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2026

07

2026-06-29T12:00:00

Edge Computing

PRAXIS

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Tipps, Tricks und Tools

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Tipps, Tricks und Tools

für den IT-Administrator

Redaktion IT-Administrator

Veröffentlicht in Ausgabe 07/2026 - PRAXIS

In jeder Ausgabe präsentiert Ihnen IT-Administrator Tipps, Tricks und Tools zu den aktuellen Betriebssystemen und Produkten, die in vielen Unternehmen im Einsatz sind. Wenn Sie einen tollen Tipp auf Lager haben, zögern Sie nicht und schicken Sie ihn per E-Mail an tipps@it-administrator.de.

Wir betreiben in unserer Firma eine hybride IT-Infrastruktur mit lokalen Servern in unserem Rechenzentrum sowie Cloudressourcen in Microsoft Azure und Amazon Web Services. Aktuell müssen wir für die Überwachung zwischen verschiedenen Dashboards und Tools wechseln. Das kostet Zeit und führt zu Lücken in der Sichtbarkeit. Wie können wir mit Paessler PRTG alle Komponenten unserer Hybrid-Cloud-Umgebung zentral in einem Dashboard überwachen?
Grundsätzlich ist Paessler PRTG für hybride Szenarien geeignet: Sie können Cloudsensoren für AWS und Azure zusammen mit der Überwachung Ihrer On-Premises-Infrastruktur in einem System betreiben. Für Amazon Web Services stehen Ihnen Sensoren wie "AWS EC2 v2", "AWS RDS v2" und "AWS EBS v2" zur Verfügung. Diese lesen Metriken aus Amazon CloudWatch über das AWS-API und liefern Status- und Performancedaten Ihrer EC2-Instanzen, Datenbanken und Storage-Volumes direkt in PRTG. Der AWS-Cost-Sensor kann zusätzlich die Kostenentwicklung in Ihrem AWS-Account sichtbar machen. Bei Microsoft Azure nutzen Sie Sensoren wie "Microsoft Azure Virtual Machine", "Microsoft Azure SQL Database" und "Microsoft Azure Storage Account". Diese überwachen Ihre Azure-Ressourcen im konfigurierten Abfrageintervall und liefern je nach Sensor zum Beispiel VM-Status sowie (abhängig von den verfügbaren Azure-Metriken und der Konfiguration) weitere Kennzahlen.
Für die Einrichtung benötigen Sie die passenden Berechtigungen: In AWS nutzen Sie je nach Sicherheitsvorgaben IAM-Rollen (beispielsweise via "AssumeRole") oder IAM-User mit geeigneten IAM-Policys für die benötigten API-Zugriffe; in Azure eine passende Rolle ("Built-in Role" oder "Custom Role" nach dem Least-Privilege-Prinzip) mit den für den jeweiligen Sensor erforderlichen Berechtigungen (Actions). Hinterlegen Sie die Zugangsdaten/Authentifizierung einmalig in PRTG und fügen Sie anschließend die gewünschten Cloudsensoren hinzu.
Monitoring
Wir betreiben in unserer Firma eine hybride IT-Infrastruktur mit lokalen Servern in unserem Rechenzentrum sowie Cloudressourcen in Microsoft Azure und Amazon Web Services. Aktuell müssen wir für die Überwachung zwischen verschiedenen Dashboards und Tools wechseln. Das kostet Zeit und führt zu Lücken in der Sichtbarkeit. Wie können wir mit Paessler PRTG alle Komponenten unserer Hybrid-Cloud-Umgebung zentral in einem Dashboard überwachen?
Grundsätzlich ist Paessler PRTG für hybride Szenarien geeignet: Sie können Cloudsensoren für AWS und Azure zusammen mit der Überwachung Ihrer On-Premises-Infrastruktur in einem System betreiben. Für Amazon Web Services stehen Ihnen Sensoren wie "AWS EC2 v2", "AWS RDS v2" und "AWS EBS v2" zur Verfügung. Diese lesen Metriken aus Amazon CloudWatch über das AWS-API und liefern Status- und Performancedaten Ihrer EC2-Instanzen, Datenbanken und Storage-Volumes direkt in PRTG. Der AWS-Cost-Sensor kann zusätzlich die Kostenentwicklung in Ihrem AWS-Account sichtbar machen. Bei Microsoft Azure nutzen Sie Sensoren wie "Microsoft Azure Virtual Machine", "Microsoft Azure SQL Database" und "Microsoft Azure Storage Account". Diese überwachen Ihre Azure-Ressourcen im konfigurierten Abfrageintervall und liefern je nach Sensor zum Beispiel VM-Status sowie (abhängig von den verfügbaren Azure-Metriken und der Konfiguration) weitere Kennzahlen.
Für die Einrichtung benötigen Sie die passenden Berechtigungen: In AWS nutzen Sie je nach Sicherheitsvorgaben IAM-Rollen (beispielsweise via "AssumeRole") oder IAM-User mit geeigneten IAM-Policys für die benötigten API-Zugriffe; in Azure eine passende Rolle ("Built-in Role" oder "Custom Role" nach dem Least-Privilege-Prinzip) mit den für den jeweiligen Sensor erforderlichen Berechtigungen (Actions). Hinterlegen Sie die Zugangsdaten/Authentifizierung einmalig in PRTG und fügen Sie anschließend die gewünschten Cloudsensoren hinzu.
Der große Vorteil: Alle Monitoringdaten – egal ob von physischen Servern, virtuellen Maschinen im eigenen Rechenzentrum oder Cloudressourcen – werden in PRTG zentral zusammengeführt und in einheitlichen Dashboards/Maps, Alarmen und Reports visualisiert. Sie können dergestalt übergreifende Maps erstellen, einheitliche Alarme definieren und Reports generieren, die Ihre gesamte IT-Landschaft detailliert abbilden. Wenn Sie mehrere Standorte oder abgeschottete Netzsegmente haben, können Sie mit Remote Probes arbeiten. Diese übernehmen Messungen näher am Zielsystem und senden die Ergebnisse an Ihren zentralen PRTG-Core-Server, was hilfreich für verteilte Hybrid-Umgebungen ist.
Eine detaillierte Anleitung zur Einrichtung der Azure-Sensoren (Credentials und Custom Roles) finden Sie in der PRTG Knowledge Base unter dem Link it-a.eu/q7pe1.
(Paessler/ln)
Mit Paessler PRTG behalten IT-Teams ihre Hybrid-Cloud-Infrastruktur bestehend aus on-premises, Azure und AWS in einem zentralen Dashboard im Blick.
Für weitere Tipps und Tricks rund um das Thema Monitoring mit PRTG bietet Paessler unter [Link-Code: https://www.youtube.com/c/PRTGNetworkMonitorByPAESSLER?utm_source=itadministrator&utm_medium=referral&utm_campaign=tipps] auch einen YouTube-Kanal mit Tutorials an.
Cloud
An unseren verteilten Produktionsstandorten erfassen Sensoren kontinuierlich wichtige Betriebsdaten, die mehrstufige Verarbeitungsprozesse durchlaufen. Bisher nutzten wir einzelne Lambda-Funktionen, die bei Ausfällen keinen Zustand speichern. Fehler führen daher zu Datenverlust, und wir müssen manuell eingreifen. Wie lassen sich diese komplexen, standortübergreifenden Workflows zuverlässig koordinieren, ohne den Zustand bei jedem Schritt manuell zu verwalten?
AWS Lambda Durable Functions ermöglichen die zuverlässige Koordination komplexer, mehrstufiger Workflows direkt innerhalb der vertrauten Lambda-Umgebung. Grundlage ist ein sogenannter Checkpoint-and-Replay-Mechanismus: Dieser speichert den Fortschritt jedes Arbeitsschritts, sodass die Ausführung bei einem unerwarteten Fehler automatisch ab dem letzten Checkpoint wieder aufgenommen wird. Das gelingt ohne Datenverlust oder manuellen Eingriff. Pausen in der Ausführung, etwa in Wartezeiten auf externe Ereignisse, verursachen keine Rechenkosten.
Besonders für verteilte Umgebungen bietet das Modell Vorteile. Einzelne Schritte eines Workflows lassen sich mit automatischen Wiederholungsstrategien absichern, sodass Fehler selbstständig behoben werden. Gleichzeitig sind Workflows gezielt pausierbar, bis eine externe Bedingung erfüllt ist, etwa eine Rückmeldung aus einem entfernten System. Für die Überwachung können Unternehmen Änderungen am Status automatisch an Amazon EventBridge weiterleiten. Die nötigen Schritte hierzu sehen wie folgt aus:
  1. Erstellen Sie eine neue Lambda-Funktion und aktivieren Sie beim Anlegen die " Durable Execution ". Beachten Sie, dass sich diese Einstellung nachträglich nicht mehr ändern lässt und daher von Anfang an bewusst gesetzt werden sollte.
  2. Binden Sie das Open-Source-SDK für Durable Execution ein und definieren Sie Ihre Geschäftslogik in einzelnen Schritten. Jeder Schritt wird automatisch mit Checkpoints und konfigurierbaren Wiederholungsstrategien abgesichert.
  3. Konfigurieren Sie Pausen und externe Ereignisse, an denen die Ausführung unterbrochen werden soll. Während dieser Unterbrechungen entstehen keine Rechenkosten.
  4. Richten Sie Amazon EventBridge ein, um Statusänderungen Ihrer Workflows automatisch zu empfangen. So können Sie nachgelagerte Prozesse, Benachrichtigungen oder Integrationen mit anderen Services von AWS gezielt auslösen.
AWS Lambda Durable Functions reduzieren den Implementierungsaufwand für komplexe, standortübergreifende Workflows deutlich. Fehlerbehandlung, Zustandsverwaltung und Wiederholungslogik sind direkt in die Ausführungsumgebung integriert und müssen nicht mehr manuell implementiert werden. Mehr Informationen zum Agenten erhalten Sie unter dem Link it-a.eu/q7pe2.
(AWS/ln)
Sicherheit
Regelmäßige Updates sind einer der wichtigsten Faktoren für stabile, sichere Endpoints. Besonders bei Drittanbieter-Anwendungen bleibt das Patchmanagement in der Praxis aufgrund heterogener Softwarezustände und verteilter Geräte aber häufig unvollständig. Wie lässt sich das Updaten von Drittanbieter-Apps über LogMeIn Resolve einrichten, ohne jedes Gerät einzeln angehen zu müssen?
Mit LogMeIn Resolve können Sie die Installation von Updates für Drittanbieter-Apps über Richtlinien automatisieren. Damit definieren Sie zentral, welche Anwendungen aktualisiert werden und wie häufig der Updatejob laufen soll. Wählen Sie dazu in der Resolve Console oben rechts im Menü erst "Richtlinien" und dann "Neue Richtlinien hinzufügen" aus. Auf der Seite "Richtlinientyp wählen" klicken Sie anschließend auf die Option "Anwendungsaktualisierungen" und dann auf "Weiter". Nun legen Sie unter "Richtlinie konfigurieren" fest, wie die Aktualisierung erfolgen soll: Entweder installieren Sie verfügbare Updates für alle Anwendungen auf Ihren Geräten oder Sie beschränken den Rollout auf ausgewählte Apps und selektieren diese aus dem Dropdown-Menü "Anwendungen". In dieser Liste erscheinen nur Applikationen, die auf mindestens einem verwalteten Gerät installiert sind und die sich automatisiert aktualisieren lassen.
Im nächsten Schritt entscheiden Sie unter "Wiederholung", wie oft Resolve den Updatejob ausführen soll. Sie haben die Wahl zwischen den Optionen täglich (zum Beispiel jeden Tag zur gleichen Zeit), wöchentlich (etwa montags und freitags immer zur gleichen Zeit) oder monatlich (beispielsweise am zweiten Montag im Monat). Optional definieren Sie, dass Updates auch dann noch installiert werden, wenn Geräte beim geplanten Lauf offline waren. Schalten Sie dazu "Updates auf Offline-Geräten wiederholen" ein und definieren Sie eine Wartezeit zwischen einer und 24 Stunden. Resolve holt dann die Updates innerhalb dieses Zeitfensters nach, sobald das Gerät wieder verfügbar ist. Im letzten Schritt bestimmen Sie noch die Geräte oder Gerätegruppen, auf welchen die Richtlinie angewendet werden soll und aktivieren Sie auf der Seite "Überprüfen und aktivieren". Abschließend bestätigen Sie den Vorgang mit Ihrem Signaturschlüssel.
Für die Kontrolle nach dem Rollout bietet LogMeIn Resolve zwei schnelle Wege: Eine Übersicht mit betroffenen Geräten finden Sie auf der Seite "Richtlinien", indem Sie bei der Richtlinienansicht "Details" auswählen. Den Updatefortschritt sowie vergangene Jobs sehen Sie unter "Geräte / Aktualisierungen" im Tab "Chronik". Die Seite listet außerdem die nächste geplante Ausführung und aktualisiert sich im Minutentakt. Wenn Sie weitere Hilfe benötigen, finden Sie zusätzliche Informationen zur Automatisierung von Updates unter dem Link it-a.eu/q5pe2.
(GoTo/ln)
Beachten Sie bei der Einstellung der Updatewiederholungen, dass Richtlinien in der Zeitzone des jeweiligen Endgeräts laufen.
Weitere Tipps rund um das Thema IT-Management finden Sie im Blog "Products in Practice" von GoTo unter http://www.goto.com/de/blog/products
ADMINISTRATOR IT-FORUM
Viele weitere Tipps & Tricks sowie konkrete Hilfe bei akuten Problemen bekommen Sie auch im Internet bei unserem exklusiven Foren-Partner administrator.de. Über 110.000 registrierte Benutzer tauschen dort in über 100 Kategorien ihre Erfahrungen aus und leisten Hilfestellung. So wie der IT-Administrator das praxisnahe Fachmagazin für Administratoren ist administrator.de die Internetplattform für alle System- und Netzwerkadministratoren.www.administrator.de
Tools
In der täglichen Praxis von Systemadministratoren gehört das Ausrollen von Software zu den zeitintensivsten Routineaufgaben. Proprietäre Installer-Setups oder uneinheitliche Installationsroutinen von Dritthersteller-Software erschweren die Paketierung und sabotieren oft die automatisierte, lautlose Verteilung über zentrale Systeme wie baramundi, Matrix42 oder Microsoft Endpoint Configuration Manager. Wenn Hersteller nur unhandliche In-stallationsassistenten bereitstellen, die zwingend manuelle Klicks erfordern, stehen Admins vor einer Wand. Genau hier schlägt die Stunde von NSIS (Nullsoft Scriptable Install System).
NSIS ist ein skriptbasiertes Open-Source-Werkzeug zum Erstellen von Windows-Installationsroutinen. Anstatt sich mit starren Klickoberflächen herumzuschlagen, definieren IT-Verantwortliche damit den gesamten Installations- und Deinstallationsprozess über eine eigene, mächtige Skriptsprache. Für Administratoren löst NSIS das Problem der Standardisierung: Ein existierendes, unhandliches Setup lässt sich mittels NSIS in einen maßgeschneiderten, schlanken Container (Wrapper) verpacken. Über den Compiler wird das Skript in eine komprimierte, eigenständige EXE-Datei übersetzt, die ohne externe Abhängigkeiten wie das .NET-Framework oder ausladende Laufzeitumgebungen (Runtimes) auskommt.
Das entscheidende Feature ist die native Unterstützung von Kommandozeilenparametern. Ein mit NSIS erstelltes Paket lässt sich standardmäßig über den Parameter "/S" (für "silent") komplett im Hintergrund ausführen – ohne Benutzerinteraktion und ohne störende Pop-ups auf den Clientrechnern. Innerhalb des Skripts lässt sich tief in das Betriebssystem eingreifen: Registry-Schlüssel modifizieren, Umgebungsvariablen setzen, Systemdienste registrieren oder Abhängigkeiten prüfen. Durch die Unterstützung von Plug-ins lässt sich der Funktionsumfang erweitern, um etwa komplexe Netzwerkprüfungen vor der eigentlichen Dateiübertragung durchzuführen oder XML-Konfigurationsdateien dynamisch während des Rollouts anzupassen.
Ein weiterer technischer Pluspunkt ist der extrem geringe Overhead. Der In-staller-Kern selbst belegt oft nur wenige KByte, und dank effizienter Kompressionsalgorithmen wie LZMA werden die Quellpakete maximal komprimiert. NSIS bietet Administratoren somit die perfekte Balance, um aus unhandlicher Software sauber paketierte, skriptgesteuerte und bandbreitenschonende Deployment-Pakete zu schnüren, die sich nahtlos in jede bestehende Infrastruktur integrieren lassen.
(jp)
Link: it-a.eu/q7pe7
NSIS zeigt im Detail, wie es ein flexibles Installationspaket zusammenstellt.
In virtualisierten Umgebungen und lokalen Infrastrukturen gehört der plötzliche Ausfall von Speichermedien zu den kritischsten Szenarien für Administratoren. Zwar melden moderne RAID-Controller und Storage-Systeme fehlerhafte Blöcke über SMART-Werte, doch diese Warnungen kommen oft zu spät – erst dann, wenn bereits Lese- oder Schreibfehler im laufenden Betrieb aufgetreten sind. Eine schleichende Degradierung von Festplatten oder Solid-State-Drives bleibt im Alltag häufig unbemerkt, bis ein Backup fehlschlägt oder eine virtuelle Maschine aufgrund beschädigter Sektoren einfriert. Ein Werkzeug, das Datenträger proaktiv und tiefgehend prüft, ohne das Produktivsystem durch komplexe Installationen zu belasten, ist Hard Disk Validator.
Das schlanke Open-Source-Utility ist ein portables Werkzeug zur hardwarenahen Diagnose von Datenträgern unter Windows. Im Kern adressiert es die Identifikation von fehlerhaften Sektoren, die vom Controller der Festplatte noch nicht als defekt markiert oder durch Reservesektoren ersetzt wurden. Das Werkzeug umgeht die logische Dateisystemebene von Windows und operiert direkt auf den physischen Blöcken des Laufwerks, was verlässliche und unverfälschte Zustandstests ermöglicht.
Dem Admin stehen vier verschiedene Testmodi zur Verfügung, die sich über die minimalistische Oberfläche erreichen lassen. Neben dem reinen Read-Modus, der die gesamte Oberfläche sequenziell liest, bietet das Tool den "Read + Wipe Damaged + Read"-Modus. Findet der Validator einen unlesbaren Sektor, versucht er diesen gezielt mit Nullen zu überschreiben. Dies zwingt die interne Firmware des Datenträgers dazu, den defekten Sektor endgültig auszumustern und durch einen fehlerfreien Sektor aus dem herstellereigenen Reservebereich zu ersetzen (Remapping). Zusätzlich bietet der "Write + Verify"-Modus die Möglichkeit, neue Datenträger vor dem produktiven Einsatz einem harten Stresstest zu unterziehen. Die Ergebnisse zeigen sich in einem übersichtlichen, farbkodierten Blockgitter und als detailliertes Protokoll. (jp)
(jp)
Link: it-a.eu/q7pe8
Dem Hard Disk Validator bleiben keine defekten Sektoren oder sonstige Fehler in HDDs und SSDs verborgen.
In typischen "gewachsenen" Infrastrukturen stehen System-Admins und Helpdesk-Mitarbeiter täglich vor der Herausforderung, bestimmte Konfigurationsdateien, Logfiles oder verlegte Benutzerdaten auf lokalen Systemen oder freigegebenen Netzlaufwerken aufzuspüren. Die bordeigene Windows-Suche scheitert in der Praxis regelmäßig: Sie ist träge, beansprucht spürbar Systemressourcen (CPU und Datenträger-I/O) für die kontinuierliche Inhaltsindizierung und liefert bei komplexen Verzeichnisstrukturen oft unvollständige Ergebnisse. Wenn ein Admin ad hoc den Speicherort einer verwaisten VMDK-Datei oder eines bestimmten Skripts benötigt, mutiert die Suche mit Standardwerkzeugen schnell zum Geduldsspiel und blockiert wertvolle Arbeitszeit.
Das Tool Everything löst dieses Problem, indem es Geschwindigkeit neu definiert: Diese extrem schlanke, portable Suchmaschine für Windows liefert Suchergebnisse ohne spürbare Verzögerung – quasi in Echtzeit – noch während der Tastatureingabe. Anstatt wie die Windows-Suche mühsam Dateiinhalte zu durchforsten, konzentriert sich Everything rein auf die Dateinamen und Ordnerstrukturen. Dies erreicht das Werkzeug über das direkte Auslesen der Master File Table (MFT) von NTFS-formatierten Datenträgern. Da das Tool die MFT direkt anzapft, ist der anfängliche Suchindex innerhalb weniger Sekunden aufgebaut, anstatt Stunden zu beanspruchen. Änderungen im Dateisystem werden über das NTFS-Änderungsjournal sofort registriert, sodass der Index ohne Performanceeinbußen stets aktuell bleibt.
Für den administrativen Einsatz glänzt Everything mit speziellen Funktionen: Es unterstützt standardmäßig komplexe reguläre Ausdrücke (Regex), womit sich Suchanfragen präzise filtern lassen (etwa nach bestimmten Datumsbereichen, Dateigrößen oder Dateiendungen). Zudem lässt sich das Tool als ressourcenschonender Systemdienst installieren, was die Suche auch ohne administrative Benutzerrechte auf dem Client ermöglicht. Über den integrierten HTTP- oder FTP-Server können Admins Everything sogar als schlanke, webbasierte Suchoberfläche für autorisierte Kollegen im internen Netzwerk bereitstellen.
(jp)
Link: it-a.eu/q7pe9
Die lokale Suche mit Everything läuft praktisch in Echtzeit und damit deutlich schneller als Bordmittel.