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2026

05

2026-04-28T12:00:00

Storage-Management

EDITORIAL

003

Editorial

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Vorwort zur Ausgabe

Redaktion IT-Administrator

Veröffentlicht in Ausgabe 05/2026 - EDITORIAL

Neulich habe ich mir wieder einmal den meiner Meinung nach sehr gelungenen Star-Wars-Film "Rogue One" angeschaut. Was das Thema "Datenhaltung in der Zukunft" angeht, muss ich hier immer schmunzeln: Die streng geheimen Pläne des Todessterns lagern nicht etwa in einer hypermodernen Cloud, sondern in einem gigantischen, lokalen Archiv – und werden per Datenkassette ausgelesen. Kein API, kein Webinterface, kein Self-Service. Stattdessen: physischer Zugriff, definierte Schnittstellen und ein ziemlich robustes Sicherheitskonzept. Fast schon beruhigend retro!
Was im Film zunächst wie ein Relikt aus vergangenen IT-Tagen wirkt, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als ziemlich durchdacht. Denn physische Trennung, kontrollierte Zugriffswege und bewusst reduzierte Schnittstellen sind heute wieder zentrale Bausteine moderner Sicherheitsstrategien. Gerade im Kontext von Ransomware oder gezielten Angriffen auf Backup-Infrastrukturen gewinnt das Prinzip des "Air Gap" erneut an Bedeutung.
Der vermeintlich altmodische Ansatz des Films hat damit eine unerwartete Aktualität und tatsächlich ist die Realität oft näher an "Rogue One" als zunächst gedacht: Auch heute noch spielen Bandlaufwerke in vielen Umgebungen eine wichtige Rolle – gerade, wenn es um langfristige Archivierung oder bewusst isolierte Sicherungskonzepte geht. Gleichzeitig hat sich die Speicherlandschaft massiv weiterentwickelt: NVMe bringt enorme Leistungsgewinne, moderne Dateisysteme wie ZFS stellen klassische RAID-Konzepte infrage und softwaredefinierte Ansätze verschieben die Komplexität zunehmend in die Managementebene.
Neulich habe ich mir wieder einmal den meiner Meinung nach sehr gelungenen Star-Wars-Film "Rogue One" angeschaut. Was das Thema "Datenhaltung in der Zukunft" angeht, muss ich hier immer schmunzeln: Die streng geheimen Pläne des Todessterns lagern nicht etwa in einer hypermodernen Cloud, sondern in einem gigantischen, lokalen Archiv – und werden per Datenkassette ausgelesen. Kein API, kein Webinterface, kein Self-Service. Stattdessen: physischer Zugriff, definierte Schnittstellen und ein ziemlich robustes Sicherheitskonzept. Fast schon beruhigend retro!
Was im Film zunächst wie ein Relikt aus vergangenen IT-Tagen wirkt, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als ziemlich durchdacht. Denn physische Trennung, kontrollierte Zugriffswege und bewusst reduzierte Schnittstellen sind heute wieder zentrale Bausteine moderner Sicherheitsstrategien. Gerade im Kontext von Ransomware oder gezielten Angriffen auf Backup-Infrastrukturen gewinnt das Prinzip des "Air Gap" erneut an Bedeutung.
Der vermeintlich altmodische Ansatz des Films hat damit eine unerwartete Aktualität und tatsächlich ist die Realität oft näher an "Rogue One" als zunächst gedacht: Auch heute noch spielen Bandlaufwerke in vielen Umgebungen eine wichtige Rolle – gerade, wenn es um langfristige Archivierung oder bewusst isolierte Sicherungskonzepte geht. Gleichzeitig hat sich die Speicherlandschaft massiv weiterentwickelt: NVMe bringt enorme Leistungsgewinne, moderne Dateisysteme wie ZFS stellen klassische RAID-Konzepte infrage und softwaredefinierte Ansätze verschieben die Komplexität zunehmend in die Managementebene.
Genau hier setzt der Schwerpunkt dieser Ausgabe an. Wir zeigen Ihnen unter anderem, wie Sie mit Storage Spaces Direct hochverfügbare Umgebungen aufbauen (Seite 62), was Windows Server 2025 beim Thema NVMe leistet (Seite 66) und wie sich klassische RAID-Ansätze im Vergleich zu integrierten Dateisystemen schlagen (Seite 70). Auch das Management kommt nicht zu kurz: Das Ceph-Dashboard (Seite 76) etwa entwickelt sich immer mehr vom netten Zusatz zum zentralen Werkzeug für die Clusterverwaltung.
Und weil Speicher längst kein isoliertes Thema mehr ist, betrachten wir auch angrenzende Aspekte wie automatisierte Provisionierung – etwa per REST, PowerShell und Ansible –, objektbasierte Architekturen und den Schutz vor Angriffen auf Backup- und Storage-Systeme. Denn egal ob Datenkassette oder NVMe-Cluster: Am Ende zählt nicht nur, wo Daten liegen, sondern wie gut Sie sie im Griff haben.
Möge die I/O mit Ihnen sein!
Lars Nitsch
Redakteur und Textchef