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2026

08

2026-07-29T12:00:00

Collaboration

TESTS

031

Videokonferenzen

Hybrid Meetings

Konferenzkamera

Owl Labs Meeting Owl 5 Pro

Mit Eulenblick

von Frank-Michael Schlede und Thomas Bär

Veröffentlicht in Ausgabe 08/2026 - TESTS

Gründe für Meetings gibt es in der Berufswelt meist mehr, als es allen Beteiligten lieb ist. Hybride Veranstaltungen, bei denen sich physische Besprechungen durch zugeschaltete Personen oder Räume ergänzen lassen, erfordern die passende Ausstattung. Genau hier möchte Meeting Owl 5 Pro mit intelligenter Kamera-, Mikrofon- und Laut- sprechertechnik punkten. Beim Testflug schlug sich das Gerät mit Bravour und kam nicht ins Taumeln.

Konferieren mehrere Personen in einem Raum zusammen und wird dieser nur von einer Seite, meist von der Frontkamera unterhalb eines Displays, videoseitig erfasst, gestaltet es sich für die externen Nutzer mitunter schwierig zu interpretieren, wer gerade was gesagt hat. Die Firma Owl Labs stellt seit geraumer Zeit Konferenzsysteme für hybride Meetings her. Meeting Owl 5 Pro kombiniert dabei Kamera, Mikrofone und Lautsprecher in einem Gerät und will mit intelligenter Kamerasteuerung dafür sorgen, dass der oder die Sprechende jederzeit klar zu identifizieren ist.
Owl Labs Meeting Owl 5 Pro
Produkt
Kamera-, Mikrofon- und Lautsprechersystem für hybride Videokonferenzen.
Hersteller
Owl Labs
Preis
Meeting Owl 5 Pro kostet derzeit rund 2700 Euro. Zusätzlich bietet der Hersteller Erweiterungsmikrofone zu je 275 Euro und ein Stativ für die mobile Positionierung für 199 Euro an.
Systemanforderungen
- Hostsystem: Windows oder macOS, alternativ kompatibles Teams- oder Zoom-Raumsystem
- Plattformen: Microsoft Teams (zertifiziert), Zoom, Google Meet, Webex, Slack
- Anschluss: USB'
- Optional: WLAN/Ethernet, HDMI-Passthrough
Technische Daten
360 Grad im Blick
Die integrierten 64-Megapixel-Kameras erfassen den gesamten Raum mit einem Blickfeld von 360 Grad und liefern Videos in 4K-UHD-Auflösung. Der Aufnahmeradius der Kameras liegt laut Hersteller bei drei Metern. Das Innenleben haben wir für den Test nicht seziert, vertrauen aber dem Hersteller, wenn er in den Spezifikationen angibt, dass ein Qualcomm-Snapdragon-Prozessor sein Werk verrichtet. Bei der Angabe "Snapdragon 8250" vermischt Owl Labs hier allerdings die interne Plattformbezeichnung SM8250 mit dem eigentlichen Produktnamen Snapdragon 865, der unter anderem auch im Samsung Galaxy Z Fold 2 verbaut ist. Diese 64-Bit-CPU verfügt über acht Kerne mit bis zu 2,84 GHz Taktfrequenz und bietet somit ausreichend Performance, um Video- und Audiosignale zügig und stabil zu verarbeiten.
Jeder, der schon einmal in einem Besprechungszimmer mit mehreren Menschen gleichzeitig ein Meeting abhielt, weiß, dass die Sprachqualität für die hybrid teilnehmenden Personen in einem anderen Raum oder vor deren Computer eine Herausforderung darstellen kann. Systeme wie die Meeting Owl 5 Pro müssen die unterschiedlichen Lautstärken und gegebenenfalls ungünstigen Sitzpositionierungen der Sprecher ausgleichen, damit auch Remoteteilnehmer etwas verstehen. Die Eule hat dazu ein 360-Grad-Array mit acht omnidirektionalen Mikrofonen mit einem Aufnahmeradius von 5,5 m verbaut. Dazu kommen einige Extras, die die Qualität verbessern sollen, etwa Stimmenausgleich, Echounterdrückung oder Unterdrückung von Hintergrundgeräuschen. Die beiden Lautsprecher im Gerät arbeiten mit 360-Grad-Rundumwirkung, bei einem Ausgangspegel von 80 dB SPL RMS.
Konferieren mehrere Personen in einem Raum zusammen und wird dieser nur von einer Seite, meist von der Frontkamera unterhalb eines Displays, videoseitig erfasst, gestaltet es sich für die externen Nutzer mitunter schwierig zu interpretieren, wer gerade was gesagt hat. Die Firma Owl Labs stellt seit geraumer Zeit Konferenzsysteme für hybride Meetings her. Meeting Owl 5 Pro kombiniert dabei Kamera, Mikrofone und Lautsprecher in einem Gerät und will mit intelligenter Kamerasteuerung dafür sorgen, dass der oder die Sprechende jederzeit klar zu identifizieren ist.
Owl Labs Meeting Owl 5 Pro
Produkt
Kamera-, Mikrofon- und Lautsprechersystem für hybride Videokonferenzen.
Hersteller
Owl Labs
Preis
Meeting Owl 5 Pro kostet derzeit rund 2700 Euro. Zusätzlich bietet der Hersteller Erweiterungsmikrofone zu je 275 Euro und ein Stativ für die mobile Positionierung für 199 Euro an.
Systemanforderungen
- Hostsystem: Windows oder macOS, alternativ kompatibles Teams- oder Zoom-Raumsystem
- Plattformen: Microsoft Teams (zertifiziert), Zoom, Google Meet, Webex, Slack
- Anschluss: USB'
- Optional: WLAN/Ethernet, HDMI-Passthrough
Technische Daten
360 Grad im Blick
Die integrierten 64-Megapixel-Kameras erfassen den gesamten Raum mit einem Blickfeld von 360 Grad und liefern Videos in 4K-UHD-Auflösung. Der Aufnahmeradius der Kameras liegt laut Hersteller bei drei Metern. Das Innenleben haben wir für den Test nicht seziert, vertrauen aber dem Hersteller, wenn er in den Spezifikationen angibt, dass ein Qualcomm-Snapdragon-Prozessor sein Werk verrichtet. Bei der Angabe "Snapdragon 8250" vermischt Owl Labs hier allerdings die interne Plattformbezeichnung SM8250 mit dem eigentlichen Produktnamen Snapdragon 865, der unter anderem auch im Samsung Galaxy Z Fold 2 verbaut ist. Diese 64-Bit-CPU verfügt über acht Kerne mit bis zu 2,84 GHz Taktfrequenz und bietet somit ausreichend Performance, um Video- und Audiosignale zügig und stabil zu verarbeiten.
Jeder, der schon einmal in einem Besprechungszimmer mit mehreren Menschen gleichzeitig ein Meeting abhielt, weiß, dass die Sprachqualität für die hybrid teilnehmenden Personen in einem anderen Raum oder vor deren Computer eine Herausforderung darstellen kann. Systeme wie die Meeting Owl 5 Pro müssen die unterschiedlichen Lautstärken und gegebenenfalls ungünstigen Sitzpositionierungen der Sprecher ausgleichen, damit auch Remoteteilnehmer etwas verstehen. Die Eule hat dazu ein 360-Grad-Array mit acht omnidirektionalen Mikrofonen mit einem Aufnahmeradius von 5,5 m verbaut. Dazu kommen einige Extras, die die Qualität verbessern sollen, etwa Stimmenausgleich, Echounterdrückung oder Unterdrückung von Hintergrundgeräuschen. Die beiden Lautsprecher im Gerät arbeiten mit 360-Grad-Rundumwirkung, bei einem Ausgangspegel von 80 dB SPL RMS.
Flexibel einsetzbar in zwei Betriebsarten
Meeting Owl 5 Pro war im Test flott aufgebaut. Es galt lediglich, das recht schwere Gerät mit haptisch wertiger Verarbeitung aus dem Karton zu nehmen, die Bodenplatte aufzuschrauben und die erforderliche Verkabelung herzustellen. Hierzu benötigt das System mindestens eine Stromversorgung sowie eine USB-Verbindung zu dem Rechner, über den das Meeting läuft. Optional kann der IT-Profi zusätzlich eine Ethernet-Verbindung für die Netzwerk- und Verwaltungsfunktionen herstellen – alle erforderlichen Kabel lagen mit im Karton. Im Lieferumfang enthalten war zudem eine sogenannte "Privacy Cap", also eine aus Gummi gefertigte Abdeckung, die sich bei Bedarf über die Kameras im Kopf der Eule setzen lässt.
Grundsätzlich unterscheidet der Hersteller zwei unterschiedliche Arten des Betriebs. Die Variante "Bring Your Own Device" (BYOD) ist die flexibelste Betriebsart. In diesem Fall bringt der Benutzer einen Laptop mit in den Besprechungsraum und führt darüber das Meeting durch. Ein wichtiges Feature hierbei ist "HDMI-Passthrough", womit das Gerät die Inhalte der Präsentation über den HDMI-Ausgang an einen im Raum vorhandenen Fernseher oder Monitor ausgibt. Dabei ist zu beachten, dass das Durchleiten von HDMI-Inhalten entsprechende Anforderungen an die USB-Verbindung zwischen Computer und Meeting Owl stellt.
In dieser Betriebsvariante wird das System wie gesagt per USB mit dem Notebook verbunden. Auf dem Rechner kommt die kostenfreie Meeting-Owl-App zum Einsatz. Diese gibt es für iOS, Android, macOS und Windows. Der Installer für Windows kommt entweder als EXE- oder MSIX-Datei oder über den Microsoft Store. Für Verwirrung sorgte im Test die Sprachenauswahl der App: Deutsch taucht dort nicht auf, wohl aber Dänisch, Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Norwegisch und Chinesisch. Alle Produktdokumente und Webseiten bietet Owl Labs dagegen auf Deutsch an. Umso überraschender war, dass sich die Software nach der Installation im Test dennoch auf Deutsch präsentierte.
Die zweite Variante nennt sich "USB-Peripheriegeräte-Setup" und ist für Besprechungsräume konzipiert, die mit dedizierter Hardware ausgestattet sind, die Meetings hostet und steuert, wie Microsoft Teams Rooms, Zoom Rooms, ClickShare Hubs oder andere Anbieter dieser Art. In dieser Konfiguration verbindet sich die Meeting Owl 5 Pro als peripheres Gerät mit dem Raumsystem und liefert während Meetings zuverlässig Ton und Video an den Computer im Raum. Es braucht somit in beiden Betriebsvarianten immer einen separaten Rechner beziehungsweise ein entsprechendes Raumsystem, das die Verbindung zum jeweiligen Meetingprovider aufbaut.
Schnell eingerichtet und einsatzbereit
Nach dem ersten Start der App begannen wir mit dem Einrichten des Geräts. Der Vorgang bestand aus einigen Fragen zum Standort und einer Bitte zur Datenfreigabe, ob der Hersteller Nutzungsdaten und Meetinganalysen auswerten darf. Bei der Registrierung waren Vor- und Zuname Pflichtfelder, der Unternehmensname war hingegen optional. Die Registrierung mussten wir mit einer gültigen E-Mail-Adresse abschließen. Im Anschluss sollten wir noch einen Gerätenamen auswählen. Die Einbindung in die Managementsoftware "Nest" konnten wir an dieser Stelle überspringen und später nachholen.
Bild 1: Über die Meeting-Owl-App steuert der Anwender, welches Video- und Audiosignal zum Einsatz kommt.
Für Erstanwender folgt eine "Hu-hu!" genannte, geführte Einrichtung mit Hinweisen zur Positionierung und zur Auswahl der gewünschten Videokonferenz-Software: Zoom, Microsoft Teams, Google Meet, Cisco Webex, GoToMeeting, Slack oder Sonstiges. Wir wählten Teams und Google Meet. Abschließend erschien der Hinweis, dass in der jeweiligen Konferenzsoftware die Video-, Mikrofon- und Audiofunktion auf die Owl zu setzen sei.
Mit dem Hinweis "Beta" informierte die Software abschließend über eine Funktion, die auf einem im Raum vorhandenen Fernseher dargestellte Teilnehmer einer Videokonferenz automatisch ignoriert. Damit soll verhindert werden, dass zugeschaltete Personen irrtümlich als Anwesende im Raum erkannt und in den Fokus genommen werden. Anschließend stand das Gerät für den Einsatz bereit. Im von uns gewählten Betriebsmodus arbeitete die Meeting Owl als lokal angeschlossenes Audio- und Videosystem und übernahm die Erkennung sowie Fokussierung der Personen im Raum selbstständig. Im Test erfasste sie die jeweils sprechende Person rasch und zuverlässig, auch wenn diese sich im Raum bewegte. Das von anderen Systemen durchaus bekannte, aber unerwünschte Verhalten, bei dem die Anlage auch mal einen nicht sprechenden Teilnehmer groß in den Fokus nimmt, haben wir während unseres Tests bei diesem Gerät nie erlebt.
In den Optionen der App findet der Benutzer diverse Möglichkeiten, um das System an die eigenen Wünsche anzupassen: Bildeinstellung mit Belichtung, Kontrast, Sättigung, Schärfe und Temperatur, Anti-Flimmern für 50 Hz PAL oder 60 Hz NTSC. Außerdem existieren verschiedene Stufen zur Geräuschreduzierung, um Fremdtöne auszufiltern – was im Test ganz anständig funktionierte. Für den Doppelgesprächseffekt, bei dem sich externe und lokale Teilnehmer doppelt hören, wenn sie gleichzeitig sprechen, gibt es verschiedene Stufen, die je nach Echo und Raum zur Anwendung kommen sollten. Die Mehrzwecktaste an der Eule kann entweder den Betriebsmodus ändern oder die Panoramastreifen bei der Mehrpersonenausgabe anpassen. Bei Bedarf lässt sich das Videobild vertikal gekippt zur Ausgabe bringen, falls die Eule über Kopf positioniert wurde.
Die letzte Option wiederum ist ein Gimmick: Im normalen Betriebsmodus leuchten auf der Vorder- und Rückseite der Eule durch den dunklen Stoffbezug jeweils zwei große Lämpchen, die dem Gerät seinen Eulen-Look und damit den Namen geben. Dieses Verhalten kann der Nutzer aber auch ändern – dann leuchtet nur eine Standard-LED.
Mitgedacht bei Sicherheit und Datenschutz
Bei einer ständig aufgestellten Kamera ist es umso wichtiger, dass keine sensiblen Informationen den Besprechungsraum verlassen. Hier verhielt sich die Eule vorbildlich: Während das Gerät inaktiv war, konnten wir weder über Ethernet noch über WLAN Netzwerkaktivität feststellen.
Auch sonst trennt Owl Labs in seinem Sicherheitskonzept zwischen Medien- und Verwaltungsdaten. Laut den eigenen Supportseiten senden die Geräte des Herstellers an die Server des Anbieters lediglich Telemetriedaten, die Owl Labs als "basic analytics data" bezeichnet. Hierbei handelt es sich um 28 verschiedene Datenbereiche, von Datum über Sprecheranzahl und Lautstärke bis hin zu Registrierungsinformationen. Video- und Audiodaten werden, so wird explizit hervorgehoben, nicht an die Server des Anbieters zur Verarbeitung weitergeleitet. Sind zwei Systeme direkt per WLAN gekoppelt, erfolgt der Datenaustausch laut Hersteller ohne Umweg über die Cloud und per WPA2-Verschlüsselung.
In Sachen Datenaustausch mit der Cloud setzt Owl Labs auf Verfahren wie TLS 1.2, AES-256 und SHA-256. Laut Hersteller erfüllt die Infrastruktur die Anforderungen des Sicherheitsstandards NIST 800-171. Jedes Gerät besitzt ein individuelles X.509-Zertifikat. Diese Zertifikate, die das Gerät und den registrierten Benutzer identifizieren, kommen zum Einsatz, um die Cloudstruktur von Owl Labs bei AWS sicher zu erreichen.
Meeting Owl arbeitet laut Hersteller mit dem proprietären Owl Intelligence System (OIS), das über Gesichts-, Bewegungs- und Geräuscherkennung den jeweils sprechenden Teilnehmer im Raum lokalisiert und automatisch in den Fokus rückt. Aus Datenschutzsicht ist dabei ein Detail besonders interessant: Das OIS nutzt ausschließlich "Face Detection" – also die reine Erkennung, dass ein Gesicht vorhanden ist, jedoch keine "Face Recognition". Eine Zuordnung zu einer konkreten Person findet durch das System nicht statt.
Automatische Updates und zentrale Verwaltung
Wer als Administrator nur ein oder zwei Geräte von Owl Labs im Einsatz hat, wird sich über das Feature "Automatic Updates" freuen. Owl Labs versorgt die Geräte standardmäßig über automatische Over-the-Air-Updates mit neuer Firmware. Voraussetzung ist lediglich, dass die Owl über Nacht am Strom hängt und mit dem WLAN verbunden ist – das Updatefenster liegt zwischen 2 und 5 Uhr Ortszeit. Die Entwickler haben jedoch mitgedacht: Während eines laufenden Meetings wird weder ein automatisches noch ein manuell angestoßenes Update durchgeführt. In diesem Fall weist das System den Vorgang mit einem entsprechenden Hinweis ab und verschiebt ihn auf einen späteren Zeitpunkt.
Bild 2: Die cloudbasierte Verwaltungssoftware "The Nest" ist kostenfrei nutzbar und zeigt Status, Konfiguration und weitere Informationen zu den registrierten Meeting-Owl-Geräten.
Wer Updates lieber als IT-Profi selbst steuern möchte, kann dies über mehrere Wege tun: die Meeting-Owl-App für Mobilgeräte oder Desktop, das webbasierte Managementportal "The Nest" sowie bei Geräten ohne WLAN-Anbindung über die Mobile- beziehungsweise Desktop-Refresh-Funktion, letztere per USB. "The Nest" bietet sich insbesondere dann an, wenn eine große Anzahl von Geräten zentral zu verwalten ist. Die Einbindung in die Managementsoftware "Nest" lief im Test einfach ab: Nach der initialen Anmeldung legten wir eine neue Organisation an. Diese erhielt einen individuellen Nest-Unternehmenscode, den wir in den Geräteeinstellungen hinterlegen konnten. Anschließend ließ sich die Eule zentral verwalten.
Fazit
Klingt gut, sieht gut aus und lässt sich gut bedienen – so lässt sich der Test der Meeting Owl 5 Pro in einem Satz zusammenfassen. Das Gerät leistet einen guten Job und die Qualität von Bild und Ton lässt keine Wünsche offen. Für 2700 Euro erhält der Nutzer ein leistungsfähiges Kamera-, Mikrofon- und Lautsprechersystem samt Zubehör und ohne zusätzliche Lizenzkosten. Folgekosten durch Abos fallen nicht an, außer vielleicht die Erweiterung der kostenlosen Garantie von zwei auf vier Jahre. Die Meeting Owl 5 Pro ist sicher nicht das günstigste Konferenzsystem, dafür entfällt der sonst oft übliche Mix aus separaten Kameras, Mikrofonen und Adaptern.
Beim Thema Sicherheit zeigt sich, dass Owl Labs den Bereich ernst nimmt – im Jahr 2022 war die Meeting-Owl-Reihe Gegenstand einer Schwachstellenanalyse der Schweizer modzero AG und Owl Labs musste daraufhin zügig patchen. Das ist kein Vorwurf, sondern eine Einsortierung in die Gefahrenlage: Da steht ein Audio- und Videosystem im Besprechungsraum, ausgestattet mit einer leistungsstarken Hardware und eingebunden in die Netzwerkstruktur. Solche Systeme müssen Administratoren stets im Blick behalten und absichern.
(ln)
So urteilt IT-Administrator
Inbetriebnahme
7
Audioqualität
7
Bildqualität
8
Verarbeitungsqualität
7
Sicherheit
7
Die Details unserer Testmethodik finden Sie unter https://www.it-administrator.de/testmethodik