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2026-05-28T12:00:00

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Redaktion IT-Administrator

Veröffentlicht in Ausgabe 06/2026 - AKTUELL

In den News finden Sie monatlich von unseren Redakteuren ausgewählte Nachrichten, aktuelle Meldungen und Produktneuheiten zu Themen des professionellen IT-Betriebs.

Qubit-Verbinder
Mit seinem Universal Quantum Switch macht Cisco einen großen Schritt in Richtung künftiger Quantennetzwerke. Bisher scheiterte die Vernetzung von Quantensystemen oft daran, dass diese Informationen auf unterschiedliche Weise kodieren. Der funktionsfähige Prototyp-Switch löst dieses Problem durch eine patentierte Konvertierungsengine, die die Kodierungsmodi bei der Ein- und Ausgabe übersetzt, ohne die Quanteninformation zu zerstören. Durch diese Vernetzung will der Hersteller die für Quantenrechner notwendigen Kapazitäten an Qubits skalieren. Ein besonderer Vorteil des Prototyps ist die Betriebsfähigkeit bei Raumtemperatur, wodurch die sonst notwendige kryogene Kühlung entfällt. Zudem lässt sich das Gerät in bestehende Glasfaserinfrastrukturen integrieren, da es mit Standard-Telekommunikationsfrequenzen arbeitet.
(jp)
Der Prototyp des Quanten-Switch-Chips von Cisco arbeitet bei Raumtemperatur.
Gefährlicher Kontrollverlust
Rubrik Zero Labs warnt in einer aktuellen Studie vor einer wachsenden Lücke zwischen KI-Innovation und operativer Sicherheit. Die Untersuchung unter mehr als 1600 IT- und Security-Verantwortlichen zeigt, dass Unternehmen autonome KI-Systeme zunehmend produktiv einsetzen, ohne über ausreichende Kontrollmechanismen zu verfügen. Die Ergebnisse verdeutlichen das Ausmaß des Problems: Etwa 86 Prozent der Befragten erwarten, dass KI-Agenten die bestehenden Sicherheitsmechanismen in ihrer Organisation innerhalb des nächsten Jahres überholen werden. In Deutschland berichten nur 21 Prozent der Teilnehmer, über eine vollständige Transparenz hinsichtlich der aktiven Agenten in ihrer Umgebung zu verfügen. Diese mangelnde Sichtbarkeit ist kritisch, da KI-Identitäten bereits eigenständig Entscheidungen treffen und auf geschäftskritische Daten zugreifen.
Ein wesentlicher Faktor ist die unkontrollierte Ausbreitung sogenannter Non-Human Identities. Diese vermehren sich schneller, als Unternehmen sie erfassen oder steuern können, und bilden eine Art Schattenbelegschaft. Da sie häufig mit dauerhaften Zugriffsrechten und ohne ausreichende Aufsicht agieren, entstehen neue Angriffsvektoren für Lateral Movement und Missbrauch. Das operative Versprechen von KI-Agenten steht zudem auf dem Prüfstand. Mehr als 70 Prozent der Befragten in Deutschland geben an, dass Agenten mehr manuelle Überwachung erfordern, als sie an Effizienz einsparen. Besonders kritisch bewerten IT-Profis die Wiederherstellung: 94 Prozent sind nicht in der Lage, Aktionen von Agenten rückgängig zu machen, ohne Systemstörungen zu riskieren. Zudem äußern 85 Prozent der Führungskräfte Bedenken, ob sie angesichts der Zunahme agentengestützter Bedrohungen ihre Recovery-Ziele noch erreichen können.
Angreifer nutzen diese Entwicklung bereits gezielt aus: Fast die Hälfte der Befragten geht davon aus, dass autonome Systeme im kommenden Jahr für die Mehrheit der Angriffe verantwortlich sein werden. Rubrik-Expertin Kavitha Mariappan betont, dass die KI-Einführung die Kontrollfähigkeit der Unternehmen überholt hat. Führungskräfte müssen daher ihre KI-Strategie eng mit der Resilienzstrategie verzahnen. Ohne konsequente Identitätsverifizierung und Transparenz riskieren Unternehmen eine IT-Landschaft, in der sich Fehler nicht mehr eindämmen oder korrigieren lassen.
(jp)
Cyberabwehr ohne US-Cloud
Mit einem neuen cloudbasierten Security Operations Center erweitert Controlware sein Managed-Service-Portfolio um SOC-Dienste auf Basis der europäischen Threat-Detection-&-Response-Plattform Sekoia.io. Der Dienst umfasst eine durchgängige 24/7-Überwachung von IT-Umgebungen, automatisierte Erkennung und Priorisierung von Sicherheitsvorfällen auf Basis aktueller Threat Intelligence sowie koordinierte Reaktionsmaßnahmen durch das Controlware-SOC-Team.
Da Sekoia.io als europäische Plattform betrieben wird, verbleiben Datenhaltung und -verarbeitung vollständig im europäischen Rechtsraum – ein Aspekt, der für regulierte Branchen und öffentliche Einrichtungen angesichts wachsender Complianceanforderungen zunehmend an Gewicht gewinnt. Über die Partnerschaft mit Sekoia.io stellt Controlware sicher, dass neue Bedrohungsmuster kontinuierlich in die Plattform einfließen und Kunden stets von aktuellen Abwehrmechanismen profitieren.
(dr)
Controlware: www.controlware.de
Qubit-Verbinder
Mit seinem Universal Quantum Switch macht Cisco einen großen Schritt in Richtung künftiger Quantennetzwerke. Bisher scheiterte die Vernetzung von Quantensystemen oft daran, dass diese Informationen auf unterschiedliche Weise kodieren. Der funktionsfähige Prototyp-Switch löst dieses Problem durch eine patentierte Konvertierungsengine, die die Kodierungsmodi bei der Ein- und Ausgabe übersetzt, ohne die Quanteninformation zu zerstören. Durch diese Vernetzung will der Hersteller die für Quantenrechner notwendigen Kapazitäten an Qubits skalieren. Ein besonderer Vorteil des Prototyps ist die Betriebsfähigkeit bei Raumtemperatur, wodurch die sonst notwendige kryogene Kühlung entfällt. Zudem lässt sich das Gerät in bestehende Glasfaserinfrastrukturen integrieren, da es mit Standard-Telekommunikationsfrequenzen arbeitet.
(jp)
Cisco: www.cisco.de
Der Prototyp des Quanten-Switch-Chips von Cisco arbeitet bei Raumtemperatur.
Gefährlicher Kontrollverlust
Rubrik Zero Labs warnt in einer aktuellen Studie vor einer wachsenden Lücke zwischen KI-Innovation und operativer Sicherheit. Die Untersuchung unter mehr als 1600 IT- und Security-Verantwortlichen zeigt, dass Unternehmen autonome KI-Systeme zunehmend produktiv einsetzen, ohne über ausreichende Kontrollmechanismen zu verfügen. Die Ergebnisse verdeutlichen das Ausmaß des Problems: Etwa 86 Prozent der Befragten erwarten, dass KI-Agenten die bestehenden Sicherheitsmechanismen in ihrer Organisation innerhalb des nächsten Jahres überholen werden. In Deutschland berichten nur 21 Prozent der Teilnehmer, über eine vollständige Transparenz hinsichtlich der aktiven Agenten in ihrer Umgebung zu verfügen. Diese mangelnde Sichtbarkeit ist kritisch, da KI-Identitäten bereits eigenständig Entscheidungen treffen und auf geschäftskritische Daten zugreifen.
Ein wesentlicher Faktor ist die unkontrollierte Ausbreitung sogenannter Non-Human Identities. Diese vermehren sich schneller, als Unternehmen sie erfassen oder steuern können, und bilden eine Art Schattenbelegschaft. Da sie häufig mit dauerhaften Zugriffsrechten und ohne ausreichende Aufsicht agieren, entstehen neue Angriffsvektoren für Lateral Movement und Missbrauch. Das operative Versprechen von KI-Agenten steht zudem auf dem Prüfstand. Mehr als 70 Prozent der Befragten in Deutschland geben an, dass Agenten mehr manuelle Überwachung erfordern, als sie an Effizienz einsparen. Besonders kritisch bewerten IT-Profis die Wiederherstellung: 94 Prozent sind nicht in der Lage, Aktionen von Agenten rückgängig zu machen, ohne Systemstörungen zu riskieren. Zudem äußern 85 Prozent der Führungskräfte Bedenken, ob sie angesichts der Zunahme agentengestützter Bedrohungen ihre Recovery-Ziele noch erreichen können.
Angreifer nutzen diese Entwicklung bereits gezielt aus: Fast die Hälfte der Befragten geht davon aus, dass autonome Systeme im kommenden Jahr für die Mehrheit der Angriffe verantwortlich sein werden. Rubrik-Expertin Kavitha Mariappan betont, dass die KI-Einführung die Kontrollfähigkeit der Unternehmen überholt hat. Führungskräfte müssen daher ihre KI-Strategie eng mit der Resilienzstrategie verzahnen. Ohne konsequente Identitätsverifizierung und Transparenz riskieren Unternehmen eine IT-Landschaft, in der sich Fehler nicht mehr eindämmen oder korrigieren lassen.
(jp)
Rubrik: www.rubrik.com
Cyberabwehr ohne US-Cloud
Mit einem neuen cloudbasierten Security Operations Center erweitert Controlware sein Managed-Service-Portfolio um SOC-Dienste auf Basis der europäischen Threat-Detection-&-Response-Plattform Sekoia.io. Der Dienst umfasst eine durchgängige 24/7-Überwachung von IT-Umgebungen, automatisierte Erkennung und Priorisierung von Sicherheitsvorfällen auf Basis aktueller Threat Intelligence sowie koordinierte Reaktionsmaßnahmen durch das Controlware-SOC-Team.
Da Sekoia.io als europäische Plattform betrieben wird, verbleiben Datenhaltung und -verarbeitung vollständig im europäischen Rechtsraum – ein Aspekt, der für regulierte Branchen und öffentliche Einrichtungen angesichts wachsender Complianceanforderungen zunehmend an Gewicht gewinnt. Über die Partnerschaft mit Sekoia.io stellt Controlware sicher, dass neue Bedrohungsmuster kontinuierlich in die Plattform einfließen und Kunden stets von aktuellen Abwehrmechanismen profitieren.
(dr)
Controlware: www.controlware.de
Mehr Speed, kein DRAM
KIOXIA hat mit der BG8-Serie eine neue Generation von Client-SSDs angekündigt, die PCIe-5.0-Geschwindigkeit laut Hersteller erstmals in das Mainstream-Segment für Laptops, Business-Notebooks und Desktopsysteme bringt. Die DRAM-losen Laufwerke basieren auf der 8. Generation des hauseigenen BiCS FLASH 3D-Speichers mit TLC-Technologie und erreichen sequenzielle Lesegeschwindigkeiten von bis zu 10.300 MByte/s sowie sequenzielle Schreibgeschwindigkeiten von bis zu 10.000 MByte/s – gegenüber der Vorgängergeneration entspricht das einem Plus von bis zu 47 Prozent beim sequenziellen Lesen und 67 Prozent beim sequenziellen Schreiben.
Statt eines eigenen DRAM-Caches nutzen die SSDs die HMB-Funktion (Host Memory Buffer) und greifen damit auf den Arbeitsspeicher des Hostsystems zurück, um Leistung, Energieverbrauch und Kosten in Balance zu halten. Für Systemdesigner stehen die Laufwerke in den M.2-Formfaktoren 2230, 2242 und 2280 sowie in Kapazitäten von 512, 1024 und 2048 GByte zur Wahl; daneben unterstützen sie NVMe 2.0d sowie Self-Encrypting Drive nach TCG Opal 2.02. Derzeit befindet sich die BG8-Serie im Sampling bei ausgewählten PC-Herstellern, erste Geräte mit den neuen SSDs sollen im zweiten Quartal 2026 auf den Markt kommen.
(dr)
KIOXIA: https://europe.kioxia.com/de-de/top.html
Sicherheit ohne Umwege
Mit Imperva for Google Cloud hat Thales ein neues Angebot in kontrollierter Verfügbarkeit angekündigt, das Enterprise-Sicherheit für Webanwendungen und APIs direkt in die Google Cloud integriert, ohne externen Datenverkehr umzuleiten oder bestehende Pipelines zu verändern. Das Produkt setzt auf Private Service Connect und bindet sich direkt in Google Cloud Load Balancing ein, sodass der Datenverkehr das Google-Netzwerk nicht verlässt und dennoch vollständig geprüft wird.
Konkret entfallen dabei laut Hersteller DNS-Änderungen, SSL-Verwaltung und Architekturumbauten; stattdessen soll der Schutz ab dem ersten Einsatztag greifen, gestützt auf Bedrohungsregeln, die ein spezialisiertes Forschungsteam täglich aktualisiert. Für DevOps-Teams ist eine API-gesteuerte Bereitstellung mit Terraform-Unterstützung vorgesehen, die sich in bestehende Automatisierungsworkflows einfügen soll. Thales adressiert damit ein strukturelles Problem vieler Cloudmigrationen: Native Sicherheitstools liefern oft nicht die nötige Tiefe für geschäftskritische Anwendungen, während herkömmliche Enterprise-Produkte durch externes Routing Latenz und Reibungsverluste erzeugen.
(dr)
Thales: https://cpl.thalesgroup.com/de
KI vor Ort
FAST LTA bringt mit Silent AI eine neue KI-Appliance auf den Markt, die Wissensmanagement vollständig lokal im eigenen Rechenzentrum ermöglichen will. Das Gerät zielt auf Unternehmen ab, die generative KI einsetzen möchten, ohne sensible Daten in die Cloud zu übertragen. Da keine Nutzeranfragen oder Dokumente die Hardware verlassen, bleibt die Datensouveränität gewahrt. Das System bezieht sein Wissen ausschließlich aus definierten, internen Datenquellen, was Halluzinationen strukturell verhindert. Über integrierte Konnektoren lassen sich Anwendungen wie SharePoint, Teams oder SQL-Datenbanken anbinden, wobei das unternehmenseigene Identitätsmanagement direkt übernommen wird. So erhalten Nutzer nur Antworten aus Inhalten, für die sie bereits Zugriffsrechte besitzen. Silent AI arbeitet mit einem Festpreismodell ohne nutzungsabhängige Gebühren.
(jp)
FAST LTA: www.fast-lta.de/de
Allwetter-Switch
TRENDnet erweitert sein Portfolio um den Industrial-Switch TI-BG5091B. Das Gerät ist für anspruchsvolle Umgebungen konzipiert und verfügt über acht 2,5G-PoE++-Ports sowie einen 10G-SFP+-Uplink. Mit einer Switching-Kapazität von 60 GBit/s und einem PoE-Budget von bis zu 480 Watt unterstützt das Device die Versorgung von Endgeräten mit bis zu 95 Watt pro Port. Die Fast-PoE-Funktion ermöglicht laut Anbieter eine sofortige Stromversorgung nach dem Einschalten. Für den industriellen Einsatz ist das System in einem IP50-zertifizierten Metallgehäuse untergebracht, das gegen Staub, Vibrationen und Stöße schützt. Der Switch ist für Betriebstemperaturen von -40 °C bis 75 °C ausgelegt und bietet zudem Schutz gegen elektromagnetische Störungen sowie Überspannung.
(jp)
TRENDnet: www.trendnet.com
Ein Schlüssel für alles
Mit Converged Credentials führt HID eine Plattform ein, die physischen Zutrittsschutz und logische Zugriffskontrolle für Unternehmen in einem einheitlichen System zusammenführen will. Ziel der Neuentwicklung ist es, die häufig fragmentierte Identitätsverwaltung zu modernisieren und die Komplexität zu reduzieren, die durch den Einsatz heterogener Werkzeuge verschiedener Anbieter entsteht. Denn in vielen Organisationen werden Gebäudesicherheit und Netzwerkzugriff weiterhin als isolierte Disziplinen behandelt. Während für den Zutritt oft Ausweiskarten zum Einsatz kommen, dienen für die Anmeldung an Workstations oder in Cloudumgebungen Passwörter, PINs oder biometrische Verfahren.
Converged Credentials setzt hier an, indem es den physischen und logischen Zugriff in einer einzigen Anmeldeinformation bündelt. Durch die Unterstützung von FIDO2 und PKI zielt das System auf eine durchgängige, Phishing-resistente Authentifizierung. IT-Verantwortliche sollen dank der zentralen Transparenz über alle Zugriffspunkte hinweg in der Lage sein, vereinfachte Prozessen bei der Vergabe oder dem Entzug von Berechtigungen zu etablieren. Um unterschiedlichen Anforderungen in Unternehmen gerecht zu werden, bietet HID das Produkt in verschiedenen Formfaktoren an. Die Crescendo Smart Card deckt sowohl den Zutritt zu Gebäuden als auch die digitale Anmeldung ab und unterstützt FIDO2, PKI und OATH nativ. Als Security Key dienen kompakte Schlüsselanhänger der sicheren Anmeldung an Workstations und Cloudanwendungen. Ergänzend ermöglichen Micro Reader als kompakte NFC-fähige Lesegeräte den konvergenten Zugriff in speziellen Arbeitsumgebungen, in denen beispielsweise das Mitführen von Smartphones untersagt ist.
(jp)
HID: www.hidglobal.de
Neues OS, weniger Angriffsfläche
Dell Technologies hat mit PowerMaxOS 10.4 eine neue Version des Betriebssystems für seine High-End-Storage-Systeme veröffentlicht, das bis zu 25 Prozent schnellere Lese- und Antwortzeiten für SRDF-geschützte Prozesse liefern soll. Auf der Sicherheitsseite führt Dell eine erweiterte Ransomware-Erkennung ein, die Bedrohungen vor Angriffsstart identifizieren soll, ergänzt durch SSO-Unterstützung für Okta, PingFederate und Entra ID sowie Private-Key-Support für SSO OIDC.
Für die Ausfallsicherheit kombiniert PowerMaxOS 10.4 SRDF/Metro für Active-Active-Replikation innerhalb einer Region mit SRDF/A für regionsübergreifenden Failover über vier Standorte in zwei Regionen – nun erweitert um SRDF/S als Option für synchrone Replikation. Bei der Anwendungsmodernisierung beschleunigt die Integration mit VMware und Red Hat OpenShift die VM-Migration bis zu zehnfach, während ein erweitertes REST-API die Storage-Cluster-Bereitstellung für OpenShift Container Platforms bis zu siebenmal schneller ermöglichen soll. Abgerundet wird das Update durch Unterstützung für Connectrix-128Gb-Fibre-Channel-Switches sowie eine FIPS-140-3-Level-2-Zertifizierung für TLC-Flash-Laufwerke.
(dr)
Dell Technologies: www.delltechnologies.com
Das Dell PowerMax 8500 Array erhält mit PowerMaxOS 10.4 ein umfassendes Performance- und Sicherheitsupdate.
Cyberabwehr für die Energiewende
Mit einem neuen Managed Detection and Response-Service (MDR) will Siemens Smart Infrastructure Energieversorger, Rechenzentrumsbetreiber, Flughäfen und andere Betreiber kritischer Infrastrukturen rund um die Uhr vor Cyberangriffen schützen. Der Service übernimmt die kontinuierliche Überwachung von IT- und OT-Systemen, bewertet eingehende Sicherheitsereignisse, priorisiert sie von Fehlalarm bis kritischem Vorfall und liefert dem Kunden konkrete Handlungsempfehlungen – laut Hersteller ermöglicht das eine bis zu 90 Prozent schnellere Erkennung von Cyberbedrohungen.Gegenüber dem Aufbau eines eigenen 24/7-Security-Operations-Centers sollen die Investitionskosten um bis zu 80 Prozent sinken, die laufenden Betriebskosten um bis zu 50 Prozent. Als eines der ersten Unternehmen setzen die Hertener Stadtwerke den MDR-Service bereits ein, um ihre betriebstechnischen Anlagen NIS-2-konform abzusichern. Siemens positioniert das Angebot als skalierbares Servicemodell, das OT-spezifisches Fachwissen mit zentralisierter Überwachung verbindet und sich an den Prinzipien der unternehmenseigenen Charter of Trust orientiert.
(dr)
Siemens: www.siemens.com/de-de/
Quelle: ginasanders – 123rf
KI-Agent knackt Google Cloud
Sicherheitsforscher von Palo Alto Networks haben einen KI-gesteuerten Angriffsagenten namens Zealot entwickelt und damit demonstriert, dass autonome KI-Systeme komplexe Cloudangriffe inzwischen weitgehend ohne menschliche Eingriffe durchführen können. In einer isolierten Google-Cloudumgebung kettete das System aus mehreren spezialisierten Unteragenten selbstständig vier Angriffsphasen aneinander: Netzwerk-Reconnaissance, Ausnutzung einer Server-Side-Request-Forgery-Lücke (SSRF), Diebstahl von Zugangsdaten über den Metadaten-Dienst und schließlich die Exfiltration sensibler Daten aus BigQuery – inklusive einer nicht ausdrücklich befohlenen Rechteausweitung, bei der der Agent sich selbst die nötigen IAM-Berechtigungen erteilte.
Die Architektur setzt auf ein hierarchisches Supervisor-Modell, das in LangGraph implementiert ist und drei Spezialagenten für Infrastruktur, Webanwendungen und Cloudsicherheit koordiniert, wobei der Supervisor die vollständige Lageübersicht behält, während die Unteragenten bewusst kontextisoliert arbeiten. Die Forscher betonen, dass Zealot keine neuartigen Angriffsvektoren einsetzt, sondern bekannte Fehlkonfigurationen wie offene Metadaten-Dienste und zu weit gefasste IAM-Rollen mit einer Geschwindigkeit ausnutzt, die menschliche Angreifer nicht erreichen können. Für Verteidiger leiten die Forscher daraus zwei Kernforderungen ab: Erstens eine proaktive Härtung der Cloudumgebungen durch konsequentes Least-Privilege-Prinzip und eingeschränkten Metadaten-Zugriff, und zweitens den Einsatz von KI-gestützter Verteidigung, um mit der Angriffsgeschwindigkeit maschineller Gegner überhaupt mithalten zu können.
(dr)
Palo Alto Networks: www.paloaltonetworks.com
Rechenzentrum im Kofferformat
StorMagic und HiveRadar bringen mit einem gemeinsamen Edge-Computing-Angebot ein mobiles Rechenzentrum in abgelegene und netzunabhängige Umgebungen. Kern des Angebots ist die Kombination aus StorMagics Virtualisierungsplattform SvHCI und dem Portable Edge Data Center (P-EDC) von HiveRadar. Die integrierte Infrastruktur zielt auf Einsätze im Außendienst sowie in verteilten Standorten mit begrenzten Ressourcen ab und ermöglicht den Betrieb ohne klassische Rechenzentrumsumgebung.
Zur Ausstattung zählen unter anderem Funktionen wie Datenverschlüsselung, VM-Migration, Caching sowie Telemetrie zur Zustandsüberwachung. Auch der netzunabhängige Betrieb und die Anbindung über Mobilfunk oder Satellit sind vorgesehen. Die beiden Anbieter versprechen damit eine kompakte, ausfallsichere IT-Umgebung, die sich flexibel transportieren und schnell in Betrieb nehmen lässt.
(ln)
StorMagic: https://stormagic.com/svhci/
HiveRadar: www.hiveradar.com/products/edc/