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2026-06-29T12:00:00

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Juli

Redaktion IT-Administrator

Veröffentlicht in Ausgabe 07/2026 - AKTUELL

In den News finden Sie monatlich von unseren Redakteuren ausgewählte Nachrichten, aktuelle Meldungen und Produktneuheiten zu Themen des professionellen IT-Betriebs.

Wenn USB-C nicht passt
Seit Ende April müssen alle neu in der EU verkauften Laptops per USB-C aufladbar sein – ältere Geräte ohne USB-C-Anschluss laufen damit bei vielen aktuellen Powerbanks ins Leere. Genau diese Lücke will Sandberg mit der All-in-1 Laptop Powerbank 25000 schließen: Der einstellbare DC-Ausgang liefert zwischen 12 und 24 Volt bei bis zu 91 Watt und wird durch ein mitgeliefertes Adapterset ergänzt, das die Bank mit einer breiten Palette älterer Laptopmodelle kompatibel macht. Hinzu kommen zwei USB-C-Ports mit 60 beziehungsweise 45 Watt, ein 18-Watt-USB-A-Ausgang und ein 15-Watt-Wireless-Charger. Der 25.000-mAh-Akku (91,25 Wh, Li-ion) unterstützt zudem Pass-through-Laden. Zu beachten: USB-A und USB-C2 teilen einen Stromkreis und sind gemeinsam auf 15 Watt begrenzt; DC und USB-C1 müssen separat betrieben werden. Der Preis liegt bei 115 Euro.
(dr)
Die All-in-1 Laptop Powerbank 25000 von Sandberg bietet neben USB-C auch einen einstellbaren DC-Ausgang für ältere Notebooks.
Autopilot für den Speicher
Mit ADI (Autonomous Data Infrastructure) stellt Scality eine software-defined Plattform für Dateninfrastrukturen vor. Sie richtet sich an Unternehmen, die parallel KI-Workloads betreiben, Cyberbedrohungen abwehren und die Datensouveränität wahren müssen. Die Plattform vereint eine verteilte Objektspeicher-Plattform mit Scality Guardian, einer KI-gestützten Engine für autonome Betriebsabläufe. Diese verspricht, Prozesse wie Expansion, Selbstheilung und Upgrades zu automatisieren. Alle Operationen folgen dem Human-in-the-Loop-Prinzip: Die Engine liefert Empfehlungen, die Admins prüfen und freigeben.
Die Architektur erstreckt sich über mehrere Speicherklassen in einem einheitlichen Namespace. Ein richtliniengesteuertes Lifecycle-Management weist jedem Workload das passende Medium zu. Für GPU-Workloads steht ein RDMA-beschleunigter KV-Cache-Connector bereit. QLC-SSDs, HDDs und NL-Flash sollen ausgewogene Performance bieten, während Tape- oder Cloudspeicher als Langzeitarchiv dienen. Über eine MCP-fähige Erweiterbarkeit lässt sich die Umgebung auch durch den eigenen KI-Stack des Nutzers steuern.
Zudem verspricht das Werkzeug Echtzeit-Power-Telemetrie zur Überwachung des Energieverbrauchs auf System-, Knoten- und Workload-Ebene sowie eine CORE5-Cyberresilienz für unveränderbare Daten. Die Produkte Scality RING für großskaligen Speicher und Scality ARTESCA für Backup und Recovery bleiben als Kernbestandteile bestehen. Scality ADI wird als Open-Code-Software mit einsehbarem Quellcode bereitgestellt und über ergebnisorientierte SLAs abgerechnet.
(jp)
Get-KI
Das aktualisierte PowerShell Universal von Devolutions bringt KI-Unterstützung in das Scripting. Die Neuerungen sollen Admins das Erstellen sowie Verwalten von Skripten erleichtern. Die Integration von KI-Agenten in bestehende Prozesse zielt darauf ab, die bewährte IT-Automatisierung mit kontextuellen Informationen zu erweitern. Zudem bietet das System ein zentrales Portal für die Zusammenarbeit sowie eine überarbeitete Benutzeroberfläche.
(jp)
Wenn USB-C nicht passt
Seit Ende April müssen alle neu in der EU verkauften Laptops per USB-C aufladbar sein – ältere Geräte ohne USB-C-Anschluss laufen damit bei vielen aktuellen Powerbanks ins Leere. Genau diese Lücke will Sandberg mit der All-in-1 Laptop Powerbank 25000 schließen: Der einstellbare DC-Ausgang liefert zwischen 12 und 24 Volt bei bis zu 91 Watt und wird durch ein mitgeliefertes Adapterset ergänzt, das die Bank mit einer breiten Palette älterer Laptopmodelle kompatibel macht. Hinzu kommen zwei USB-C-Ports mit 60 beziehungsweise 45 Watt, ein 18-Watt-USB-A-Ausgang und ein 15-Watt-Wireless-Charger. Der 25.000-mAh-Akku (91,25 Wh, Li-ion) unterstützt zudem Pass-through-Laden. Zu beachten: USB-A und USB-C2 teilen einen Stromkreis und sind gemeinsam auf 15 Watt begrenzt; DC und USB-C1 müssen separat betrieben werden. Der Preis liegt bei 115 Euro.
(dr)
Sandberg: https://sandberg.world/de-de
Die All-in-1 Laptop Powerbank 25000 von Sandberg bietet neben USB-C auch einen einstellbaren DC-Ausgang für ältere Notebooks.
Autopilot für den Speicher
Mit ADI (Autonomous Data Infrastructure) stellt Scality eine software-defined Plattform für Dateninfrastrukturen vor. Sie richtet sich an Unternehmen, die parallel KI-Workloads betreiben, Cyberbedrohungen abwehren und die Datensouveränität wahren müssen. Die Plattform vereint eine verteilte Objektspeicher-Plattform mit Scality Guardian, einer KI-gestützten Engine für autonome Betriebsabläufe. Diese verspricht, Prozesse wie Expansion, Selbstheilung und Upgrades zu automatisieren. Alle Operationen folgen dem Human-in-the-Loop-Prinzip: Die Engine liefert Empfehlungen, die Admins prüfen und freigeben.
Die Architektur erstreckt sich über mehrere Speicherklassen in einem einheitlichen Namespace. Ein richtliniengesteuertes Lifecycle-Management weist jedem Workload das passende Medium zu. Für GPU-Workloads steht ein RDMA-beschleunigter KV-Cache-Connector bereit. QLC-SSDs, HDDs und NL-Flash sollen ausgewogene Performance bieten, während Tape- oder Cloudspeicher als Langzeitarchiv dienen. Über eine MCP-fähige Erweiterbarkeit lässt sich die Umgebung auch durch den eigenen KI-Stack des Nutzers steuern.
Zudem verspricht das Werkzeug Echtzeit-Power-Telemetrie zur Überwachung des Energieverbrauchs auf System-, Knoten- und Workload-Ebene sowie eine CORE5-Cyberresilienz für unveränderbare Daten. Die Produkte Scality RING für großskaligen Speicher und Scality ARTESCA für Backup und Recovery bleiben als Kernbestandteile bestehen. Scality ADI wird als Open-Code-Software mit einsehbarem Quellcode bereitgestellt und über ergebnisorientierte SLAs abgerechnet.
(jp)
Scality: www.scality.com/ADI
Get-KI
Das aktualisierte PowerShell Universal von Devolutions bringt KI-Unterstützung in das Scripting. Die Neuerungen sollen Admins das Erstellen sowie Verwalten von Skripten erleichtern. Die Integration von KI-Agenten in bestehende Prozesse zielt darauf ab, die bewährte IT-Automatisierung mit kontextuellen Informationen zu erweitern. Zudem bietet das System ein zentrales Portal für die Zusammenarbeit sowie eine überarbeitete Benutzeroberfläche.
(jp)
Devolutions: https://devolutions.net/powershell-universal/
RAM-Riese
Hewlett Packard Enterprise hat den HPE Compute Scale-up Server 3250 für In-Memory-Datenbanken vorgestellt. Das System basiert auf Intel-Xeon-6-Prozessoren und wurde im SAP-HANA-Benchmark als erster Scale-up-Server mit mindestens 48 TByte Arbeitsspeicher validiert. Die modulare Architektur lässt sich von vier auf bis zu 16 Prozessorsockel erweitern, wobei maximal 64 TByte DDR5-Arbeitsspeicher zur Verfügung stehen. Ein dedizierter externer Node-Controller koordiniert den Datenverkehr zwischen den Modulen mit einer Latenz von etwa 100 Nanosekunden. Der Nachfolger des Modells 3200 eignet sich neben ERP- und CRM-Anwendungen auch für agentische KI. Zur Absicherung dient ein iLO-Chip mit Silicon Root of Trust, der die Firmware beim Start auf Manipulationen prüft.
(jp)
HPE: www.hpe.com
KI direkt am Schreibtisch
Mit Dell Deskside Agentic AI erweitert Dell Technologies seine AI Factory with NVIDIA um eine Komplettumgebung, die agentenbasierte KI-Workloads direkt am Arbeitsplatz ermöglicht – ohne Umweg über die Public Cloud und die damit verbundenen Kosten, Latenzen und Datenschutzprobleme. Das Angebot umfasst drei Hardwarestufen: das kompakte Dell Pro Max mit GB10 für Modelle bis 200 Milliarden Parameter, die Enterprise-Workstation Dell Pro Precision 9 mit bis zu fünf NVIDIA RTX PRO Blackwell GPUs für Workhorse-Modelle bis 500 Milliarden Parameter sowie das Dell Pro Max mit GB300 Grace Blackwell Ultra Desktop Superchip für Frontier-Modelle mit bis zu einer Billion Parameter.
Als einheitliche Softwaregrundlage dient der NVIDIA NemoClaw Reference Stack, der auf OpenClaw aufbaut und Nemotron-Modelle mit der sicheren Laufzeitumgebung OpenShell kombiniert – letztere wird nun durchgängig über die gesamte Dell AI Factory hinweg unterstützt, von der Workstation bis zum PowerEdge XE Server im Rechenzentrum. Dell beziffert das Einsparpotenzial gegenüber dem Einsatz von Public-Cloud-APIs auf bis zu 87 Prozent über zwei Jahre; für regulierte Branchen wie Financial Services oder den Public Sector steht zudem eine Dell-NVIDIA AI-Q 2.0 Reference Architecture für Multi-Agenten-Workflows on-premises bereit.
(dr)
Dell: www.dell.com/de-de
Die aktualisierte PowerStore-Elite-Plattform unterstützt Block-, File-, VM- und Container-Workloads
Aufpasser für Endpunkte
Für das Unified-Endpoint-Management stellt Baramundi mit dem Release der Management Suite 2026 eine aktualisierte Umgebung bereit. Die Software wurde um funktionale Erweiterungen ergänzt, die Admins bei der Absicherung und Verwaltung von Infrastrukturen unterstützen sollen. Neu ist der sogenannte Guardian Mode, der lokale Administrator-Konten im Netzwerk inventarisiert. Um Sicherheitsrisiken zu minimieren, erlaubt das Werkzeug die Deaktivierung oder Löschung dieser Konten sowie deren Entfernung aus der Admin-Gruppe.
Zudem bringt das Release eine Modernisierung des integrierten Asset-Managements mit. Die Oberfläche bietet laut Hersteller eine präzisere Filterung und schnellere Navigation. Assets lassen sich nun nicht mehr nur Endpunkten, sondern auch einzelnen Benutzern, AD-Gruppen und Organisationseinheiten zuweisen. Über die erweiterte Schnittstelle bConnect 2.0 können Drittsysteme auf Ergebnisse des Vulnerability Scanners, dynamische Gruppen und ausgelesene BitLocker-Secrets zugreifen.
Als Preview integriert der Anbieter Co-Management-Fähigkeiten für Conditional Access, die den Compliancestatus von Mobilgeräten an Microsoft Intune melden. Ebenfalls als Vorschau verfügbar ist eine neue Datenbasis für das Reporting über BI-Werkzeuge. Das Management-Center erhält ein Facelift und eine Option für Wartungsfenster, die ein Jobverbot in sensiblen Umgebungen erzwingt. Für das separate Cloudwerkzeug Proactive Hub stehen zudem eine KI-basierte Anomalieerkennung, S.M.A.R.T.-Monitoring sowie das API "Proactive Connect" bereit.
(jp)
Baramundi: www.baramundi.de
Frische Flash-Flotte
Mit der Speicherplattform PowerStore Elite bringt Dell Technologies eine aktualisierte Hardware auf den Markt. Die in einem 3HE-Gehäuse untergebrachten Modelle 1500, 5500 und 9500 unterstützen Block-, File-, VM- sowie Container-Workloads. Sie basieren auf Intel-Xeon-Prozessoren, DDR5 und PCIe Gen5. Bestückt mit E3-NVMe-Flash bieten die Systeme laut Anbieter bis zu 5,8 PByte effektive Kapazität. Ein Clustering soll den unterbrechungsfreien Umstieg von älteren Modellen erlauben. Die neue Software verspricht bis zu dreimal mehr Leistung als die Vorgänger. Zudem garantiert der Hersteller ein Datenreduktionsverhältnis von 6:1. Integrierte KI-Funktionen sollen den manuellen Verwaltungsaufwand im Betrieb um bis zu 95 Prozent senken.
(jp)
Dell Technologies: www.dell.com/de-de
FlexFusion DTC führt die Wärme direkt am Chip über Flüssigkeit ab.
Neue Datendichte
9,8 PByte Flashspeicher in einem einzigen 2-HE-Server – das ist der Kern der Kooperation, die KIOXIA und Dell Technologies aktuell vorantreiben. Basis ist der PowerEdge R7725xd mit AMD-EPYC-Prozessoren, bestückt mit 40 NVMe-SSDs der KIOXIA-LC9-Serie im E3.L-Formfaktor mit je 245,76 TByte Kapazität und PCIe-5.0-Anbindung. Zum Vergleich: Eine gleichwertige Konfiguration mit herkömmlichen 30,72-TByte-SSDs würde sieben zusätzliche Server, 280 weitere Laufwerke und einen achtmal höheren Stromverbrauch erfordern. Ergänzt wird das Setup durch bis zu fünf 400-GBit/s-NICs für schnelle Daten-Pipelines, was das System vor allem für KI-Datenmanagement, große Data Lakes und datenintensive Trainings-Workloads interessant macht.
(dr)
KIOXIA: https://europe.kioxia.com/de-de
FlexFusion DTC führt die Wärme direkt am Chip über Flüssigkeit ab.
Sicher dank Rückspiegel
Mit aiR (AI Resilience) stellt HYCU eine Erweiterung für die hauseigene R-Cloudumgebung bereit, die Backupdaten für Sicherheits-, Compliance- und IT-Abteilungen nutzbar machen soll. Da Sicherungen als zeitgestempelte Protokolle aller Vorgänge in den Anwendungen eines Unternehmens dienen, wertet das Werkzeug diese Snapshots aus, um Einblicke in sensible Datenstrukturen und Systemzustände zu gewähren. Die Plattform ermöglicht die Suche in Backups mittels natürlicher Sprache. Admins können Abfragen in einfacher Sprache formulieren, um beispielsweise nach Passnummern in Salesforce- und Microsoft-365-Sicherungen zu suchen oder Berechtigungsänderungen in Okta-Umgebungen über einen Zeitraum von 90 Tagen hinweg zu identifizieren. Das System analysiert die Daten direkt ab dem ersten Snapshot, ohne dass eine vorherige Konfiguration nötig ist.
Ergänzt wird die Umgebung durch einen sogenannten Agent Garden. Dieser enthält spezialisierte KI-Agenten, die unterschiedliche Aufgaben übernehmen: Ein Agent sucht nach personenbezogenen Daten, Gesundheitsdaten oder geistigem Eigentum. Ein anderer erkennt ungewöhnliche Zugriffsmuster und Insider-Risiken, während ein dritter Snapshots im Zeitverlauf vergleicht, um unautorisierte Konfigurationsänderungen aufzudecken.
(jp)
HYCU: www.hycu.com
Gefälschte ChatGPT-App, echter Trojaner
Seit Jahresbeginn hat Kaspersky mehr als 92.000 Malwareangriffe registriert, bei denen sich Schadsoftware als bekannte KI-Dienste tarnte – darunter gefälschte ChatGPT-Anwendungen (49 Prozent aller Fälle), Claude und Gemini (jeweils 18 Prozent). Parallel dazu identifizierten die Forscher über 15.000 Malware-Samples, die sich als KI-Software ausgaben und Nutzer mit Trojanern, Spyware oder Banking-Malware infizierten. Besonders brisant: Im Mai entdeckte Kaspersky eine Kampagne der APT-Gruppe Silver Fox, die plattformübergreifend gefälschte Claude-Apps für Windows, macOS und Linux verteilte und so langfristigen Zugriff auf kompromittierte Systeme erschlich.
Über diese direkten Angriffsvektoren hinaus warnen die Experten vor drei weiteren Risikoklassen: Kompromittierte Lieferketten wie die Python-Bibliothek LiteLLM, die laut Kaspersky monatlich rund 97 Millionen Mal heruntergeladen wird und durch eingeschleusten Schadcode Datenbankzugänge und Wallet-Dateien abgreifen konnte; sogenannte "malicious skills" also als legitime Plugins getarnte Schadfunktionen in KI-Workflows; sowie systemische KI-Risiken wie Prompt Injection, Datenvergiftung und unkontrollierte automatisierte Entscheidungen.
(dr)
Kaspersky: www.kaspersky.de
Kühles Nass
Gegen die hohen Wärmelasten moderner KI- und HPC-Server schickt Panduit die Direct-to-Chip-Flüssigkühlung FlexFusion DTC ins Rennen. Das System führt die Wärme über eine Flüssigkeit (empfohlen ist Wasser mit 25 Prozent Propylenglykol) direkt am Prozessor ab und reduziert so die Abhängigkeit von klassischer Luftkühlung. Die abgestimmten Systemkomponenten bestehen aus Kühlracks und Verteilerrohren aus V2A-Edelstahl. Da die Racks den ungenutzten Raum im Inneren verwenden, entfallen zusätzliche Anbauschränke. Die Verteiler versorgen die Server laut Anbieter bei maximal 10,34 Bar gleichmäßig mit Kühlmedium. Leckage-freie Schnellkupplungen und automatische Entlüftungsventile sollen zudem eine fehlerfreie Installation und einen wartungsarmen Betrieb sichern.
(jp)
Panduit: www.panduit.de
FlexFusion DTC führt die Wärme direkt am Chip über Flüssigkeit ab.
Zero Trust in der KI-Welt
Zscaler hat das Projekt AI Guardian ins Leben gerufen, um das unternehmenseigene Zero-Trust-Everywhere-Framework auf KI-Assets und autonome Agenten-Workloads auszuweiten. Kern ist das AI-Protect-Portfolio mit drei Funktionsebenen: AI Asset Management zur Aufdeckung von Schatten-KI und Erstellung einer KI-Lineage; sicherer Zugriff auf KI-Services mit granularen Kontrollmechanismen; sowie kontinuierliches Red-Teaming und Echtzeit-Absicherung für KI-Infrastruktur.
Die Plattform aggregiert Signale aus Endpunkten, Inline-Traffic, SaaS-Applikationen, Clouddiensten und Code-Repositorys zu einem 360-Grad-Überblick. Das ist besonders relevant, weil agentenbasierte KI-Systeme kontinuierlich mit externen Diensten kommunizieren, delegierte Berechtigungen nutzen und so Angriffsvektoren wie Prompt Injection erzeugen, die traditionelle Sicherheitsansätze nicht erkennen.
(dr)
Zscaler: www.zscaler.com/de
Doppelt hält besser
Geschäftskritischen Workloads will Synology ab sofort mit dem Active-Active-All-Flash-NVMe-System PAS7700 einen Leistungsschub verleihen. Die in einem 4U-Gehäuse untergebrachte Hardware verfügt über eine Dual-Controller-Architektur und 48 NVMe-SSD-Einschübe. Über Erweiterungsmodule lässt sich die Kapazität auf bis zu 1,65 PByte skalieren. Das Werkzeug unterstützt Datei- und Blockprotokolle wie NVMe-oF, iSCSI und Fibre Channel.
Ausgestattet mit bis zu 2048 GByte RAM und 100GbE-Links soll die Appliance laut Anbieter bis zu zwei Millionen IOPS im Sub-Millisekunden-Bereich erreichen. Zum Schutz vor Ausfällen bietet die Architektur eine mehrschichtige Redundanz durch RAID mit dreifacher Parität und einen synchronisierten Schreibschutz im Arbeitsspeicher.
(jp)
Synology: www.synology.com/de-de/products/PAS7700
Das PAS7700 von Synology setzt auf eine aktive Dual-Controller-Architektur und NVMe-Flash.
Kontextbewusste Wiederherstellung
Auf der VeeamON 2026 in New York City hat Veeam Software die Intelligent ResOps vorgestellt, die erste Resilienzfunktion der neuen Veeam DataAI Command Platform, die für das dritte Quartal 2026 angekündigt ist. Technisches Herzstück ist der DataAI Command Graph, eine einheitliche Intelligenzebene, die Daten, Benutzeridentitäten, Berechtigungen, KI-Agenten-Aktivitäten und den Schutzstatus einer Umgebung kontinuierlich kartiert und so einen gemeinsamen Kontext über Produktions- und Backupdaten hinweg schafft.
Dieser Kontext ist die Voraussetzung für das, was Veeam als präzise Wiederherstellung versteht: Statt eines umfassenden Rollbacks soll das System exakt die betroffenen Datensätze identifizieren und nur diese zurückspielen, wobei die Lösung zwischen sensiblen, regulierten und sogenannten ROT-Daten (redundant, obsolet, trivial) unterscheidet. Ergänzt wird das durch den “Agent Commander”, der gezielt Aktivitäten von KI-Agenten nachverfolgt und unerwünschte, agentengesteuerte Änderungen rückgängig machen kann – ein Feature, das vor allem relevant wird, wenn etwa Microsoft-365-Copilot-Agenten mit Maschinengeschwindigkeit auf Tausende Dateien zugreifen, bevor Sicherheitsteams überhaupt reagieren können. Als erster unterstützter Workload setzt Veeam auf Microsoft 365 mit SharePoint, OneDrive, Teams und Exchange; Intelligent ResOps ist dabei kein eigenständiges Produkt, sondern ein Add-on für die bestehende Veeam Data Cloud for Microsoft 365.
(dr)
Veeam Software: www.veeam.com
Community Edition ohne Limits
ONLYOFFICE hat Version 9.4 seiner quelloffenen Office-Suite veröffentlicht und dabei vor allem die Community Edition grundlegend überarbeitet: Das bisherige Limit von 20 gleichzeitigen Verbindungen entfällt, die Architektur wurde auf einen einzelnen Prozess konsolidiert und Abhängigkeiten von RabbitMQ sowie externen Datenbanken wurden gestrichen – was den Betrieb auch auf schwächerer Hardware ermöglicht. Gleichzeitig hat ONLYOFFICE die Lizenzbedingungen unter der AGPLv3 präzisiert und eine eigenständige Trademark Policy eingeführt, die Markenrecht und Softwarelizenz künftig klar trennt.
Funktional gibt es ebenfalls einiges Neues: Der Dokumenteneditor bekommt ein überarbeitetes Formularmanagement mit integrierter Empfängerzuweisung und Statusverfolgung, der Präsentationseditor 25 neue Folienthemen und 20 Folienübergänge, der Tabelleneditor einen Dark-Document-Modus sowie einen dedizierten Chart-Design-Tab. Für Enterprise-Umgebungen erweitert ONLYOFFICE die WOPI-Einstellungen im Admin-Panel um neue Konfigurationsoptionen für eine verbesserte SharePoint-Anbindung.
(dr)
ONLYOFFICE: www.onlyoffice.com
Der neue Dark-Document-Modus im Tabelleneditor dunkelt den Zellhintergrund ab.