In jeder Ausgabe präsentiert Ihnen IT-Administrator Tipps, Tricks und Tools zu den aktuellen Betriebssystemen und Produkten, die in vielen Unternehmen im Einsatz sind. Wenn Sie einen tollen Tipp auf Lager haben, zögern Sie nicht und schicken Sie ihn per E-Mail an tipps@it-administrator.de.
In unserem mittelständischen Unternehmen haben wir mittlerweile über 800 Sensoren in Paessler PRTG im Einsatz, die unsere gesamte IT-Infrastruktur überwachen. Jetzt müssen wir für ein Compliance-Audit die Scanintervalle für alle Netzwerksensoren von 60 auf 30 Sekunden ändern und gleichzeitig neue Tags für die Dokumentation hinzufügen. Die manuelle Anpassung jedes einzelnen Sensors würde Wochen dauern. Gibt es eine Möglichkeit, solche Massenänderungen effizienter durchzuführen?
Für solche Szenarien bietet PRTG die Multi-Edit-Funktion. Diese ermöglicht es Ihnen, Einstellungen für mehrere Sensoren, Geräte oder Gruppen gleichzeitig anzupassen. Das kann viel Zeit sparen, besonders wenn Sie schnell auf neue Anforderungen reagieren müssen. Navigieren Sie zunächst zur Sensorenübersicht und aktivieren Sie die Kontrollkästchen neben den Sensoren, die Sie bearbeiten möchten. Sie können auch das Kontrollkästchen im Tabellenkopf nutzen, um alle Sensoren auf der aktuellen Seite auszuwählen. Nutzen Sie die Filterfunktionen, um gezielt nur bestimmte Sensortypen oder solche mit spezifischen Tags anzuzeigen. So behalten Sie auch bei großen Installationen den Überblick.
Sobald Sie Sensoren ausgewählt haben, erscheint das Multi-Edit-Menü. Klicken Sie auf das Einstellungen-Symbol, um den Dialog "Edit Multiple Objects" zu öffnen. Hier sehen Sie alle Einstellungen, die Ihre ausgewählten Sensoren gemeinsam haben. Um eine Eigenschaft zu ändern, aktivieren Sie einfach das Kontrollkästchen vor der jeweiligen Einstellung und nehmen die gewünschte Änderung vor. Besonders praktisch für ein Compliance-Audit: Sie können nicht nur Scanintervalle und Tags anpassen, sondern auch Prioritäten, Zugriffsrechte oder Benachrichtigungseinstellungen für alle ausgewählten Sensoren auf einmal setzen. Im Tab "Channel Settings" lassen sich sogar Grenzwerte, Skalierungen oder Farben für alle gemeinsamen Kanäle der ausgewählten Sensoren anpassen.
Monitoring
In unserem mittelständischen Unternehmen haben wir mittlerweile über 800 Sensoren in Paessler PRTG im Einsatz, die unsere gesamte IT-Infrastruktur überwachen. Jetzt müssen wir für ein Compliance-Audit die Scanintervalle für alle Netzwerksensoren von 60 auf 30 Sekunden ändern und gleichzeitig neue Tags für die Dokumentation hinzufügen. Die manuelle Anpassung jedes einzelnen Sensors würde Wochen dauern. Gibt es eine Möglichkeit, solche Massenänderungen effizienter durchzuführen?
Für solche Szenarien bietet PRTG die Multi-Edit-Funktion. Diese ermöglicht es Ihnen, Einstellungen für mehrere Sensoren, Geräte oder Gruppen gleichzeitig anzupassen. Das kann viel Zeit sparen, besonders wenn Sie schnell auf neue Anforderungen reagieren müssen. Navigieren Sie zunächst zur Sensorenübersicht und aktivieren Sie die Kontrollkästchen neben den Sensoren, die Sie bearbeiten möchten. Sie können auch das Kontrollkästchen im Tabellenkopf nutzen, um alle Sensoren auf der aktuellen Seite auszuwählen. Nutzen Sie die Filterfunktionen, um gezielt nur bestimmte Sensortypen oder solche mit spezifischen Tags anzuzeigen. So behalten Sie auch bei großen Installationen den Überblick.
Sobald Sie Sensoren ausgewählt haben, erscheint das Multi-Edit-Menü. Klicken Sie auf das Einstellungen-Symbol, um den Dialog "Edit Multiple Objects" zu öffnen. Hier sehen Sie alle Einstellungen, die Ihre ausgewählten Sensoren gemeinsam haben. Um eine Eigenschaft zu ändern, aktivieren Sie einfach das Kontrollkästchen vor der jeweiligen Einstellung und nehmen die gewünschte Änderung vor. Besonders praktisch für ein Compliance-Audit: Sie können nicht nur Scanintervalle und Tags anpassen, sondern auch Prioritäten, Zugriffsrechte oder Benachrichtigungseinstellungen für alle ausgewählten Sensoren auf einmal setzen. Im Tab "Channel Settings" lassen sich sogar Grenzwerte, Skalierungen oder Farben für alle gemeinsamen Kanäle der ausgewählten Sensoren anpassen.
Ein wichtiger Hinweis: Wenn Sie Tags per Multi-Edit bearbeiten, überschreibt PRTG bestehende Tags. Planen Sie dies bei Ihrer Dokumentation entsprechend ein. Die Multi-Edit-Funktion steht übrigens auch auf dem Management-Tab von Sensoren und Gruppen zur Verfügung. Halten Sie dort die Strg-Taste gedrückt und wählen Sie mehrere Objekte des gleichen Typs aus. Weitere Informationen zur Multi-Edit-Funktion finden Sie im PRTG-Handbuch unter dem Link it-a.eu/q4pe1.
Die Multi-Edit-Funktion in PRTG spart IT-Administratoren Zeit bei der Verwaltung großer Sensorinstallationen und ermöglicht schnelle Anpassungen an neue Compliance-Anforderungen.
Mit dem aktuellen Anstieg an Cyberangriffen möchten wir unsere Endpunkte besser schützen. Wie können wir und unsere Anwender alle Endpoints über LogMeIn Resolve bestmöglich überprüfen?
LogMeIn Resolve verfügt über ein integriertes Antivirus-Feature. Damit schützen Sie Ihre Geräte gegen Schadsoftware und Cyberangriffe. Anwender können die wichtigsten Aktionen selbst über das Fenster "LogMeIn Resolve Endpoint Protection" ausführen. Um dieses auf den Bildschirm zu bringen, wählen Sie das Schildsymbol für die Endpoint Protection in der Taskleiste aus. Das Fenster enthält dieselben Informationen wie die Konsole und ermöglicht mehrere Aktionen.
Zum einen sind dort alle bisherigen Endpunktschutz-Ereignisse aufgelistet, die auf dem Gerät aufgetreten sind. Diese umfassen sowohl die Aktionen des Endnutzers als auch die der Agenten. Zum anderen lassen sich dort Schnell-, Voll- oder benutzerdefinierte Scans ausführen. Klicken Sie dazu rechts auf "Scan-Aufgaben", um Ihr Gerät auf Bedrohungen zu durchsuchen. Ein Schnellscan sucht nach Adware, Dialern, Keyloggern, Spyware und bekannter Schadsoftware und überprüft die Bootsektoren. Auch der Vollscan durchsucht die Bootsektoren, durchforstet aber zusätzlich noch die Archive, Speicher, Cookies und Registrierungen und sucht nach Rootkits.
Benutzerdefinierte Scans schneiden Sie auf Ihre individuellen Bedürfnisse zu, indem Sie zum Beispiel ein bestimmtes Laufwerk auswählen, das geprüft werden soll. Außerdem können Sie zwischen dem "Agressive Scan", der eine umfassendere Suche startet, und dem Standardscan im "Permissive Mode" wählen. Letzterer läuft schneller, führt aber eine oberflächlichere Suche durch. Speichern Sie Ihren benutzerdefinierten Scan als Favorit, indem Sie ihm im gleichnamigen Feld einen Namen geben.
Darüber hinaus können Sie über den Link "Protokoll ansehen" unter der Ansicht eines abgeschlossenen Scans auf der Startseite den Verlauf aller vorherigen Scans einsehen. Wenn der Scan eine infizierte Datei erkennt, setzen Sie diese über das Modulsymbol in Quarantäne. Über das entsprechende Modul managen Sie auch Ihre Firewallregeln. Für weitere Hilfe finden Sie zusätzliche Informationen zur Nutzung der LogMeIn Resolve Endpoint Protection für Endnutzer unter dem Link it-a.eu/q4pe2.
Für unsere Blue/Green-Deployments arbeiten wir derzeit mit mehreren Netzwerk-Loadbalancern und separaten Target-Groups. Die Gewichtung zwischen den Umgebungen regeln wir über Route 53. Diese Architektur funktioniert grundsätzlich, ist aber teuer und aufwendig zu verwalten. Jedes Deployment bedeutet Konfigurationen an mehreren Stellen, und ein schneller Rollback gestaltet sich kompliziert. Wie lassen sich Blue/Green-Deployments schlanker über einen einzelnen Loadbalancer realisieren?
AWS hat mit "Weighted Target Groups" für Netzwerk-Loadbalancer eine Funktion eingeführt, die den geschilderten Prozess erheblich vereinfacht. Sie ermöglicht es, Gewichtungen zwischen mehreren Target-Groups direkt im Loadbalancer zu konfigurieren. Bisherige Ansätze erforderten mehrere Loadbalancer und zusätzliche Dienste wie Route 53 für die Trafficsteuerung. Mit "Weighted Target Groups" lassen sich Infrastrukturkosten reduzieren und Deployments mit Zero-Downtime durchführen.
Jeder Target Group können Sie eine individuelle Gewichtung zuweisen, die bestimmt, welchen Anteil des Traffics sie erhält. Der Datenverkehr wird gleichmäßig über alle konfigurierten Availability Zones verteilt. Änderungen an den Gewichtungen sind innerhalb weniger Minuten wirksam. Für Blue/Green-Deployments lässt sich die Gewichtung der alten Version schrittweise reduzieren, während die neue Version mehr Traffic erhält, bis schließlich die komplette Umstellung erfolgt.
Erzeugen Sie zunächst die benötigten Target-Groups für Ihre Blue- und Green-Umgebung und registrieren Sie die entsprechenden EC2-Instanzen. Stellen Sie sicher, dass beide Target Groups die gleiche IP-Version verwenden (entweder IPv4 oder IPv6). Konfigurieren Sie dann die Gewichtung über die AWS Management Console, das ModifyListener-API oder das AWS-CLI. Weisen Sie jeder Target-Group einen Wert zwischen 0 und 999 zu. Für gleichmäßigen Traffic-Split verwenden Sie beispielsweise jeweils 50.
Aktivieren Sie nun "Cross-Zone Load Balancing", um Traffic ausgewogen über alle Availability Zones sicherzustellen. Dies ist wichtig, wenn die Target-Groups unterschiedlich viele Targets pro Zone enthalten. Richten Sie im Anschluss CloudWatch-Monitoring ein, um die Trafficverteilung zu überwachen. Nutzen Sie dabei die Metriken "NewFlowCount" und "ActiveFlowCount" mit der Target-Group-Dimension. Verwenden Sie das Evaluation-Tool in der "Listener-Details"-Seite der Console, um Ihre Konfiguration zu validieren und Inkonsistenzen schnell zu identifizieren.
Weighted Target Groups vereinfachen Blue/Green- und Canary-Deployments durch die Nutzung eines einzelnen Netzwerk-Loadbalancers. Die Funktion ist sofort einsatzbereit und lässt sich auf bestehenden Loadbalancern ohne Migration aktivieren. Detaillierte Informationen zu diesem Thema erhalten Sie unter dem Link it-a.eu/q4pe3.
(AWS/ln)
ADMINISTRATOR IT-FORUM
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Tools
In der modernen IT-Sicherheitsstrategie markiert der Einsatz von der kostenlosen Software AppControl den Übergang von einer reaktiven zu einer proaktiven Verteidigungslinie. Während klassische Antiviren-Programme darauf angewiesen sind, bösartige Muster in einer ständig wachsenden Flut von Malware zu erkennen, kehrt AppControl dieses Prinzip um. Anstatt das bekannte Böse zu blockieren, konzentriert sich die Software darauf, ausschließlich das bekannte Gute zuzulassen. Dieses als "Default Deny" bekannte Paradigma bildet das Rückgrat für die Absicherung kritischer Endpunkte und Serverlandschaften in Unternehmen.
AppControl stellt einen effektiven Hebel zur Reduzierung der Angriffsfläche dar. Es transformiert den Endpunkt von einer offenen Plattform, auf der Nutzer und Prozesse potenziell beliebigen Code ausführen können, in eine kontrollierte Umgebung. Auch wenn die initiale Konfigurationsphase eine sorgfältige Planung erfordert, überwiegen langfristig die Vorteile: ein signifikant sinkendes Risiko durch Ransomware, eine höhere Stabilität der Systeme und ein lückenloser Nachweis über die Integrität der installierten Software.
Die Funktionsweise von AppControl basiert auf einer strikten Whitelisting-Logik. Jede ausführbare Datei, jedes Skript und jeder Installer wird vor dem Startvorgang durch einen lokalen Agenten überprüft. Hierbei greift die Software auf kryptografische Hashes oder digitale Signaturen zurück. Nur wenn eine Anwendung eindeutig als autorisiert identifiziert wird, gibt das System die CPU-Zyklen für den Prozess frei. Unbekannte oder manipulierte Dateien werden in Echtzeit unterbunden, noch bevor sie Schaden anrichten können. Für IT-Administratoren bedeutet dies eine enorme Entlastung bei der Abwehr von Zero-Day-Exploits oder polymorpher Ransomware, da der Code schlichtweg keine Ausführungserlaubnis erhält.
Über den reinen Schutz vor Schadsoftware hinaus bietet AppControl Funktionen zur "Drift Prevention" und zum "File Integrity Monitoring". Besonders auf statischen Systemen wie Datenbankservern, Kassenterminals (POS) oder industriellen Steuerungsanlagen sorgt dies für eine unveränderliche Softwarebasis. Jegliche Abweichung vom genehmigten Soll-Zustand wird sofort erkannt und protokolliert, was einen wesentlichen Baustein für die Einhaltung strenger Compliancevorgaben darstellt.
Mit AppControl pflegen Admins – hier den Firefox-Browser – Anwendungen ein und reduzieren das Risiko von Schadsoftware.
In modernen, cloudnativen Landschaften stehen IT-Verantwortliche vor einem strukturellen Dilemma: Während GitOps-Paradigmen fordern, dass der gesamte Infrastrukturstatus versioniert in Git-Repositories liegt, verbietet die IT-Sicherheit das Speichern von Passwörtern oder Zertifikaten im Klartext. Die Open-Source-Plattform Bitnami Sealed Secrets adressiert diese Problematik durch ein pragmatisches Verschlüsselungskonzept, das sensible Daten "Git-fähig" macht, ohne die Autonomie des Kubernetes-Clusters zu untergraben.
Das primäre Einsatzgebiet von Sealed Secrets ist die vollständige Automatisierung von GitOps-Pipelines (etwa mit Argo CD oder Flux). Es ermöglicht eine lückenlose Dokumentation des Systemzustands im Git, inklusive der notwendigen Credentials, ohne die Sicherheit zu kompromittieren. Auch für Disaster-Recovery-Szenarien ist die Software essenziell: Da alle Secrets verschlüsselt im Repository liegen, lässt sich ein Cluster-Zustand nach einem Totalausfall vollständig aus dem Code wiederherstellen.
Die Funktionsweise der Software basiert auf dem bewährten Prinzip der asymmetrischen Kryptografie. Das System gliedert sich technisch in einen clusterseitigen "Controller" und das Clienttool "kubeseal". Bei der Initialisierung generiert der Controller innerhalb der geschützten Cluster-Umgebung ein Schlüsselpaar. Während der private Schlüssel den Cluster niemals verlässt, wird der öffentliche Schlüssel den Administratoren zur Verfügung gestellt.
Der Workflow für DevOps-Teams verändert sich dadurch entscheidend: Ein herkömmliches Kubernetes-Secret wird lokal mit dem öffentlichen Schlüssel verschlüsselt und in eine Custom Resource namens "SealedSecret" transformiert. Dieses Artefakt ist im Gegensatz zum Standard-Secret kryptografisch gesichert und lässt sich bedenkenlos in öffentliche oder private Repositories einchecken. Erst beim Deployment in den Ziel-Cluster erkennt der dortige Controller das Objekt, entschlüsselt es mit seinem privaten Schlüssel und generiert im Arbeitsspeicher des Clusters das native Kubernetes-Secret.
Für Admins bietet Sealed Secrets wertvolle Complianceinstrumente. Durch sogenannte "Scopes" lässt sich die Gültigkeit eines verschlüsselten Geheimnisses präzise einschränken. Im Modus "strict" ist ein Secret nur in einem spezifischen Namespace und unter einem exakt definierten Namen verwertbar. Dies verhindert, dass kompromittierte verschlüsselte Daten in anderen Kontexten innerhalb des Clusters missbraucht werden. Darüber hinaus unterstützt Bitnami Sealed Secrets die automatische Key-Rotation. Der Controller kann in festen Intervallen neue Schlüsselpaare generieren, wobei alte Schlüssel für die Entschlüsselung bestehender Daten vorgehalten werden. Dies minimiert das Risiko bei einem potenziellen Abfluss des öffentlichen Schlüssels und erhöht die langfristige Sicherheit der Infrastruktur.
In der Speicherverwaltung stellt die Identifikation von Kapazitätsengpässen auf Windows-basierten Servern oder Workstations eine wiederkehrende Herausforderung dar. Während herkömmliche Dateimanager lediglich tabellarische Listen liefern, verfolgt SpaceSniffer einen visuell-analytischen Ansatz. Die Software nutzt das Treemap-Prinzip, um die Belegung von Datenträgern nicht in Dateigrößen, sondern in Flächenverhältnissen darzustellen. Dies ermöglicht es, Speicherfresser und ungenutzte Datenbestände innerhalb von Sekunden intuitiv zu lokalisieren.
Obwohl SpaceSniffer als portable Software ohne Installationszwang konzipiert ist, bietet es einen hohen pragmatischen Wert: Es verkürzt die "Mean Time To Resolution" (MTTR) bei Speicherproblemen signifikant. Im Gegensatz zu komplexen Storage-Reporting-Werkzeugen, die oft zeitversetzt arbeiten, liefert SpaceSniffer eine Ad-hoc-Inventur des lokalen Dateisystems. Da die Software zudem mit administrativen Rechten gestartet werden kann, erhält sie auch Einblick in geschützte Systemordner wie "System Volume Information" oder "WinSxS", was für eine vollständige Kapazitätsanalyse unerlässlich ist.
Die Funktionsweise von SpaceSniffer basiert auf einer dynamischen Schachtelung von Rechtecken. Jedes Verzeichnis und jede Datei werden als Fläche dargestellt, deren Größe direkt proportional zum beanspruchten Speicherplatz auf dem Volume steht. Sobald der Scanvorgang startet, baut sich die Ansicht organisch auf: Große Blöcke signalisieren unmittelbar massiven Speicherverbrauch, während kleine Quadrate auf eine Vielzahl kleinerer Dateien hindeuten. Der entscheidende Vorteil liegt in der Echtzeit-Interaktivität: Administratoren können per Doppelklick tiefer in Verzeichnisstrukturen hinein zoomen (Drill-down), wobei die Proportionen stets gewahrt bleiben, um den Kontext zum Gesamtspeicher nicht zu verlieren.
SpaceSniffer bietet über die reine Visualisierung hinaus Werkzeuge, die speziell auf die tiefergehende Systemdiagnose zugeschnitten sind. Durch ein integriertes Filternetzwerk lassen sich komplexe Abfragen formulieren. So können Administratoren gezielt nach Dateitypen, dem Dateialter oder spezifischen Attributen suchen, um beispielsweise veraltete Backuparchive oder temporäre Systemdaten zu isolieren. Besonders wertvoll im Serverbetrieb ist die Fähigkeit der Software, Änderungen im Dateisystem während der Laufzeit visuell zu blinken. Wird eine Datei im Hintergrund gelöscht oder vergrößert, reagiert die grafische Oberfläche sofort, was die Überwachung aktiver Logfiles oder Datenbanken deutlich vereinfacht.
(jp)
SpaceSniffer stellt Storage als Echtzeit-Landschaft dar und erlaubt so Speicherfressern schnell auf die Schliche zu kommen.