen.
(jp)
Parallels: www.parallels.com
GBit über Multimode-Glasfaser
TRENDnet hat mit dem TI-FGSC einen industriellen 1000BASE-LX Multi-Mode SC-Glasfaserkonverter vorgestellt, der Kupfer- und Glasfasersegmente über Distanzen von bis zu einem Kilometer verbindet. Das Gerät nutzt 1310-nm-Wellenlänge für stabile GBit-Übertragungen über Multimode-Glasfaser; auf der Kupferseite bietet ein RJ45-Port mit 6-kV-Überspannungsschutz die nötige Robustheit für elektromagnetisch belastete Industrieumgebungen. Das lüfterlose IP50-Metallgehäuse übersteht einen Betriebstemperaturbereich von -40 bis +75 Grad und erfüllt Prüf-anforderungen zu Stoß-, Vibrations- und Fallbelastung sowie industrielle EMS/ESD-Normen.
Der Weitbereichseingang von 12 bis 60 Volt DC erlaubt die flexible Einbindung in unterschiedliche Spannungsumgebungen; DIN-Rail- und Wandhalterungen liegen im Lieferumfang bei. Frontseitige DIP-Schalter ermöglichen das Umschalten zwischen Switch- und Konvertermodus sowie die Konfiguration der Link-Fault-Pass-Through-Funktion, die Verbindungsfehler transparent an kompatible Gegenstellen überträgt und die Fehlerdiagnose auf langen Strecken vereinfacht. Der TI-FGSC ist ab sofort für 79 Euro erhältlich.
(dr)
TRENDnet: www.trendnet.com
S3 im Safe
Commvault ergänzt sein Cloudangebot um den Dienst Cloud Unified Data Vault. Die Neuvorstellung richtet sich an Unternehmen, die S3 als Standard für Applikations-, Backup- und KI-Daten nutzen, und integriert diese Daten in ein einheitliches Framework für Ausfallsicherheit. Der Dienst stellt einen verwalteten, S3-kompatiblen Endpunkt bereit, über den sich Daten ohne Agenten oder zusätzliche Silos sichern lassen. Schutzmechanismen wie Verschlüsselung, Unveränderlichkeit, Deduplikation und richtlinienbasierte Governance greifen dabei laut Anbieter automatisch. Unified Data Vault soll typische Schwächen fragmentierter S3-Backups adressieren, etwa fehlende Aufbewahrungsregeln oder eingeschränkte Lifecycle-Kontrolle. Die allgemeine Verfügbarkeit ist für Frühjahr 2026 vorgesehen.
(ln)
Commvault: www.commvault.com/de/
KI als Komplize
Forscher von ESET haben eine Android-Malware namens PromptSpy entdeckt, die als bislang erster bekannter Fall generative KI direkt im laufenden Betrieb einsetzt. Die Schadsoftware tarnt sich als Banking-App "MorganArg" – eine Fälschung der Chase/JPMorgan-Anwendung – und kursiert über gefälschte Webseiten. Statt auf starre Befehlsketten zu setzen, übergibt sie den aktuellen Bildschirminhalt an Googles KI-Modell Gemini, das daraufhin dynamisch bestimmt, welche Schaltflächen zu betätigen sind, um ein Schließen oder Deinstallieren der App zu verhindern.
Ist PromptSpy einmal aktiv, verschafft ein Fernsteuerungsmodul den Angreifern nahezu vollständigen Gerätezugriff: Sie beobachten den Bildschirm, lesen Eingaben aus, fangen den Sperrcode ab und lösen eigenständig Aktionen wie Überweisungen aus. Unsichtbare Overlay-Elemente blockieren dabei gezielt die Deinstallationsschaltflächen. KI fungiert hierbei als technisches Werkzeug zum gezielten Aushebeln von Schutzmechanismen. In offiziellen App-Stores war PromptSpy nicht verfügbar.
(dr)
ESET: www.welivesecurity.com
Ausfälle früh erkennen
Mit KSManage 3.0 hat KAYTUS eine neue Version seiner Managementplattform für KI-Rechenzentren vorgestellt, die heterogene CPU-, GPU- und DPU-Infrastrukturen über ein vierstufiges Überwachungsframework vollständig abdeckt. Die Plattform erfasst Echtzeit-Kernmetriken wie GPU-Auslastung, Stromverbrauch, Netzwerkbandbreite und Speicherzustand, korreliert diese mit Betriebsereignissen und Netzwerkprotokollen und visualisiert Ressourcenzuweisungen per 3D-Echtzeit-Modellierung – was die Effizienz der Fehlerbehebung laut Hersteller um bis zu 90 Prozent steigern soll.
Ein integriertes Frühwarnsystem wertet Hardware-Telemetriedaten aus und soll Ausfallrisiken kritischer Komponenten bis zu sieben Tage im Voraus erkennen; Risiken für die Speicherkapazität lassen sich bis zu drei Tage vorhersagen. Beim Netzwerkmonitoring gewährleistet KSManage 3.0 eine Bandbreitenreserve von 20 Prozent, interne Latenzen im Millisekundenbereich und einen Paketverlust unter 0,01 Prozent. Bis zu 90 Prozent der Anomalien sollen automatisch innerhalb von fünf Minuten identifiziert werden – bei einer Backup-Erfolgsquote von 99,8 Prozent und einer möglichen TCO-Reduktion von bis zu 40 Prozent.
(dr)
KAYTUS: www.kaytus.com
Zero Trust für Google Cloud
Keeper Security hat seine Privileged-Access-Management-Plattform KeeperPAM um native Unterstützung für Google Cloud Platform und Google Workspace erweitert. Die Neuerungen adressieren ein strukturelles Problem moderner Cloudumgebungen: Privilegierte Identitäten – menschliche wie nicht-menschliche, etwa Servicekonten und Automatisierungen – sind häufig überprivilegiert und verfügen über dauerhaften Zugriff ohne regelmäßige Credential-Rotation. KeeperPAM setzt über ein dediziertes Servicekonto und ein schlankes Keeper Gateway an, das ausgehende, agentenlose Verbindungen ohne Änderungen an Firewallregeln oder bestehenden Architekturen herstellt. Zu den Kernfunktionen zählen automatisierte Passwortrotation für Google Workspace-Nutzer und Cloudservice-Konten, Zero-Knowledge-Verschlüsselung für Anmeldedaten im Keeper Vault sowie zentralisierte Audit-Protokollierung. Die Google-Cloudfunktionen ergänzen damit die bestehende Multicloud-Unterstützung für AWS und Microsoft Azure.
(dr)
Keeper Security: www.keepersecurity.com/de_DE/
Storage-Beschleuniger
Graid Technology stellt mit SupremeRAID eine Architektur zur Beschleunigung und Zuverlässigkeit von RAID-Speicher vor. Durch den Einsatz von GPUs statt einer klassischen, CPU-basierten Logik will der Anbieter RAID-Berechnungen beschleunigen. Dieses Konzept soll die CPU-Last reduzieren und gleichzeitig die Parallelität erhöhen, während die Rechenleistung moderner Grafikprozessoren für Paritäts- und Striping-Operationen zum Einsatz kommt. Die Plattform unterstützt gängige RAID-Level (0, 1, 5, 6, 10), arbeitet mit führenden NVMe-SSDs und ist kompatibel mit Linux- und Windows-Servern sowie Intel, AMD und ARM-Plattformen.
Der Vertrieb erfolgt über Starline, das drei neue PCIe 4.0-Modelle der SupremeRAID-Reihe anbietet. Das Modell "Core" unterstützt bis zu 12 NVMe-SSDs, bietet rund10 Millionen IOPS und 140 GBit/s Durchsatz. Die "Pro"-Variante richtet sich an traditionelle Rechenzentren, erlaubt bis zu 32 NVMe-SSDs und liefert rund 22 Millionen IOPS sowie 280 GBit/s Durchsatz. Schließlich tritt "Ultra" an, um in datenintensiven Produktionsumgebungen bis zu 32 NVMe-SSDs anzubinden. Das Device leistet dabei 30 Millionen IOPS und 280 GBit/s Durchsatz.
(jp)
Starline: www.starline.de
Daten & Strom
Mit seiner DGS-1530-Serie stellt D-Link neue, stapelbare GBit-Smart-Managed-Switches vor, die mit 8 bis 48 GBit-Ports sowie GBit- und 10G-Uplinks ausgestattet sind. Sie versprechen, hohe Performance für bandbreitenintensive Cloudanwendungen, Videokonferenzen, 4K/8K-Streaming und umfangreiche Datenüber- tragungen zu bieten. Die Modelle DGS-1530-28P und DGS-1530-52P unterstützen PoE an allen Ports mit einer Gesamtleistung von 370 W. Der DGS-1530-52P-Switch ist in Verbindung mit dem redundanten Netzteil DPS-700 zudem auf bis zu 740 W erweiterbar. Mit Fast PoE gewährleisten sie einen unterbrechungsfreien Betrieb und versorgen Access Points, IP-Überwachung, Digital Signage und verschiedene IoT-Geräte mit Strom.
(jp)
D-Link: www.dlink.com/de/de
Fast Start für CRA-Pflicht
Das Düsseldorfer Cybersicherheitsunternehmen ONEKEY hat mit CRA Fast Start ein Programm vorgestellt, das Herstellern vernetzter Geräte, Maschinen und Anlagen den Einstieg in die Compliance mit dem EU-Cyber Resilience Act ebnet. Das Angebot gliedert sich in drei Säulen: ein CRA Readiness Assessment zur Standortbestimmung, systematisches Vulnerability-Management sowie kontinuierliches Monitoring von Software- und Firmwarekomponenten über den gesamten Produktlebenszyklus. Ergänzend stehen ein Compliance Check und ein Wizard zur ersten CRA-Konformitätsprüfung bereit, der schrittweise an künftige regulatorische Anforderungen angepasst werden soll. Der CRA verpflichtet Hersteller zum Nachweis dokumentierter Sicherheitsprozesse und laufenden Schwachstellenmanagements – Produkte ohne entsprechenden Nachweis dürfen nach Ablauf der Übergangsfristen nicht mehr in der EU vermarktet werden.
(dr)
ONEKEY: www.onekey.com
KI-Agenten als Entwickler
Eine neue KI-gestützte Softwareentwicklungsplattform von Fujitsu soll den gesamten Entwicklungsprozess – von der Anforderungsdefinition bis zu Integrationstests – ohne menschliches Eingreifen automatisieren. Technologische Grundlage bilden das hauseigene Takane-LLM sowie eine agentenbasierte KI-Architektur, bei der mehrere Agenten arbeitsteilig jede Entwicklungsphase übernehmen. Die Leistungsfähigkeit des Systems stellte ein Proof of Concept im Rahmen der japanischen Überarbeitung der medizinischen Gebührenordnung 2024 unter Beweis: Eine Änderungsanforderung, die mit klassischen Methoden drei Personenmonate beansprucht hätte, wurde in vier Stunden umgesetzt – eine 100-fache Produktivitätssteigerung. Seit Januar 2026 läuft die Plattform in Japan produktiv und soll bis Ende des Geschäftsjahres 2026 bei der Überarbeitung aller 67 medizinischen und behördlichen Softwareprodukte von Fujitsu Japan Limited zum Einsatz kommen. Parallel plant Fujitsu, den Service auf weitere Branchen wie Finanzwesen, Fertigung und öffentliche Dienste auszuweiten.
(dr)
Fujitsu: www.fujitsu.com
Reaktive Sicherheit am Ende
WatchGuard Technologies verzeichnete für das zweite Halbjahr 2025 einen drastischen Anstieg evasiver Schadsoftware: Allein zwischen dem dritten und vierten Quartal wuchs die Zahl neuer Malware um 1548 Prozent; 23 Prozent der entdeckten Bedrohungen umgingen klassische signaturbasierte Erkennungsverfahren. 96 Prozent der blockierten Malware wurde über TLS übertragen – Unternehmen ohne HTTPS-Inspektion sind damit gegenüber einem Großteil des Schadverkehrs faktisch blind. Angreifer setzen zudem verstärkt auf "Living-off-the-Land"-Techniken. Trotz eines Rückgangs der Ransomware-Aktivitäten um 68 Prozent im Jahresverlauf erreichte Erpressung durch angedrohte Datenpublikation ein Rekordniveau – Hinweis auf die Verlagerung hin zu weniger, aber lukrativeren Angriffen.
(dr)
WatchGuard Technologies: www.watchguard.com
So stimmt´s
In unserer März-Ausgabe hat sich im Test von Devolutions Power-Shell Universal gleich zweimal der Fehlerteufel eingeschlichen. Zum einen hat der Hersteller mittlerweile sein Produkt umbenannt. Statt auf eine klassische Versionsnummer setzt der Anbieter nunmehr auf Jahreszahlen. Somit ist Version 2026.1.x die Fortführung der bisherigen Variante 5.6.x.
Gravierender sind die Änderungen bei der Lizenzierung, die wir zum Redaktionsschluss noch falsch dargestellt hatten: Devolutions bietet künftig keine "Perpetual License" mehr an, sondern stellt PowerShell Universal ausschließlich als jährliche Subskription bereit. Bestehende Dauerlizenzen behalten jedoch ihre Gültigkeit.
Wir bitten, dies zu entschuldigen.